Am 8. Spieltag der EM-Qualifikation geht es für die deutsche Nationalmannschaft nach Tallin: Dort trifft die Elf von Jogi Löw auf Estland, das Team, das man im Juni mit 8:0 aus der Arena ballerte. Geht es nach dem Bundestrainer, so soll es am Sonntag ähnlich eindeutig werden – doch von den damaligen Stammkräften stehen ihm aktuell nur wenige zur Verfügung. Reichen Kaderqualität und Form für das nächste Schützenfest?

Interessante Quoten & Tipp

Auf dem Papier hat Deutschland das Duell gegen den glasklaren Außenseiter Estland bereits gewonnen. Zu groß sind die individuellen Unterschiede, zu groß die deutsche Klasse, als dass man dem Team vom Baltikum ernsthaft eine Überraschung zutrauen könnte. Ganz richtig: Daran ändern auch die zahlreichen Ausfälle im DFB-Team nichts.

Auch ohne Sané, Kroos & Co. tummelt sich im deutschen Kader noch immer mehr als genug klasse, um den erwartet souveränen Sieg einzufahren. Offen bleibt lediglich die Frage nach der Höhe des Erfolgs. Kann Deutschland an die 8:0-Gala aus dem Hinspiel anknüpfen?

Vermutlich nicht. Hierfür scheint der personelle Aderlass dann doch zu stark, zumal man auswärts antreten muss. Estland kann sich demnach glücklich schätzen, vor heimischer Kulisse nicht auf ein Deutschland in Bestbesetzung zu treffen.

Klar ist aber auch: Die Esten sind offensiv schrecklich harmlos. Uns erwarten 90 Minuten Einbahnstraßenfußball, denn wer nach sechs Quali-Spielen erst zwei Tore erzielt hat, wer nicht einmal gegen Weißrussland trifft, der dürfte der deutschen Hintermannschaft einen ausgesprochen entspannten Abend bescheren.

Deutschland Estland Hinspiel.

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Estland

Die letzten drei Ergebnisse: 0:0 vs. Weißrussland, 0:4 vs. Niederlande, 1:2 vs. Weißrussland

Sechs Spiele, ein Punkt, 2:18 Tore. Während an der Spitze der Qualifikationsgruppe C ein Dreikampf um die Führung tobt, wird Estland mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit zur EM fahren. Dem Team fehlt es schlicht an der nötigen Klasse – das zeigt sich Spiel für Spiel.

Zuletzt traf die Mannschaft auf Weißrussland. Gegen den Vorletzten, kaum besser als man selbst, bot sich die seltene Gelegenheit zu punkten – und immerhin die nutzten die Esten. 0:0 hieß es nach 90 zähen Minuten, in denen sich die Teams offensiv in Sachen Harmlosigkeit überboten. Immerhin: Erstmals in der laufenden Qualifikation hielt Estland hinten die Null – und erstmals gewann sie einen Punkt.

Zuvor gegen die Niederlande war man an diesen Unterfangen noch krachend gescheitert: Die Elftal spielte die Esten gnadenlos her, vor allem im zweiten Durchgang, als der Mannschaft die Puste auszugehen schien. Das Endergebnis: 0:4, auch in der Höhe verdient.

Die vorherigen Partien liefen ähnlich ernüchternd. 1:2 gegen Weißrussland, zwei Niederlagen gegen Nordirland (0:2 und 1:2) und vor allem: 0:8 gegen Deutschland! Nirgends bekamen die Esten ihre Grenzen klarer aufgezeigt als im Duell mit der DFB-Elf, die nicht einmal am Maximum ihrer Leistungsfähigkeit kratzt. Nationalcoach Martin Reim nahm daraufhin seinen Hut.

Kein Wunder also, dass vor dem Rückspiel in Tallin wenig bis keine Sorgen bestehen aus deutscher Sicht. Estland wird sich aufs Verteidigen verlegen und das beste hoffen. So lange man nicht ganz so hart unter die Räder kommt wie im ersten Aufeinandertreffen, könnte man bereits von einem Erfolg sprechen.

