Braunschweig – Nürnberg, im Duell der beiden Bundesliga-Aufsteiger hofft die Eintracht auf eine Fortsetzung ihrer Serie von zuletzt fünf Pflichtspielsiegen am Stück, während Nürnberg nach dem erfolgreichen Einstand des neuen Trainers Rene Weiler nachlegen will, um die Lücke zu den vorderen Plätzen verkleinern zu können.

Dass sich am Freitagabend mit dem SV Darmstadt 98 und dem Karlsruher SC (0:0) sowie der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Heidenheim (0:0) gleich vier Teams aus der oberen Tabellenhälfte gegenseitig Punkte weggenommen haben, dürfte man sowohl in Braunschweig als ach in Nürnberg mit Wohlwollen registriert haben. Im 26. Duell (bislang 10 Siege Braunschweig, vier Remis, 11 Siege Nürnberg) haben beide auch deshalb die Chance, zu einem großen Gewinner des Spieltages zu werden.

Eintracht Braunschweig

Als Eintracht Braunschweig Anfang Oktober beim FC Ingolstadt mit 0:1 verlor und das Tabellenende nach lediglich zehn Punkten aus neun Spielen deutlich näher war als die Aufstiegsplätze, erntete Trainer Torsten Lieberknecht für seine wiederholt vorgetragene Einschätzung, dass seine Elf in Kürze eine Serie starten werde, nicht selten ein müdes Lächeln. Doch in der Tat startete die Eintracht beginnend mit einem Remis gegen Fürth, als in der Schlussphase aus einem 0:2 noch ein 2:2 gemacht wurde, durch. Es folgten in der Liga vier Siege am Stück beim TSV 1860 München (2:1), gegen den VfR Aalen (2:1), bei Erzgebirge Aue (2:1) und zuletzt beim FSV Frankfurt (3:0) sowie im DFB-Pokal ein 1:0 bei den Würzburger Kickers. Bemerkenswert sind vor allem die drei Liga-Auswärtssiege am Stück, musste Braunschweig doch vor dem Erfolg in München über ein Jahr auf drei Punkte in der Fremde warten.

Gegen Nürnberg muss Trainer Lieberknecht seine Startelf auf einer Position verändern. Für den gelbgesperrten Benjamin Kessel könnte Vegar Eggen Hedenstad von der linken auf die rechte Abwehrseite rücken. Ken Reichel würde dann seine angestammte Linksverteidiger-Rolle übernehmen und Saulo Decarli die dadurch vakante Position in der Innenverteidigung übernehmen.

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Gikiewicz – Hedenstad, Correia, Decarli, Reichel – Theuerkauf, Boland – R. Korte, Zuck – Ryu , Nielsen

1. FC Nürnberg

Nach dem 1:2 beim SV Sandhausen Anfang November und insgesamt nur 14 Punkten aus den ersten 13 Partien, die für den Aufstiegs-Top-Favoriten fraglos zu wenig waren, zogen die Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg die Reissleine und ersetzten den erst im Sommer verpflichteten Trainer Valerien Ismael durch Rene Weiler. Dem Schweizer Fußball-Lehrer glückte nach zehn Tagen intensiver Arbeit mit dem 2:1 gegen den FC Ingolstadt der Einstand, woran es nun anzuknüpfen gilt, hat man rund um den Valznerweiher das Thema Aufstieg doch noch nicht gänzlich abgehakt.

Coach Weiler kann indes nicht die Erfolgself der Vorwoche ins Rennen schicken, sondern muss auf der linken Abwehrseite den gesperrten Javier Pinola ersetzen. Erste Alternative zum erfahrenen Argentinier ist vermutlich Youngster Manuel Bihr.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Rakovsky – Celustka, Mössmer, Hovland, Bihr – Polak, Koch – Candeias, Schöpf, Füllkrug – Sylvestr

Tipp

Die beiden Aufsteiger sind mittlerweile auf dem Weg, den Erwartungen gerecht zu werden. Während man bei Braunschweig durchaus schon von Konstanz sprechen darf, muss Nürnberg die Leistung vom Weiler-Einstand bestätigen. Gelingt dies und lässt auch die Eintracht nicht nach, ist eine Punkteteilung nicht unwahrscheinlich.

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