Schweiz bei der Europameisterschaft 2016

Die Schweiz erneut bei einem großen Turnier dabei und man kann hier sicherlich von einer der größeren Generation reden, die das Land bisher hatte. Wie so viele europäische Spitzenteams, profitieren auch die Schweizer von Migranten, die sich für die Schweiz entscheiden, weil sie dort geboren wurden.

In der Gruppe gab es keine wirklichen Überraschungen. England setzte sich klar an die Spitze, aber die Schweizer wurden auch recht spielerisch zweiter, da die Konkurrenz mit Slowenien, Litauen, Estland und San Marino nicht gerade furchteinflößend war. Nachdem man bei der WM am Ende doch weniger erreichte als man gehofft hatte, ist man erneut voller Hoffnung vielleicht sehr weit zu kommen. Das Potenzial scheint da, aber es gibt auch einige Problemzonen.

Die Stars

Man kann es drehen und wenden wie man will, aber am Ende ist Shaqiri ihr größter Star in den Augen der meisten „Experten“, auch wenn er durchaus umstritten ist. Bei aller Kritik war er in der Qualifikation nicht zu ersetzen, aber seine Saison bei Stoke ist nicht überragend. Inler spielt zwar beim englischen Tabellenführer Leicester, aber er ist komplett auf dem Abstellgleis und weit von dem starken Spiel entfernt, das er früher gezeigt hat.

Bei anderen Spielern muss man wohl klar unterscheiden zwischen Nationalmannschaft und Ligalltag. Während Drmic in der Liga eher ein Reinfall bleibt in dieser Saison, ist er bei der Nationalmannschaft ein starker Akteur.

Ok, nun genug davon was die etablierten Medien schreiben. Der beste Mann ist inzwischen schon längst Granit Xhaka. Natürlich sorgt er weniger für Schlagzeilen, da er keine Tore erzielt, aber er hat sich zu einem unglaublichen Spieler entwickelt unter Favre und das zeigt er auch unter seinem neuen Trainer. Favre ist es jedoch zu verdanken, dass Xhaka ins defensive Mittelfeld umzog. Man darf dabei nicht vergessen, dass er erst 23 Jahre alt ist. In meinen Augen haben wir hier das Potenzial eines echten Superstars auf seiner Position, auch wenn ihm ab und zu sein Temperament im Weg steht!

Potenzielle Schwächen

Hier gibt es gleich zwei. Wie man schon früher sehen konnte bleibt ein gewisses Diva-Potenzial bei diesem Team und das Paradebeispiel dafür ist Shaqiri. Fangen diese unnötigen „Zicken“ an, ist die Teamchemie ganz schnell gestört.

Daneben muss man den Schweizern defensive Schwächen attestieren. So stark Xhaka vor der Abwehr auch ist, aber Fußball ist eben keine One-Man-Show und die Abwehr dahinter hat einige Lücken. Spieler wie Schär sind einfach kein internationales Top-Niveau und das sah man in Qualifikationsspielen wie gegen Slowenien, wo man erst durch ein Wunder einen 2-0 Rückstand noch in einen Sieg verwandeln konnte.

Chancen

Ganz klar gesetzt fürs Weiterkommen, da Rumänien und Albanien deutlich schwächer sind. Allerdings sehe ich auch kaum Wege, die an Frankreich vorbeiführen könnten. Man könnte mit etwas Glück noch etwas weiterkommen, aber für den großen Wurf fehlt mehr defensives Potenzial.

Schweiz Quoten

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Gruppens.4,505,00
Weiter in Gruppe1,251,25
Finale?17,0015,00
Sieger?67,0067,00
Shaqiri meiste Tore67,0081,00
Drmic Tore51,0067,00

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