Aue – Nürnberg, am vorletzten Spieltag vor der Winterpause stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die ihren Zielen jeweils hinterherhinken. Aue ist aktuell Tabellenvorletzter und wird sich strecken müssen, um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Der Club ist dank eines Aufwärtstrends in den letzten Wochen unter dem neuen Trainer Rene Weiler zumindest in die obere Tabellenhälfte geklettert und hat sechs Punkte Rückstand auf Rang drei. Abgehakt hat man den direkten Wiederaufstieg im Frankenland aber noch lange nicht.

In Aue sollte dafür aber ein Sieg her, der zumindest mit Blick auf die bisherige Bilanz zwischen beiden Vereinen nicht unwahrscheinlich ist. Denn von den bisherigen vier Duellen mit Aue hat der Club keines verloren, bei einem Unentschieden aber dreimal gewonnen. So auch am 1. Spieltag in dieser Saison, als ausgerechnet der aus Aue nach Nürnberg gewechselte Jakub Sylvestr das goldene 1:0 markierte.

Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue hat am Freitag gegen den 1. FC Heidenheim einen durchaus möglichen Befreiungsschlag leichtfertig verpasst. Nach reihenweise ausgelassenen Chancen zur Vorentscheidung kassierten die Veilchen in der Schlussphase den Ausgleich und drohen auch aufgrund der punktenden Konkurrenz den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren. Insgesamt wartet Aue nun schon seit sieben Liga-Spielen auf einen Sieg. Nach dem 4:1 gegen den TSV 1860 München am 10. Spieltag gelangen zwar zunächst noch zwei als Erfolg zu verbuchende 1:1-Unentschieden beim SV Sandhausen und beim FSV Frankfurt, doch anschließend wurden vor der Partie gegen Heidenheim vier Spiele in Serie verloren. Der anfängliche Effekt des Trainerwechsels von Falko Götz zu Tomislav Stipic, der aus seinen ersten sechs Spielen zehn Punkte holte und drei Heimspiele in Folge gewann, scheint unter dem Strich schon wieder verflogen.

Personell bietet der vorhandene Kader Coach Stipic freilich nicht allzu viele Möglichkeiten, obwohl einzig Oliver Schröder aufgrund eines Muskelfaserrisses nicht zur Verfügung steht. Bis zur Winterpause, in der wohl der eine oder andere neue Spieler kommen wird, muss es im Wesentlichen die Elf der letzten Wochen richten.

Aufstellung Erzgebirge Aue

Voraussichtliche Aufstellung: Männel – Klingbeil, Vucur, Fink, Luksik – Benatelli – Müller, Novikovas, Schönfeld, Kortzorg – Löning

1. FC Nürnberg

Beim 1. FC Nürnberg hat sich der Trainerwechsel von Valerien Ismael zum Schweizer Weiler bislang bezahlt gemacht. Unter dem neuen Coach feierte der Club Siege gegen den FC Ingolstadt und den TSV 1860 München sowie beim VfR Aalen (jeweils 2:1). Lediglich bei Eintracht Braunschweig setzte es zwischendurch eine Niederlage, wobei trotzdem die Leistung in Ordnung war. Insgesamt hat es Weiler verstanden, die Defensive zu stabilisieren, während auch im Offensivspiel positive Ansätze zu erkennen sind. Dass in Aalen mit Niklas Füllkrug ein anderer Spieler als die bislang für die meisten Erfolge hauptverantwortlichen Sylvestr und Alessandro Schöpf einen Doppelpack schnürte, ist ein weiteres positives Signal.

Im Vergleich zur Partie in Aalen muss Weiler seine zuletzt unveränderte Startelf umbauen. Weil sich Dave Bulthuis Sekunden vor Schluss eine überflüssige gelb-rote Karte einhandelte und gesperrt fehlt, wird aller Voraussicht nach Javier Pinola als Linksverteidiger ins Team zurückkehren.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Rakovsky – Celustka, Mössmer, Hovland, Pinola – Petrak, Polak – Koch, Schöpf, Füllkrug – Sylvestr

Tipp

Während beim Club die Tendenz klar nach oben zeigt, fehlt es Aue in den letzten Wochen nicht nur am nötigen Quäntchen Glück, sondern letztlich auch an Qualität. Knüpft Nürnberg an seine letzten Auftritte an, gelingt den Franken der nächste Dreier.

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