Aue – Lautern, ein direktes Duell im Tabellenkeller, das man am 33. Spieltag mit Fug und Recht als Abstiegskampf pur bezeichnen darf. Der 1. FC Kaiserslautern besitzt mit 38 Punkten die bessere Ausgangsposition, ist bei vier Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16 und fünf Zählern bis zum ersten direkten Abstiegsrang aber noch nicht über den Berg. Erzgebirge Aue hat zwei Punkte weniger auf dem Konto und sollte besser nicht verlieren, um im schlechtesten Fall nicht am letzten Spieltag auf Schützenhilfe angewiesen zu sein.

Nach bislang elf Duellen spricht die Statistik mit fünf Siegen für den FCK, der bei vier Remis nur zweimal gegen Aue verloren hat. Allerdings sind die Roten Teufel in Aue bei drei Remis und zwei Pleiten noch sieglos.

Erzgebirge Aue

Mit nur 13 Punkten hat Erzgebirge Aue eine schwache Hinrunde gespielt. Mit einem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim ging es dann in der Rückrunde zwar gut los, doch diesen Auftakt konnte Aue mit nur zwei Punkten aus den folgenden vier Spielen nicht bestätigen. Im Anschluss an das 1:4 gegen Dynamo Dresden nahm Trainer Pavel Dotchev aus freien Stücken seinen Hut und leitete damit indirekt einen deutlichen Aufschwung ein. Nach einem 2:2 unter Interimscoach Robin Lenk bei Arminia Bielefeld (2:2), legte Aue unter dem neuen Cheftrainer Domenico Tedesco eine bemerkenswerte Serie von 13 Punkten aus fünf Spielen hin. Dieser Lauf wurde zwar mit einem unglücklichen 1:2 beim 1. FC Nürnberg beendet, doch direkt danach knöpfte der FC Erzgebirge Hannover 96 ein respektables 2:2 ab, nach dem im Kellerduell gegen die Würzburger Kickers mit 3:1 gewonnen wurde. Am vergangenen Wochenende reichte es beim VfB Stuttgart (0:3) dann aber nicht zu einer Überraschung.

Trainer Tedesco muss auf den gelbgesperrten Clemens Fandrich verzichten, für den Mario Kvesic beginnen dürfte, der in Stuttgart dem defensiveren Philipp Riese weichen musste. Letzterer dürfte nun die Fandrich-Rolle einnehmen. Außerdem fehlt Max Wegner und Nicky Adler ist fraglich.

Aufstellung Erzgebirge Aue

Voraussichtliche Aufstellung: Männel – Kalig, Samson, Breitkreuz – Rizzuto, Tiffert, Riese, Hertner – Kvesic – Nazarov, Köpke

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1. FC Kaiserslautern

19 Punkte aus 17 Spielen waren gemessen an den Ansprüchen des 1. FC Kaiserslautern sicherlich nicht mehr als eine durchwachsene Hinrunde, nach der überraschend Trainer Tayfun Korkut seinen Rücktritt erklärte. Unter dem neuen Trainer Norbert Meier begann der FCK die Rückrunde mit sieben Punkten aus vier Spielen durchaus vielversprechend, blieb danach aber sechsmal sieglos und holte aus diesen Spielen nur drei von 18 möglichen Punkten. Mit einem 2:0-Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth konnte dieser Negativlauf beendet werden, doch weil anschließend beim 1. FC Union Berlin mit 1:3 verloren wurde, blieb die Situation angespannt. Mit zwei Siegen hintereinander gegen den TSV 1860 München (1:0) und beim Karlsruher SC (3:1) machten die Roten Teufel dann aber große Schritte zum Klassenerhalt. Am vergangenen Wochenende allerdings setzte es ein 1:2 gegen den FC St. Pauli, mit dem das Zittern wieder stärker wurde.

Im Vergleich zur Vorwoche muss Trainer Meier wohl auf Christoph Moritz aufgrund einer Bänderverletzung verzichten. Ansonsten fehlt nur der Langzeitverletzte Mensur Mujdza.

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern

Voraussichtliche Aufstellung: Pollersbeck – Vucur, Ewerton, Heubach – Mwene, Koch, Ziegler, Gaus – Halfar – Przybylko, Zoua

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Tipp

Aue hat unter Tedesco 13 von 15 möglichen Heimpunkten geholt und wird auch gegen den FCK mit der Unterstützung der Fans auf Sieg spielen. Lautern gewann auf der anderen Seite nur zwei von 16 Auswärtsspielen – an einen dritten Dreier in der Fremde glauben wir nicht zuletzt deshalb nicht.

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