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Die DFB-Elf möchte den WM-Titel verteidigen, hatte im Vorfeld jedoch hauptsächlich Nebenkriegsschauplätze zu beackern. Die Mexikaner wiederum wollen bei ihrer 16. WM-Endrunde endlich einmal mehr sein als Punktelieferant. Kann „El Tri“ die Situation des deutschen Teams ausnutzen?

„Jetzt geht’s loooooos!“ Für den amtierenden Weltmeister beginnt am Sonntag die Mission Titelverteidigung – doch von positiver oder gar euphorischer WM-Stimmung kann keine Rede sein. Mexiko wittert deshalb seine Chance und dürfte mit einem Funken größerer Hoffnung ins Turnier starten als noch vor einigen Wochen gedacht. Aber reicht das, um den Weltmeister zu ärgern?

Interessante Quoten & Tipp

Politische Querelen hin oder her: Deutschland ist gegen Mexiko turmhoher Favorit und das völlig zurecht. Die DFB-Elf ist individuell um Längen überlegen, verfügt in allen Mannschaftsteilen über Akteure, die das Prädikat Weltklasse verdienen. Daneben sitzt mit Jogi Löw ein Trainer an der Seitenbank, der in mittlerweile sechs (!) Großturnieren bewiesen hat, das er sein Team auf den Punkt zu Höchstleistungen treiben kann – taktisch wie mental.

Hinzu kommt ein Faktor, der gerne unterschätzt wird, im deutschen Team jedoch stärker zum Tragen kommt als bei jedem anderen WM-Teilnehmer: Erfahrung. Die DFB-Elf verfügt über die mit Abstand größte Turniererfahrung und, das ist das Groteske, stellt dennoch eines der jüngsten Teams des Turniers. Die deutsche Nationalmannschaft ist weder überaltert noch unerfahren, sie kennt die Herausforderungen und Tücken einer großen Endrunde. Daher darf man durchaus mit den Kimmichs und Hummels und Neuers gehen, die allesamt die Turnierqualitäten des Teams hervorhoben. Wenn es nämlich drauf ankommt, wird die Mannschaft den Schalter umlegen.

Und dann gibt es für die Mexikaner wenig bis nichts zu holen.

Daher die Prognose: Deutschland gewinnt zu Null – Quote 2,30 bei bet365

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Deutschland

Eieiei, Schland. Der WM-Auftakt steht vor der Tür, doch in Deutschland spricht kaum einer über Manuel Neuers Rückkehr, die Bayern-lastige Viererkette oder die Nicht-Nominierung Lery Sané. Nein, es sind Ilkay Gündogan und Mesut Özil, die die Schlagzeilen dominieren. Aus politischen Gründen, nicht aus sportlichen.

Sich mit Recep Tayip Erdogan ablichten zu lassen, aus welchen Gründen auch immer, war ein dummer Fehler, wenn nicht mehr. Zurecht hagelte es seither Kritik, teilweise nachvollziehbare, teilweise rassistisch motivierte. Der DFB scheiterte kläglich bei dem Versuch, die Geschichte wegzumoderieren und kleinzureden – und so steht der Auftakt des Teams unter keinem guten Stern.

Vielleicht hätte überzeugender Vollgasfußball geholfen, um den medialen Brand zu löschen oder zumindest ein besänftigendes Störfeuer zu legen abseits der Özil-Gündogan-Debatte. Doch mit unterirdischen Auftritten gegen Österreich (1:2) und Saudi-Arabien (2:1) verschlimmerte die Mannschaft die Lage nur noch. So scheint nicht nur politisch bzw. mental, sondern auch sportlich noch einiges im Argen zu liegen.

Durchlöchert von scharfen Pressefragen sahen sich viele Spieler genötigt, das „Turniermannschaftsnarrativ“ aus der medialen Mottenkiste zu packen und versprachen eine Leistungssteigerung zum Auftakt der Endrunde. Die Flucht nach vorne ist nachvollziehbar in diesen Zeiten, doch solche Versprechen mindern den Druck im Vorfeld des Mexiko-Spiels nicht gerade.

