Aue – Würzburg, zwei punktgleiche Rivalen treffen im Tabellenkeller direkt aufeinander, was zu diesem Zeitpunkt der Saison die Bezeichnung Abstiegskampf pur rechtfertigt. Der Trend bei beiden Klubs ist aber völlig unterschiedlich. Während die 2017 noch immer sieglosen Würzburger Kickers vom vorderen Drittel nach unten durchgereicht wurden, hat sich Erzgebirge Aue erst mit den 14 Punkten aus den sieben Spielen unter dem neuen Trainer Domenico Tedesco in die jetzige Position gebracht, die auf den Klassenerhalt hoffen lässt.

Dreimal trafen beide Vereine bisher aufeinander. Vor dem 1:1 im Hinspiel feierten die Kickers in der vergangenen Drittliga-Saison zunächst einen 1:0-Heimsieg und nahmen dann aus Aue ein torloses Remis mit.

Erzgebirge Aue

Mit nur 13 Punkten hat Erzgebirge Aue eine enttäuschende Hinrunde gespielt und auch im neuen Jahr mit nur fünf Zählern aus den ersten fünf Begegnungen nicht entscheidend besser ausgesehen. Trainer Pavel Dotchev kam wohl seiner Entlassung zuvor und trat im Anschluss an das 1:4 im Derby gegen Dynamo Dresden zurück. Schon unter Interimscoach Robin Lenk zeigte Aue bei Arminia Bielefeld (2:2 nach 0:2) Moral und startete dann unter dem neuen Trainer Tedesco richtig durch. Gegen den Karlsruher SC (1:0), beim VfL Bochum (1:1), gegen den FC St. Pauli (1:0), beim 1. FC Union Berlin (1:0) und gegen den TSV 1860 München (3:0) holte Tedesco aus seinen ersten fünf Spielen 13 Punkte, bevor es beim 1. FC Nürnberg (1:2) eine unglückliche erste Niederlage setzte. Spuren hat diese aber offenkundig nicht hinterlassen, denn gegen Hannover 96 belohnte sich Aue in der Nachspielzeit für eine abermals couragierte Vorstellung mit dem 2:2-Ausgleich.

Abwehrchef Louis Samson kehrt nach seiner Gelbsperre zurück und dürfte Philipp Riese trotz dessen guter Leistung ersetzen. Nicht dabei im Vergleich zur Vorwoche ist der nun gelbgesperrte Sebastian Hertner, während ansonsten nur Max Wegner weiterhin ausfällt.

Aufstellung Erzgebirge Aue

Voraussichtliche Aufstellung: Männel – Kalig, Samson, Breitkreuz – Fandrich, Tiffert – Rizzuto, Kaufmann – Nazarov, Kvesic, Köpke

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Würzburger Kickers

Angesichts von 27 Hinrundenpunkten schien der Klassenerhalt der Würzburger Kickers nur Formsache zu sein, doch im Jahr 2017 ist der Aufsteiger unverändert nicht in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach einem 1:1 gegen Eintracht Braunschweig zum Rückrundenstart holten die Kickers aus den folgenden sieben Spielen nur einen von 21 möglichen Punkten, um dann gegen Arminia Bielefeld (1:1), beim Karlsruher SC (1:1) und gegen Hannover 96 (0:0) immerhin drei Teilerfolge zu landen, die den Absturz in der Tabelle indes nur unwesentlich bremsten. Ein herber Rückschlag war dann die Niederlage im Kellerduell beim FC St. Pauli (0:1), der am letzten Wochenende ein 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg folgte. In diesen beiden Partien kassierten die Kickers wieder einmal späte Gegentore. Alleine im Jahr 2017 wurden so nach der 80. Minute schon zwölf Punkte verloren.

Mit Emanuel Taffertshofer und Tobias Schröck kehren zwei Spieler nach verbüßten Gelbsperren zurück. Dafür muss aber nun David Pisot aus dem gleichen Grund passen. Weiterhin nicht dabei ist der verletzte Stammkeeper Robert Wulnikowski.

Aufstellung Würzburger Kickers

Voraussichtliche Aufstellung: Siebenhandl – Schröck, Schoppenhauer, Neumann, Kurzweg – Fröde, Taffertshofer – Daghfous, Benatelli, Rama – Soriano

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Tipp

In Aue hat man die Zeichen der Zeit längst erkannt und stemmt sich mit allen Mitteln gegen den drohenden Abstieg. Würzburg ist der Wille zwar auch nicht abzusprechen, doch dem Aufsteiger fehlen schlichtweg diese Mittel und oftmals auch die letzte Konzentration.

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