Braunschweig – Frankfurt, die Partie Sechster gegen Zwölfter ist nur auf den ersten Blick ein Mittelfeldduell. Vielmehr hegt Eintracht Braunschweig bei fünf Punkten Rückstand auf Platz drei noch die Hoffnung auf den Aufstieg und der FSV Frankfurt ist bei acht Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz zumindest rechnerisch noch nicht ganz durch.

In bisher fünf Duellen konnte Frankfurt noch nie gegen Braunschweig gewinnen und kassierte bei drei Unentschieden zwei Niederlagen. In Braunschweig blieben die beiden bisherigen Aufeinandertreffen ohne Sieger.

Eintracht Braunschweig

Wenn es für Eintracht Braunschweig am Ende nicht zum Aufstieg reicht, dürfte der Grund dafür schnell ausgemacht sein. Nur ein Punkt aus den ersten fünf Spielen nach der Winterpause sind eine erschreckende Bilanz, an der der BTSV aktuell noch zu knabbern hat, obwohl der Trend seitdem klar positiv ist. Aus den letzten sechs Spielen holte der Bundesliga-Absteiger 13 Punkte und wäre sogar richtig dick im Aufstiegsrennen dabei, wäre am vorvergangenen Wochenende beim VfR Aalen nach eigener Führung nicht noch völlig unnötig mit 1:2 verloren worden. Immerhin fiel die Reaktion auf diese bittere Niederlage am Montag mit einem 4:2 gegen Erzgebirge Aue überzeugend aus und gab Fans und Verantwortlichen der Eintracht die Hoffnung zurück.

Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht hofft, wieder auf den am Montag kurzfristig wegen Nackenproblemen ausgefallenen Havard Nielsen bauen zu können. Weichen müsste dann trotz ordentlichen Debüts wohl Youngster Gerrit Holtmann. Sicher nicht dabei ist nach Gelb-Rot gegen Aue Maximilian Sauer, für den Benjamin Kessel auf die rechte Abwehrseite zurückkehren dürfte.

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Gikiewicz – Kessel, Decarli, Reichel, Hedenstad – Correia – Omladic, Boland, Zuck, Hochscheidt – Nielsen

FSV Frankfurt

In der Winterpause zum engeren Kreis der Abstiegsanwärter zählend hat der FSV Frankfurt mit drei ausnahmslos überraschenden Siegen gegen den 1. FC Nürnberg (2:1) und den 1. FC Kaiserslautern (2:0) sowie bei RB Leipzig (1:0) einen Traumstart ins Jahr 2015 hingelegt. Anschließend stellte sich aber das schon in den vergangenen Jahren immer wieder zu beobachtende Phänomen ein, dass sich die Mannschaft sehr schnell auf Erreichtem ausruht. So gelang zuletzt achtmal in Folge kein Dreier, was die Abstiegszone wieder näher rücken ließ. Insbesondere das 0:1 bei Erzgebirge Aue am 29. Spieltag ließ vor allem auch wegen der ganz schwachen Leistung die Alarmsirenen schrillen, woraufhin aber gegen den VfR Aalen zumindest ein 1:1 gelang, mit dem ein Kellerklub auf Distanz gehalten und der Vorsprung auf Platz 16 sogar ausgebaut werden konnte.

Nach dem zumindest in weiten Teilen verbesserten Auftritt gegen Aalen wird Trainer Benno Möhlmann wohl nicht viel verändern, zumal der schmerzlich vermisste Abwehrchef Hanno Balitsch  vermutlich weiterhin fehlt. Sicher nicht dabei ist der noch gesperrte Edmond Kapllani, der andernfalls als Joker wertvoll wäre.

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Klandt – Huber, Schlicke, Oumari, Bittroff – Kruska, Konrad – Roshi, Grifo, Engels – Aoudia

Tipp

Frankfurt scheint gesichert und könnte im Wissen darum wieder einmal den letzten Tick Entschlossenheit vermissen lassen. Die Eintracht hingegen hat noch einmal Lunte gerochen und wird ihren Teil dazu beitragen, dass der Traum von der direkten Bundesliga-Rückkehr zumindest eine weitere Woche lang erhalten bleibt.

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