Braunschweig – KSC, mit Niederlagen am vergangenen Wochenende haben beide Mannschaften im Aufstiegsrennen eine große Chance verpasst und sind nun auf zwei eigene Siege im Endspurt sowie gleichzeitig auf Schützenhilfe auf den anderen Plätzen angewiesen. Eintracht Braunschweig hat als Fünfter bei sechs Punkten Rückstand auf den zweiten Platz und der deutlich schlechteren Tordifferenz gegenüber dem SV Darmstadt 98 nur noch reelle Chancen auf Relegationsplatz drei, der allerdings auch schon vier Zähler entfernt ist. Für den viertplatzierten KSC stellt sich die Situation dank zwei Punkten mehr etwas besser dar, doch aus eigener Kraft aufsteigen können auch die Badener nicht mehr.

Nach 34 Duellen ist die Bilanz mit jeweils 14 Siegen und sechs unentschieden ausgeglichen. In Braunschweig konnte der KSC bei fünf Unentschieden und zehn Niederlagen allerdings erst einmal gewinnen.

Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig hat mit nur einem Punkt aus den ersten fünf Spielen nach der Winterpause einen völlig verkorksten Start ins neue Jahr hingelegt, sich danach aber gefangen und ähnlich wie schon in der Hinrunde eine Erfolgsserie hingelegt. Vom 25. bis 31. Spieltag holte der BTSV aus sieben Spielen 16 Punkte und gewann lediglich gegen den FC Ingolstadt (0:0) und beim VfR Aalen (1:2) nicht. Der Trend schien für die Eintracht zu sprechen, doch am vergangenen Wochenende ereilte die Niedersachsen beim 1. FC Nürnberg eine angesichts der abgelieferten Leistung verdiente 1:3-Niederlage, mit der die Chancen auf den direkten Wiederaufstieg auf ein Minimum geschrumpft sind.

Nach vier Joker-Toren in den letzten drei Spielen dürfte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht diesmal nicht um eine Aufstellung von Emil Berggreen herumkommen. Weil nur ein Sieg zählt, könnte zugunsten des Dänen als zweite Spitze Jan Washausen als defensiver Mittelfeldspieler seinen Platz verlieren.

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Gikiewicz – Kessel, Decarli, Correia, Reichel – Theuerkauf, Boland – Hochscheidt, Zuck – Nielsen, Berggreen

Karlsruher SC

Zwölf Spieltage lang ist der Karlsruher SC seit Mitte Dezember ungeschlagen geblieben und hat sich trotz sieben Unentschieden in diesem Zeitraum an der Tabellenspitze festgebissen. Im Endspurt scheint den Badenern nun aber ein wenig die Luft auszugehen. Denn mit einem 1:3 bei Erzgebirge Aue wurde am 31. Spieltag nicht nur die erste Niederlage nach der Winterpause kassiert, sondern am vergangenen Montag folgte mit dem 0:1 gegen den SV Darmstadt 98 gleich die nächste Pleite, mit der der mögliche Sprung auf Platz zwei verpasst wurde.

Beim KSC ist diesmal wieder das eigentlich übliche 4-2-3-1 zu erwarten, nachdem Trainer Markus Kauczinski gegen Darmstadt mit Ilian Micanski als zweiter Spitze überrascht hat. Für den nun gelbgesperrten Bulgaren dürfte Dominic Peitz als Sechser in ein ansonsten nominell unverändertes Team rücken und dafür Reinhold Yabo ins offensive Mittelfeld gezogen werden.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Gordon, Gulde, Max – Meffert, Peitz – Torres, Yabo, Yamada – Hennings

Tipp

Es bleibt abzuwarten, wie sich beide Mannschaften nach den herben Enttäuschungen vom letzten Wochenende präsentieren. Insgesamt hat der KSC in dieser Saison den konstanteren Eindruck hinterlassen und wird mit seiner guten Defensive nicht viele Braunschweiger Chancen zulassen. Dass die Karlsruher Aussichten auf Platz drei größer sind als die der Eintracht, könnte sich im Laufe der 90 Minuten auch bemerkbar machen.

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