Braunschweig – 1860, im Duell der beiden Klubs mit einem Löwen als Wappentier geht es um wichtige drei Punkte. Eintracht Braunschweig steht zwar auf dem fünften Platz, darf sich bei bereits sieben Punkten Rückstand auf Rang drei aber nur dann noch realistische Chancen auf den Aufstieg ausrechnen, wenn nun gegen Sechzig gewonnen wird. Der TSV 1860 München, vor der Saison noch von Ex-Coach Ricardo Moniz zum Meisterschaftsfavoriten ernannt, benötigt derweil dringend Punkte gegen den Abstieg. Nach 27 Spieltagen stehen die Sechziger zwar gerade noch über dem Strich, doch jeweils ein Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz und den ersten direkten Abstiegsplatz bedeutet natürlich nicht einmal annähernd ein Ruhekissen.

Die Münchner Löwen haben im traditionsreichen Duell mit den Braunschweiger Löwen die etwas bessere Bilanz. Von bislang 28 Aufeinandertreffen gewann der TSV 1860 zwölf, während es der BTSV bei acht Remis nur au acht Siege bringt.

Eintracht Braunschweig

In der Winterpause noch ein ganz heißer Kandidat auf den Aufstieg hat Eintracht Braunschweig einen kapitalen Fehlstart ins neue Jahr hingelegt. Während das Aus im DFB-Pokal-Achtelfinale beim FC Bayern München (0:2) keine Überraschung war, hatte man sich an der Hamburger Straße aus den ersten fünf Liga-Spielen sicherlich mehr erhofft als einen einzigen Punkt. Erst nachdem mit einem 0:2 zu Hause gegen den FC St. Pauli der Tiefpunkt erreicht war, gelang mit einem 1:0 beim SV Sandhausen die Wende, der ein 0:0 gegen Spitzenreiter FC Ingolstadt und zuletzt ein 2:1 bei der SpVgg Greuther Fürth folgten. Anlass zu Euphorie ist indes nicht gegeben. Nicht zuletzt deshalb, weil der Sieg in Fürth in Anbetracht von 83 Minuten in Überzahl arg wacklig ausfiel.

Trainer Torsten Lieberknecht, der sich nicht mehr mit dem Aufstieg befassen möchte, muss im Vergleich zum Spiel in Fürth auf den gesperrten Norman Theuerkauf verzichten, für den Marcel Correia aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung zurückkehren dürfte. Marc Pfitzner wäre dann ein möglicher Ersatz auf der Doppelsechs, während offensiv Youngster Julius Düker die Startelfpremiere anstelle von Raffael Korte winkt.

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Gikiewicz – Kessel, Decarli, Correia, Reichel – Pfitzner, Boland – Omladic, Hochscheidt – Nielsen, Düker

TSV 1860 München

Der TSV 1860 München hat auch unter dem dritten Trainer der Saison, Torsten Fröhling, nicht zu Konstanz gefunden. Nach einem 2:1-Einstandssieg von Fröhling gegen den FC St. Pauli und einem anschließenden 1:1 beim FC Ingolstadt bedeutete ein 2:3 gegen den SV Sandhausen einen ersten herben Dämpfer, auf den die Löwen aber mit einem 3:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth eine starke Antwort gaben. Zuletzt aber verpassten die Sechziger in zwei Heimspielen gegen die direkte Konkurrenz jeweils einen Big-Point. Reichte es gegen den VfR Aalen immerhin noch zu einem 1:1, war das 0:1 gegen Erzgebirge Aue am Ostersonntag ein Nackenschlag, von dem sich die Löwen erst wieder erholen müssen. Dass nun ein Auswärtsspiel auf dem Plan steht, muss angesichts der verheerenden Heimbilanz von nur zehn Punkten aus 14 Spielen kein Nachteil sein.

Personell hat Fröhling bereits einiges ausprobiert und nicht mehr viele Möglichkeiten. Dass Torjäger Rubin Okotie nach seinem Innenbandriss in Braunschweig wieder mitwirken kann, ist eher unwahrscheinlich.

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Eicher – Kagelmacher, Schindler, Bülow, Bandowski – Weigl, Stahl – Simon, Vollmann, Adlung – Rodri

Tipp

Braunschweig konnte zuletzt trotz der guten Ergebnisse nicht überzeugen und ist gerade offensiv weiterhin leicht auszurechnen. Gelingt es dem TSV 1860 kompakt zu stehen und gefährlich zu kontern, sind drei wichtige Auswärtspunkte drin.

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