Braunschweig – KSC, zwei Aufstiegsanwärter, bei denen der Trend nach schwachem Start nach oben zeigt, stehen sich am fünften Spieltag der 2. Bundesliga gegenüber. Eintracht Braunschweig gelang vergangene Woche endlich der erste Sieg verbunden mit einer Leistung, die Hoffnung macht, während der KSC nach inklusive DFB-Pokal zwei Startniederlagen zweimal in Folge gewinnen konnte.

Nach bislang 35 Begegnungen ist die Bilanz zwischen beiden Vereinen fast ausgeglichen. 15 Karlsruher Siegen und sechs Unentschieden stehen 14 Erfolge der Eintracht gegenüber. In Braunschweig spricht die Bilanz mit zehn Siegen, fünf Remis und nur zwei Niederlagen aber klar für den BTSV, der vergangene Saison dem KSC aber beide Male unterlag.

Eintracht Braunschweig

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Gikiewicz – Correia, Decarli, Baffo – Matuschyk, Boland – Sauer, Reichel – Khelifi, Hochscheidt – Berggreen

Eintracht Braunschweig hat die Saison mit einem 1:3 gegen den SV Sandhausen denkbar schlecht begonnen und die noch in der vergangenen Spielzeit gestartete Pleitenserie auf vier Niederlagen am Stück verlängert. Anschließend beim 1. FC Kaiserslautern präsentierte sich die Eintracht aber deutlich verbessert und nahm ein 0:0 mit. Beim Halleschen FC gelang in der Folge mit einem schmeichelhaften 1:0-Erfolg der Einzug in die zweite Pokalrunde, doch danach setzte es auch im zweiten Heimspiel gegen RB Leipzig (0:2) wieder eine Niederlage. Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht ließ sich davon aber nicht beirren, hielt am neu eingeführten 3-5-2 fest und wurde mit einem 2:0 bei Arminia Bielefeld sowie der bis dato besten Saisonleistung belohnt.

Coach Lieberknecht hat nach dem guten Auftritt in Bielefeld keinen Grund für Veränderungen, von einer Ausnahme abgesehen. Sollte Stamm-Rechtsverteidiger Phil Ofosu-Ayeh nach seiner Oberschenkelprellung grünes Licht geben, muss Youngster Maximilian Sauer weichen.

Karlsruher SC

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Prömel, Mauersberger, Gulde, Sallahi – Peitz, Meffert – Torres, Barry, Yamada – Hoffer

Es war bei den ersten Auftritten des Karlsruher SC unverkennbar, dass die erst Anfang Juni äußerst unglücklich verlorene Relegation gegen den Hamburger SV in den Hinterköpfen ebenso noch eine Rolle spielte wie die verkürzte Vorbereitung. Das 0:1 bei der SpVgg Greuther Fürth und das 1:2 gegen den FC St. Pauli sowie vor allem das Pokal-Aus beim SSV Reutlingen (1:3) waren aber natürlich dennoch eine Enttäuschung, die aber die Verantwortlichen des KSC nicht aus der Ruhe brachte. Auch als sich mit Philipp Max und Rouwen Hennings noch zwei Leistungsträger verabschiedeten wurde konzentriert weitergearbeitet, wofür zuletzt mit Siegen beim FSV Frankfurt (2:1) und gegen den MSV Duisburg (2:0) der verdiente Lohn eingefahren wurde.

KSC-Coach Markus Kauczinski muss seine Startelf gezwungenermaßen erneut umbauen. Für Daniel Gordon, der nur wegen einer Knieprellung von Jan Mauersberger in die Startelf zurückgekehrt war und prompt einen Innenbandriss erlitt, wird wieder Mauersberger auflaufen, sofern es das Knie zulässt. Falls nicht, ist Bjarne Thoelke die erste Alternative. Dass der am Mittwoch als Neuzugang vorgestellte Mohamed Gouaida gleich beginnt, ist eher unwahrscheinlich.

Tipp

Weil bei beiden Teams der Trend nach oben zeigt, lässt sich ein Sieger nur schwer voraussagen. Wahrscheinlich ist aber, dass nicht sonderlich viele Tore fallen werden. Zum einen gab es in den jüngsten drei Direktduellen insgesamt nur drei Treffer und zum anderen haben sich beide zuletzt sowohl defensiv stabilisiert als auch trotz der Siege noch Probleme im Offensivspiel offenbart.

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