Russland bei der Europameisterschaft 2016

Bei der Russischen Nationalmannschaft hatte man zunächst wieder einmal auf einen internationalen Trainer gesetzt, der mit der Mannschaft die Qualifikation für die Europameisterschaft in diesem Jahr schaffen sollte. Darüber hinaus geht es für Russland natürlich auch schon darum, eine möglichst schlagkräftige Mannschaft für die nächste Weltmeisterschaft im Jahre 2018 im eigenen Land aufzubauen.

Unter dem italienischen Trainer lief es in der Qualifikation aber überhaupt nicht rund und daher übergab man zwischenzeitlich die Verantwortung an den russischen Coach Leonid Slutski von ZSKA Moskau. Dieser schaffte mit der Sbornaja dann durch vier Siege in Folge tatsächlich noch die Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich.

Die Stars

Die russische Nationalmannschaft verfügt grundsätzlich über eine recht erfahrene Mannschaft, bei der es jedoch nicht unbedingt große Riesentalente oder absolute Topstars gibt. Darüber hinaus spielen viele Nationalspieler mittlerweile nicht im Ausland, weil es auch in der russischen Premier Liga richtig gute Verdienstmöglichkeiten gibt. Zu den bekanntesten Mannschaftsmitgliedern der Sbornaja zählt auf jeden Fall der Torwart Igor Akinfeev, der bei ZSKA Moskau unter Vertrag steht und durchaus ein Schlussmann von internationalem Format ist.

Darüber hinaus hat man mit Alan Dzagoev ebenfalls von ZSKA Moskau einen sehr guten offensiveren Mittelfeldspieler in den eigenen Reihen, der bei einer guten Europameisterschaft vielleicht sogar den Sprung in eine der europäischen Topligen schaffen könnte. Der Chef auf dem Platz ist aber der Kapitän Roman Shirokov, der trotz seines fortgeschrittenen Alters noch immer den Takt bei den Russen bestimmt.

Potenzielle Schwächen

Bei der russischen Nationalmannschaft handelt es sich um eine positiv ausgedrückt sehr erfahrene Mannschaft, in der viele Spieler schon deutlich über 30 Jahre alt sind. Das ist aber auf der anderen Seite auch eine große Schwäche des Teams von Trainer Leonid Slutski. Schließlich sind beispielsweise die beiden gesetzten Innenverteidiger Vasiliy Berezutskiy und Sergey Ignashevich schon im fortgeschritten Alter und glänzen daher nicht gerade durch eine große Schnelligkeit. Abgesehen davon spielen die meisten Nationalspieler aktuell in der russischen Liga, wodurch man nicht unbedingt regelmäßig auf höchstem Niveau gefordert wird.

Chancen

Die russische Nationalmannschaft zählt garantiert nicht zu den Nationen, denen man einen großen Erfolg bei der EURO 2016 zutraut. In der Vorrundengruppe B trifft man auf England, die Slowakei und Wales. Daher sollte es für die Sbornaja das Ziel sein, möglichst als Tabellenzweiter hinter dem Favorit England den Sprung in das Achtelfinale zu schaffen. Sollte man dort auf einen eher leichteren Gegner treffen, dann erscheint auch ein Viertelfinaleinzug nicht unmöglich zu sein. Aber spätestens ab dem Viertelfinale dürfte die Luft für Russland einfach zu dünn werden.

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