Dresden – St. Pauli, beide Vereine warten noch auf ihren ersten Sieg. Während Aufsteiger Dynamo Dresden aber dennoch nach zwei Unentschieden auf einen ordentlichen Start zurückblicken kann, reist der FC St. Pauli als einziges noch punktloses Team und damit als Schlusslicht nach Elbflorenz.

Der größere Druck lastet damit sicherlich auf den Kiez-Kickern, die nach Platz vier in der Vorsaison eigentlich wieder vorne mitmischen wollten.

Nach bisher zehn Duellen ist die Bilanz zwischen beiden Vereinen mit jeweils vier Siegen sowie zwei Unentschieden ausgeglichen. In Dresden hat Dynamo vier von fünf Spielen gegen St. Pauli gewonnen und nur einmal verloren. Die 1:2-Heimniederlage in der Saison 2013/14 war indes das bis dato letzte Aufeinandertreffen.

Dynamo Dresden

Nach dem souveränen Aufstieg scheint Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga schon angekommen. Schon in der Vorbereitung, an deren Ende immerhin der FC Everton mit 2:1 geschlagen wurde, präsentierte sich die SGD vielversprechend und knüpfte daran zum Saisonstart gegen den 1. FC Nürnberg an, auch wenn der hochverdiente Ausgleich zum 1:1-Endstand erst in der Nachspielzeit gelang. Anschließend beim 1. FC Union Berlin hielt Dynamo mit einem starken Gegner auf Augenhöhe mit und nahm beim 2:2 einen weiteren verdienten Punkt mit.

Das bisherige Highlight war indes fraglos der Erfolg im DFB-Pokal gegen RB Leipzig. Nach einem scheinbar aussichtslosen 0:2-Rückstand kam Dynamo mit einer Energieleistung und der Unterstützung des fantastischen Publikums zurück und besiegte den Bundesliga-Neuling nach Elfmeterschießen.

Trainer Uwe Neuhaus hat nach dem Sieg über Leipzig ein Luxusproblem im Angriff, wo der zweifache Torschütze Stefan Kutschke mächtig Eigenwerbung betrieben hat. Wahrscheinlich ist aber, dass Testroet ebenso zurückkehrt wie Andreas Lambertz und Nils Teixeira. Abwehrchef Giuliano Modica fällt dagegen verletzungsbedingt erneut aus.

Aufstellung Dynamo Dresden

Voraussichtliche Aufstellung: Schwäbe – Teixeira, J. Müller , Ballas, F. Müller – Hartmann, Konrad, Lambertz – Kreuzer, Stefaniak – Testroet

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FC St. Pauli

Schon am Ende der Vorbereitung lief es für den FC St. Pauli mit Niederlagen gegen Zbrojovka Bünn (0:1) und den FC Sevilla (1:2) sowie beim Blitzturnier in Osnabrück gegen Cardiff City (1:2) und Borussia Mönchengladbach (0:0, 4:5 n.E.) nicht mehr rund, nachdem zuvor vier von fünf Testspielen gewonnen worden waren. Zum Auftakt beim VfB Stuttgart lieferten die Kiez-Kicker aber dennoch eine gute Leistung ab, die mindestens einen Punkt verdient gehabt hätte.

Letztlich verloren die Braun-Weißen aber mit 1:2 beim Bundesliga-Aufsteiger und kassierten dann auch im anschließenden Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig eine 0:2-Schlappe. Diese Niederlage war indes völlig verdient und hätte auch höher ausfallen können. Vergangene Woche tankte St. Pauli dann aber Selbstvertrauen und zog mit einem 3:0 bei Regionalliga-Spitzenreiter VfB Lübeck in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.

Trotz des souveränen Sieges in Lübeck wird Trainer Ewald Lienen seine Startelf wohl umbauen. Die im Pokal angeschlagenen fehlenden Stammkräfte Robin Himmelmann und Daniel Buballa dürften in die erste Elf zurückkehren. Ansonsten könnte die Pokal-Formation aber unverändert bleiben. Abwehrchef Lasse Sobiech fehlt verletzungsbedingt sicher.

Aufstellung FC St. Pauli

Voraussichtliche Aufstellung: Himmelmann – Hedenstad, Ziereis, Gonther, Buballa – Avevor, Buchtmann – Sobota, Choi – Picault, Bouhaddouz

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Tipp

In Dresden herrscht nach dem Pokal-Coup Euphorie, die angesichts der bisher gezeigten Leistungen der Neuhaus-Elf auch berechtigt scheint. St. Pauli hat sich zwar im Pokal gesteigert, ist aber noch lange nicht in Top-Form. Knüpfen beide an die ersten Spieltage an, heißt der Sieger Dynamo.

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