Aue – Heidenheim, vor der Saison zählten beide Mannschaften zum Kreis der Abstiegskandidaten, aus dem sich Aufsteiger Heidenheim mit bereits 24 Punkten aus den ersten 16 Spielen aber im Normalfall bereits verabschiedet hat. Aue dagegen ist mit exakt der Hälfte der Heidenheimer Punktausbeute Tabellenschlusslicht und wies noch nie zuvor in neun Zweitliga-Jahren zu diesem Zeitpunkt eine solch schlechte Zwischenbilanz auf.

Die bisherigen Duelle mit Heidenheim machen Aue vor dem so wichtigen letzten Spiel der Hinrunde auch nicht gerade Mut. 2009/10, als sich beide Teams zum bislang einzigen Mal begegneten, gewann Heidenheim in Aue mit 1:0 und im Rückspiel beim damaligen Drittliga-Aufsteiger stand am Ende ein torloses Remis.

Erzgebirge Aue

Die Aufbruchstimmung, die Aues neuer Trainer Tomislav Stipic mit elf Punkten aus seinen ersten sieben Spielen sowie vor allem mit zwischenzeitlich drei Heimsiegen am Stück verbreitet hatte, ist schon wieder Geschichte. Aktuell warten die Veilchen seit dem 4:1 gegen den TSV 1860 München am 19. Oktober auf ein Erfolgserlebnis. Während das Aus im DFB-Pokal bei RB Leipzig mit 1:3 nach Verlängerung unglücklich ausfiel, sind vier Niederlagen und zwei Remis aus den vergangenen sechs Partien das Resultat der gezeigten Leistungen. Zuletzt verlor Aue sogar viermal in Folge und präsentierte sich dabei zum Teil erschreckend schwach mit Defiziten in allen Mannschaftsteilen.

Im Vergleich zum Spiel beim 1. FC Kaiserslautern, als die Veilchen mit der 0:3-Niederlage noch sehr gut bedient waren, wird Trainer Stipic wohl an der einen oder anderen Stellschraube drehen. So dürfte Michael Fink wieder als Stabilisator in die Viererkette zurückgezogen werden, in der auch die beiden Außenbahnen neu besetzt werden könnten. Offensiv ist der wegen Sprunggelenksproblemen in Kaiserslautern fehlende Routinier Frank Löning wieder eine Alternative. Generell könnte das Offensiv-Quartett auflaufen, das während der kurzen Erfolgsserie im September und Oktober zu gefallen wusste.

Aufstellung Erzgebirge Aue

Voraussichtliche Aufstellung: Männel – Müller, Vucur, Fink, Klingbeil – Benatelli, Schönfeld – Novikovas, Könnecke, Kortzorg – Löning

1. FC Heidenheim

Nachdem im Anschluss an die beiden 3:0-Siege beim FC St. Pauli und gegen den SV Sandhausen Mitte November das Thema Aufstieg immer stärker aufkam, ist der 1. FC Heidenheim inzwischen wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Bei der SpVgg Greuther Fürth verdiente sich der Drittliga-Meister des letzten Jahres zwar dank einer guten Defensiv-Leistung zunächst noch ein 0:0, doch schon in dieser Partie tauchen im Offensivspiel Probleme auf, die sich bei der anschließenden Derby-Niederlage gegen den VfR Aalen (0:1) verschärften. Doch trotz dieser ersten Heimpleite steht Heidenheim nach wie vor hervorragend da und stellt mit 27 Toren unverändert den besten Angriff der Liga.

Trainer Frank Schmidt wird deshalb sicherlich nicht alles über den Haufen werfen und im Kern der Startelf der Vorwoche vertrauen. Ersetzt werden muss nach seiner roten Karte aber der bis Weihnachten gesperrte Kevin Kraus, für den Tim Göhlert zentral verteidigen dürfte. Außerdem kehren voraussichtlich die gegen Aalen mit muskulären Problemen fehlenden Rouven Sattelmaier und Philip Heise zurück ins Team. Im Angriff könnte derweil wieder Smail Morabit den Vorzug vor Adrian Grimaldi erhalten.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Sattelmaier – Strauß, Göhlert, Wittek, Heise – Titsch-Rivero, Griesbeck – Leipertz, Schnatterer – Niederlechner, Morabit

Tipp

Beide Mannschaften haben im Moment Probleme, die bei Aue indes sicher noch ein Stück tief liegen. Doch weil die Veilchen sich auf die Unterstützung ihrer Fans immer verlassen können und schon in den vergangenen Jahren im Abstiegskampf Charakter zeigten, tippen wir diesmal trotz der zuletzt schwachen Leistungen auf einen Auer Heimdreier.

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