In der EM Qualifikation steht in der kommende Woche wohl die Vorentscheidung an. Sollte Deutschland sowohl gegen Polen als auch am Montag gegen Schottland gewinnen, sind sie in Frankreich dabei, doch aufgepasst, es warten zwei sehr unangenehme Partien auf die Mannschaft von Jogi Löw.

Gegen Polen haben die Deutschen nach den Worten von Thomas Müller noch einiges gutzumachen, denn im Herbst des letzten Jahres gab es eine empfindliche 0:2 Niederlage. Deutschland bestimmte zwar die Partie und erspielte sich zahlreiche hochkarätige Chancen, doch die Tore machten die Polen. Beide Teams haben vor dieser Partie eine gute Ausgangsposition in der Gruppe, für den Sieger in Frankfurt würde sich diese sogar noch einmal verbessern.

Deutschland

Jogi Löw meinte vor einigen Tagen, dass die Zeit der Ausreden nun endlich vorbei sei. Gegen Polen und Schottland zählen einzig und allein sechs Punkte. Es muss nun auch mal wieder ein Ruck durch die Mannschaft gehen, denn seit dem Weltmeistertitel 2014 präsentierten sie sich mehr oder weniger einfach nur durchschnittlich.

Dort gab es unter anderem eine Niederlage gegen die USA oder auch ein 2:2 gegen Australien. Auch in der Qualifikation mussten sie sich mit einem 1:1 daheim gegen Irland begnügen oder einem knappen Sieg gegen die Schotten. Ich kann zwar durchaus verstehen, dass man nach so einem großen Titel in ein kleines Motivationsloch fallen kann, doch nun müssen sie sich wieder aufpäppeln.

Bisher belegt das Team mit dreizehn Punkten Platz zwei in der Gruppe. Mit einem Sieg am Freitag würden sie allerdings an den Polen vorbeiziehen. Sollte es jedoch eine Niederlage geben, könnte die gesamte Qualifikation noch einmal in Gefahr geraten.

Aufstellung Deutschland

Jogi Löw hat für diese Partien Emre Can vom FC Liverpool nominiert, den Ex Bayer Leverkusen Spieler erwarten wir sogar von Beginn an. Schweinsteiger hatte unter der Woche kleinere Probleme, doch er wird wohl auflaufen können. Etwas schlechter sieht es da schon bei Mesut Özil aus. Bei ihm muss man abwarten, ob er es rechtzeitig schafft. Sollte er ausfallen, würde wohl Schürrle beginnen.

Voraussichtliche Aufstellung: Neuer – Hector, Hummels, Boateng, Can – Schweinsteiger, Kroos, Müller, Götze, Özil – Kruse

Polen

Die Polen stehen etwas überraschend auf Platz eins in dieser Gruppe. Mit vierzehn von möglichen achtzehn Zählern sowie einem Torverhältnis von 20:3 könnte die Ausgangslage nicht viel besser sein. Der Aufbruch hat wohl einen Namen und zwar Robert Lewandowski. Der bullige Angreifer gehört mittlerweile zu den besten Stürmern der Welt und auch um ihn herum haben sich einige Spieler sehr gut entwickelt.

In den Siebzigern und achtziger Jahren gehörte Polen zu den besten Teams in Europa, doch dann sind sie in der Versenkung verschwunden. Nun sind sie aber wieder zurück. Sie haben keines ihrer letzten zehn Spiele verloren. Nach dem Hinspiel Sieg gegen Deutschland haben sie auch international endlich einmal wieder für Aufsehen gesorgt.

Aufstellung Polen

Polens Nationaltrainer Nawalka setzt in Frankfurt auf eine geballte Ladung Bundesliga. Mit Piszczek, Blaszczykowski, Peszko, Milik und Lewandowski könnten es gleich fünf Akteure die in Deutschland ihr Brot verdienen oder verdient haben in die Startelf schaffen.

Voraussichtliche Aufstellung: Fabianski – Piszczek, Pazdan, Szukala, Rybus – Krychowiak, Maczynski, Blaszczykowski, Grosicki – Milik, Lewandowski

Tipp

Auf die Deutschen wartet hier eine sehr undankbare Aufgabe, denn sie können absolut nichts gewinnen. Einen weiteren Ausrutscher würden die Fans wohl nicht mehr verzeihen. Ich gehe zwar davon aus, dass sie mit Blick auf das Hinspiel den Spieß umdreht werden, doch es wird wohl härter, als viele denken.

Tipp: unter 2,5 Tore – 2.40 Betvictor

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