FSV Mainz 05 – Asteras Tripolis, mit dem FSV Mainz startet nun auch der erste Bundesligist in die europäische Saison. In der dritten Runde der Qualifikation zur Europa League treffen sie auf die nahezu unbekannten Griechen Asteras Tripolis.

Mainz ist in diesem Duell natürlich der klare Favorit. Sie würden gerne vermeiden, was dem VfB Stuttgart im letzten Jahr passiert ist. Damals scheiterten die Schwaben bereits in der Qualifikation und haben damit Deutschland in der UEFA Fünfjahreswertung einen Bärendienst erwiesen. Es kann auch nicht immer sein, dass nur die Bayern und mit Abstrichen Borussia Dortmund die Punkte einfahren. Besonders von den Teams, die in der Europa League starten muss viel mehr kommen.

Gerade für Mannschaften wie Mainz sollten das eigentlich Festtage sein, denn sie haben eine ganze Saison daraufhin gearbeitet. Für das internationale Ansehen des Clubs sowie für das Renommee von Deutschland wäre es sehr wichtig, dass Mainz diese Spiele sehr ernst nimmt.

FSV Mainz 05

Beim FSV startet eine neue Zeitrechnung. Es ist das Jahr eins nach Thomas Tuchel. Der etwas exzentrische Trainer hat die Mainzer mittlerweile in der Bundesliga etabliert und ihnen einen neuen Spielstil verpasst. Er war ein Trainer mit Ecken und Kanten und dafür haben sie ihn dort geliebt.

Nur der Abgang hinterließ einen faden Beigeschmack. Nun soll es der Däne Kasper Hjulmand richten. Für ihn ist Mainz die erste Station in der Bundesliga. Mit ausländischen Trainern hat man hierzulande unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Mainz hat aber schon mit Klopp und Tuchel Mut bewiesen und wurde dafür belohnt. Für Hjulmand ist die Partie gegen die Griechen der erste wichtige Prüfstein in der noch jungen Saison.

Platz sieben aus der letzten Spielzeit kann man durchaus als Erfolg werten. Es war für sie eine Art Achterbahnsaison, in der es oftmals nach oben und auch nach unten ging. So wie es scheint kann Mainz wichtige Leistungsträger wie Nikolai Müller halten. Zuletzt hatte Hamburg kräftig an ihm gebaggert. Hinzugewonnen haben sie unter anderem den chilenischen WM Fahrer Gonzalo Jara. Er soll der Abwehr neue Stabilität verleihen.

Sie sind in diesem Heimspiel der klare Favorit und sollten bereits hier den Grundstein für das Weiterkommen legen. Man kann nur hoffen, dass sie ihre Hausaufgaben gut erledigt haben, denn der Gegner ist zumindest in Deutschland nicht bekannt.

Voraussichtliche Aufstellung Mainz

Karius – Brosinski, Noverski, Bell, Diaz – Geis, Koo, Baumgartlinger, Duricic, Müller – Okazaki

Asteras Tripolis

Die Griechen haben bereits eine Qualifikationsrunde hinter sich. Gegen den finnischen Vertreter Rovaniemi gab es auswärts ein 1:1 und daheim dann einen ungefährdeten 4:2 Erfolg. Man kann dennoch nicht wirklich die Leistungsstärke dieser Mannschaft einordnen. Drei Gegentore gegen die biederen Finnen zeugen aber nicht unbedingt von einer sattelfesten Abwehr.

Der Club gehört selbst in Griechenland zu den kleineren Mannschaften. Im vergangenen Jahr reichte es in der Liga immerhin zu Platz fünf, die darauffolgenden Playoffs konnten sie auf Rang vier abschließen. Es gibt sie zwar schon seit 1930 doch erst im Jahr 2003 begann der kometenhafte Aufstieg von der vierten Liga bis in die höchste griechische Spielklasse. Einen Titel konnten sie bisher allerdings noch nicht gewinnen.

Tripolis spielte noch bis vor 5 Jahren in einem ganz alten Stadion. Nun haben sie allerdings ein neues Schmuckkästchen, was aber nur 6300 Zuschauern Platz bietet. Sie können sich gegen Mainz eigentlich nicht blamieren. Ein Weiterkommen wäre eine unglaubliche Sensation.

Voraussichtliche Aufstellung Tripolis

Bantis – Lluy,Goian, Sankare, Panteliadis – Usero, Kourbelis, Mazza, Rolle, De Blasis – Barrales

Tipp

Einzig und allein Mainz 05 entscheidet über den Ausgang der Partie. Die Deutschen sind in allen Mannschaftsteilen klar besser besetzt. Über den Gegner weiß man hierzulande eigentlich nichts. Tripolis wird wohl versuchen erst einmal sicher zu stehen. Es kann sich durchaus zu einer Art Geduldsspiel entwickeln. Ich kann hier aber dennoch nichts anderes als einen Heimsieg erkennen. Die Quote ist zwar nicht überragend aber dennoch gut genug, einen mittleren Einsatz zu riskieren.

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