Braunschweig – Hannover, das brisanteste Duell des zwölften Spieltages der 2. Bundesliga steigt fraglos im Eintracht-Stadion, handelt es sich doch nicht nur um das traditionsreiche Niedersachsenderby, sondern auch um das Aufeinandertreffen von Spitzenreiter und Tabellendrittem. Eintracht Braunschweig führt trotz eines Rückschlages am letzten Wochenende die Tabelle mit 25 Punkten souverän an, während der eigentlich höher eingeschätzte Bundesliga-Absteiger Hannover 96 mit fünf Zählern weniger aktuell den Relegationsplatz belegt.

41 Auflagen des Niedersachsenderbys gab es bisher. Mit 16 Siegen hat Hannover dabei die Nase leicht vorne, während es die Eintracht bei zwölf Remis auf 13 Erfolge bringt. In Braunschweig spricht die Statistik mit zehn Siegen bei vier Unentschieden und sieben Niederlagen aber für den BTSV.

Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig hat die Saison mit fünf Siegen am Stück überragend begonnen. Nur das Pokal-Aus zwischendurch bei den Würzburger Kickers (0:1 n.V.) trübte die Startbilanz ein wenig, doch insgesamt überwog natürlich die Freude, konnte man so einen Auftakt nicht erwartet.

Als es am sechsten Spieltag beim VfB Stuttgart (0:2) dann die erste Pleite in der Liga setzte, gab die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht mit zehn Punkten aus den Spielen gegen Fortuna Düsseldorf (2:1), beim 1. FC Heidenheim (1:1), gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:0) und gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:0) eine sehr gute Antwort, präsentierte sich aber nicht mehr ganz so herausragend wie in den ersten Wochen der Saison, was sich auch an den knappen Ergebnissen ablesen lässt. Am vergangenen Wochenende erwischte es die Eintracht dann erneut, allerdings unnötigerweise. Denn nach einer 2:0-Führung verlor Braunschweig bei Dynamo Dresden noch mit 2:3.

Bis auf den Langzeitverletzten Suleiman Abdullahi sind alle Spieler einsatzfähig. Auf jeden Fall in die Startelf zurückkehren dürfte der in Dresden gesperrte und schmerzlich vermisste Quirin Moll. Aber auch Phil Ofosu-Ayeh, Christoffer Nyman und Julius Biada sind nach auskurierten Blessuren wieder Alternativen.

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Fejzic – Correia, Decarli, Valsvik, Reichel – Moll, Schönfeld – Omladic, Khelifi – Kumbela, Hernandez

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Hannover 96

Auf inklusive DFB-Pokal drei Auftaktsiege folgten bei Hannover 96 drei sieglose Partien mit nur zwei Punkten und auch danach wechselten sich erfolgreiche mit weniger erfolgreichen Phasen ab. Nach der ersten Durststrecke feierten die 96er vom sechsten bis achten Spieltag gegen den Karlsruher SC (1:0), beim TSV 1860 München (2:0) und gegen den FC St. Pauli (2:0) drei Zu-Null-Siege in Serie, um dann beim 1. FC Union Berlin (1:2) und beim 1. FC Nürnberg (0:2) zweimal hintereinander zu verlieren. Mit Siegen im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf (6:1) und am vergangenen Wochenende gegen die Würzburger Kickers (3:1) gelang der Mannschaft von Trainer Daniel Stendel aber wieder eine passende Antwort.

Hannovers Stammkeeper Philipp Tschauner, der zuletzt angeschlagen fehlte, kehrt zwischen die Pfosten zurück. Ob es auch für Kapitän Manuel Schmiedebach nach einer Oberschenkelblessur schon wieder reicht, ist fraglich. Bangen um seinen Platz muss derweil der gegen Würzburg noch vor der Pause ausgewechselte Sebastian Maier, für den Kenan Karaman beginnen könnte.

Aufstellung Hannover 96

Voraussichtliche Aufstellung: Tschauner – Anton, Strandberg, Felipe, Prib – Sané, Bakalorz – Karaman, Klaus – Harnik, Sobiech

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Tipp

Braunschweig ist heimstark, Hannover aber aktuell vielleicht etwas besser drauf und generell individuell stärker. Letztlich handelt es sich um eine völlig offene Partie, in der man auf viele Tore hoffen darf, trifft doch die beste auf die drittbeste Offensive der Liga.

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