Braunschweig – FCK, mit 33 bzw. 32 Punkten haben beide Vereine auf den Plätzen vier und fünf und damit in Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen überwintert. Zum Start in die Restrückrunde genießt nun Eintracht Braunschweig nach in ruhigen Bahnen verlaufener Vorbereitung Heimrecht gegen den 1. FC Kaiserslautern, der transfertechnisch unerwartet bewegte Wochen hinter sich hat.

In der 2. Bundesliga stehen sich beide Mannschaften erst zum sechsten Mal gegenüber: Bislang ist Lautern bei zwei Siegen und drei Remis im Unterhaus gegen den BTSV noch ungeschlagen. Und auch die Gesamtbilanz nach 49 Duellen spricht mit 22 Siegen, elf Remis und 16 Niederlagen für die Pfälzer.

Eintracht Braunschweig

Mit den Siegen über Fortuna Düsseldorf und beim 1. FC Heidenheim hat Eintracht Braunschweig ein mäßig begonnenes Halbjahr kurz vor Weihnachten erfolgreich abgeschlossen und die Hoffnungen auf die direkte Rückkehr in die Bundesliga richtig angezeigt. Die Testspiele während der Rückrundenvorbereitung liefen zunächst allerdings schleppend an. Nach Unentschieden gegen den 1. FC Magdeburg (0:0), Preußen Münster (1:1) und den 1. FSV Mainz 05 (1:1) sowie einer Niederlage gegen den FCLuzern (3:5) gelang erst bei der Generalprobe ein 2:0-Sieg gegen den FC Basel. Im Spiel gegen den im Achtelfinale der Champions League stehenden Meister der Schweiz war dann aber schon wieder zu erkennen, wozu die Eintracht an guten Tagen fähig ist.

Dass abgesehen vom Langzeitverletzten Torsten Oehrl alle Mann an Bord sind, ist vor den letzten 15 Saisonspielen sicherlich kein Nachteil. Vielmehr wurde durch die Verpflichtungen von Nik Omladic und Emil Berggreen der Konkurrenzkampf gerade in der Offensive noch einmal angeheizt. Omladic ist gegen den FCK sogar ein Kandidat für die Startelf, wobei generell die Plätze auf den Flügeln die umkämpftesten sind. In der Abwehr und im Angriff dürfte Trainer Torsten Lieberknecht auf das im Herbst so erfolgreiche Personal bauen.

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Gikiewicz – Kessel, Reichel, Correia, Hedenstad – Omladic, Boland, Pfitzner, Zuck – Ryu, Nielsen

1. FC Kaiserslautern

Nach der verdienten 0:2-Niederlage beim FC Ingolstadt und dem anschließenden 1:1 beim TSV 1860 München hat der 1. FC Kaiserslautern das Jahr 2014 mit einem 1:0 gegen den SV Sandhausen positiv abgeschlossen und auch gleich während der Vorbereitung wieder gute Ergebnisse abgeliefert. Gegen den FC Augsburg (2:1), den FC St. Gallen (4:2), den FC St. Pauli (1:0) und Kickers Offenbach (3:0) gelangen vier Siege und nur gegen Borussia Mönchengladbach wurde bei einem aber dennoch ansprechenden Auftritt mit 1:3 verloren. Die Unruhe um den Abgang von Kapitän Srdjan Lakic zum SC Paderborn und der Ankündigung, dass der auslaufende Vertrag von Torwart Tobias Sippel allenfalls im Aufstiegsfall verlängert werde, hat sich auf den sportlichen Bereich bisher offenbar nicht ausgewirkt.

Personell kann Trainer Kosta Runjaic nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Dominique Heintz fällt mit einer Muskelverletzung aus und wird im Abwehrzentrum an der Seite des neuen Spielführers Willi Orban von Tim Heubach vertreten. Rückkehrer Simon Zoller dürfte derweil im Angriff die Lakic-Rolle einnehmen, während die beiden anderen Winter-Zugänge Mateusz Klich und Erik Thommy wohl zunächst nur Joker sind.

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern

Voraussichtliche Aufstellung: Sippel – Schulze, Orban, Heubach, Löwe – Karl, Ring – Matmour,  Demirbay, Jenssen – Zoller

Tipp

Beide Mannschaften verfügen über gehobene Qualität und haben das Zeug zum Aufstieg. Im direkten Duell werden Kleinigkeiten und vor allem die Tagesform über Sieg oder Niederlage entschieden. Agieren beide 90 Minuten lang konzentriert, ist ein Remis gut vorstellbar.

Tipp: Sieg Remis – 3.30 Tipico

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