Mögliche Aufstellung

Estlands Coach Karel Voolaid hat einen Kader aus No-Names. Zuletzt gegen Weißrussland funktionierte seine Aufstellung einigermaßen erfolgreich, daher scheint folgende Formation denkbar:

Lepmets – Tenniste, Baranov, Mets, Kallaste – Kreida, Kait – Zenjov, Vassiljev, Oljamaa – Sorga

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Deutschland

Die letzten drei Ergebnisse: 2:2 vs. Argentinien, 2:0 vs. Nordirland, 2:4 vs. Niederlande

Die deutsche Nationalmannschaft gleich aktuell einem Trümmerhaufen. Nicht, weil sie das Fußballspielen verlernt. Vielmehr, weil die Personalnot immens ist. Gleich 13 Spieler sagten Bundestrainer Joachim Löw ab oder stiegen während des Trainings aus, größtenteils aus Verletzungsgründen. Unter ihnen befinden sich zahlreiche etablierte Kräfte: Toni Kroos, Timo Werner, Ilkay Gündogan, Jonas Hector, Julian Draxler, Leroy Sané, Antonio Rüdiger, Leon Goretzka, und und und. So viele Ausfälle hatte Löw in seiner 13-jährigen Länderspielgeschichte noch nie zu kompensieren.

Angesichts des dezimierten Kaders kann der DFB daher durchaus zufrieden sein mit der jüngsten Leistung gegen Argentinien. Erstmals seit dem WM-Finale 2014 trafen die Deutschen wieder auf die Albiceleste, auf beiden Seiten fanden sich in der Startelf kaum noch Protagonisten von damals. Zunächst übernahmen in Dortmund die Gastgeber das Ruder, schnell stand die „Rumpf-Elf“ bei einer 2:0-Führung. Besonders überzeugend in der Anfangsphase: Serge Gnabry, der in seinem elften Länderspiel sein zehntes (!) Tor erzielte. Den Treffer zum 2:0 erzielte Kai Havertz.

In Durchgang zwei konnte die neu zusammengewürfelte Elf ihr Niveau jedoch nicht halten, nun zeigte sie ein anderes, wesentlich anfälligeres Gesicht. Die Argentinier schlugen daraus Profit und kamen spät in der Partie noch zum 2:2-Ausgleich. Damit verpassten es die Deutschen, sich für einen eigentlich guten Auftritt zu belohnen.

Sei’s drum, das Testspiel gegen die Albiceleste hatte nicht mehr als symbolischen Wert. Nun, in der EM-Qualifikation geht es wieder um Zählbares – und Ausrutscher kann sich das Team nicht erlauben. Mit zwölf Punkten steht man aktuell „nur“ auf Platz zwei in der Quali-Gruppe C, punkt- und torgleich mit den Niederlanden. Verfolger Nordirland kommt auf Platz 3 ebenfalls auf zwölf Zähler, sodass sich zum Ende der Qualifikation ein Dreikampf um die Spitze abzeichnet.

Klar ist daher: In den kommenden Spielen gegen Estland und Weißrussland, die Punktelieferanten der Gruppe, ist ein Sieg Pflicht – bestenfalls in klarer Manier. Vielleicht ist es auch Glück im Unglück, dass man mit dem dezimierten Kader nicht gegen die Niederlande oder Nordirland antritt, sondern gegen Estland: ein Team, dass man in Bestbestzung mühelos vom Platz schoss.

Mögliche Aufstellung

Löw wird darauf hoffen, dass Timo Werner und Ilkay Gündogan, beide leicht angeschlagen, wieder zur Verfügung stehen werden. Daneben dürfte Manuel Neuer zurück zwischen die Pfosten kehren, nachdem er gegen Argentinien dem Konkurrenten ter Stegen den Vortritt lassen musste. Folgende Formation scheint unterm Strich denkbar:

Neuer – Can, R. Koch, Süle – Klostermann, Havertz, Kimmich, Halstenberg – Brand, Werner, Gnabry

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Estland – Deutschland im TV oder Livestream

Wer das Qualifikationsspiel zwischen Estland und Deutschland live ansehen möchte, wird bei dem Privatsender RTL fündig. Dort wird das Duell live und kostenlos übertragen – allerdings nur im TV. Wer die Partie online streamen will, benötigt ein Abo bei TVNow. Anpfiff ist am 13. Oktober um 20.45 Uhr.