So startet Deutschland als ein Favorit der Ungewissheit in die WM. Das Potential des Teams ist und bleibt elitär. Neuer ist zurück und offensichtlich auch spielbar, kein einziger Leistungsträger fehlt verletzt. Dazu zeigte Timo Werner einmal mehr, dass er im DFB-Dress das Tor treffen kann (zumindest in Test- und Qualispielen). Nun gilt es, die Lasten der unglücklichen Vorbereitung abzulegen und den Fokus auf den Platz zu legen. Löws Fingerspitzengefühl ist gefragt.

Mögliche Aufstellung Deutschland

Wir denken, dass Jogi Löw gegen Mexiko eine ähnliche Startformation auflaufen lässt, wie zuletzt gegen Saudi-Arabien, mit dem Unterschied, dass statt Julian Draxler Mesut Özil wieder in die Startformation zurückkehren wird.

Neuer – Hector, Boateng, Hummels, Kimmich – Khedira, Kroos – Reus, Özil, Müller – Werner

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Mexiko

Nur wenige wissen: Mexiko ist Rekord-Teilnehmer bei WM-Endrunden. Zum 16. Mal werden die Lateinamerikaner in Russland dabei sein, wenn der Weltmeistertitel vergeben wird. Und ziemlich sicher wird „El Tri“ zum 16. Mal leer ausgehen. Die größten Erfolge der durchaus stolzen Fußballnation: Zwei Viertelfinalteilnahmen 1970 und 1986.

An Talenten mangelt es den Mexikanern eigentlich nicht. Die U-Nationalteams sorgen regelmäßig für Furore. 2005 etwa gewann man die U17-WM, mit Giovani Dos Santos, Carlos Vela und Hector Moreno stehen gleich drei der damaligen Champions im Kader von Juan Carlos Osorio. 2013 wiederholte Mexikos U12 das Kunststück sogar und bezwang auf dem Weg zum Titel auch die DFB-Bubis. Doch während aus der deutschen Auswahl Spieler wie Emre Can, Mitchell Weiser oder Kaan Ayhan den Sprung ins A-Team oder zumindest zum gestandenen Profi schafften, dümpeln Mexikos Talente in der Semiprofessionalität herum. Schuld trägt daran vor allem das korrupte Vereinswesen und die Besitzstrukturen, in denen sofortiger Erfolg zählt. Daher werden in Mexikos Profiligen lieber erfahrene Ausländer verpflichtet als eigene Talente ausgebildet.

Vor diesem Hintergrund verwundert es auch nicht, dass die Mexikaner mit 29,3 Jahren den zweitältesten Kader des Turniers stellen. In der Abwehr hält mit Rafael Marquez ein Fußball-Opa den Laden dicht. Trotz schwerer Vorwürfe der US-Regierung (Drogenhandel) erhielt der ehemalige Barca-Star das Vertrauen des Verbands. Daneben gehört Xavier „Chicharrito“ Hernandez (West Ham, ehemals Leverkusen) zu den Säulen des Teams, ebenso wie Hector Herrera vom FC Porto.

Rein fußballerisch dürften die Mexikaner auf ausgewogene Balance zwischen Defensivarbeit und offensivem Bemühen setzen. Diese Devise sicherte dem Team bereits drei Quali-Spieltage vor Schluss die Teilnahme an der WM. Nun muss die Mannschaft zeigen, dass sie auch gegen Teams von Weltklasse-Kaliber bestehen kann.

Mögliche Aufstellung Mexiko

Man kann davon ausgehen, dass der Nationaltrainer Juan Carlos Osorio dieselbe Aufstellung aufspielen lässt, wie beim Testspiel gegen Dänemark, auch wenn dieses am Ende 0:2 ausging.

Ochoa – Gallardo, Moreno, Ayala, Salcedo – Herrera – Corona, J. dos Santos, Guardado, A. dos Santos – Peralta

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Deutschland gegen Mexiko im TV oder Live Stream

Solltet ihr euch dafür entscheiden, das erste WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft nicht in der Kneipe oder im Public Viewing zu schauen, dann gibt es die folgenden Optionen, das Spiel Deutschland gegen Mexiko am Fernseher oder im Live Stream zu schauen: Das ZDF strahlt das Spiel ab 17 Uhr aus, möchte man das Spiel lieber in Ultra-HD schauen oder hat bereits ein Sky-Abo, so kann man auch auf Sky Sport das Ereignis schauen. Für den Live Stream am PC oder mobilen Gerät empfiehlt sich der Stream des ZDF, unter sport.zdf.de gibt es das Spiel zu sehen.

 

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