Alle Jahre wieder: Am Mittwoch treffen Deutschland und Argentinien zum 23. Mal aufeinander. Während die DFB-Elf bei großen Turnieren starke fünf von acht Spielen gewinnen konnte, waren es in Testspielen die Argentinier, die den Ton angaben (neun Siege aus 14 Spielen). Dieser Trend könnte sich fortsetzen – doch auch die Chancen der Deutschen stehen gut: Der Albiceleste fehlen nämlich ihre Stars.

Interessante Quoten & Tipp

Die Buchmacher sehen Gastgeber Deutschland am Mittwoch vorne. Bei interwetten.com etwa liegt die Siegquote der DFB-Kicker bei 1,85, während die Gäste aus Südamerika auf 4,20 kommen.

Die Einschätzung dürfte vor allem darauf beruhen, dass Argentinien ohne die ganz großen Namen anreist. Weder Lionel Messi noch Sergio Angüero oder Angel di Maria werden beim Spiel gegen Deutschland mitwirken-womit der großen Fußballnation ihre größten Waffen fehlen werden.

Zum anderen genießen die Deutschen den Heimvorteil und der ist durchaus etwas wert. Obwohl die letzten zwei Jahre nicht zu den Besten der Deutschen Nationalmannschaft zählten, haben sie immerhin „nur“ insgesamt zwei Heimspiele verloren. 

Da den Deutschen überdies auch noch der stärkere Kader zur Verfügung steht, unter anderem mit Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Marco Reus, kann man tatsächlich mit einem erfolgreichen Auftritt des Gastgebers rechnen. Zwar handelt es sich nur um ein Freundschaftsspiel, doch im Gegensatz zu den Argentiniern ist es für die DFB-Elf wichtig, in Form zu kommen: Sie treten in der EM-Qualifikation an, während die Albiceleste ziellos von Testspiel zu Testspiel reist.  

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Deutschland

Die letzten drei Ergebnisse: 2:0 vs. Nordirland, 2:4 vs. Niederlande, 8:0 vs. Estland 

Es stand schon einmal besser um die deutsche Nationalelf. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit, der das Team zweitweise umgeben hatte, zerbarst krachend während der WM 2018. Erstmals in seiner Geschichte schied der DFB in der Vorrunde aus, ein historisches Debakel. Bundestrainer Jogi Löw durfte dennoch bleiben und treibt seither den Umbruch voran – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Immerhin scheint sich ein Aufwärtstrend erkennbar zu machen. 

Zunächst hatte DFB-Elf ein Weilchen gebraucht, die WM-Blamage zu verdauen, in der Nations League stieg man nach sportlichen Gesichtspunkten ab. Erst glückliche Vorgänge am runden Tisch der UEFA sorgten dafür, dass Deutschland auch bei der nächsten Austragung des Turniers in der ersten Division antritt.

Anschließend begann die EM-Qualifikation, und mit Beginn dieses wesentlich ernster zu nehmenden Wettbewerbs erwachte Die Mannschaft aus ihrem Leistungstief: 3:2 gegen die Niederlande, 8:0 gegen Estland, 2:0 gegen Weißrussland – die Deutschen erwischten einen Start nach Maß. 

Die Freude währte allerdings nicht allzu lange, denn wie gesagt: Es stand schon einmal besser um dieses Team. Als das DFB-Team Anfang September erneut gegen die Niederlande antrat, kam es zur ersten Niederlage in der Qualifikation – 2:4. Trotz einer frühen 1:0-Führung schaffte es das Team nicht, die Elftal vor heimischer Kulisse zu kontrollieren, die Quittung folgte auf dem Fuß

Im seither letzten Länderspiel gegen Nordirland hat Die Mannschaft aber immerhin die Kurve gekriegt. 2:0 bezwang Deutschland die Briten, die ihrem Ruf als unbequemer Underdog erneut alle Ehre machten.

Mit den Argentiniern wartet nun nominell der größte Gegner des Länderspieljahres. Ein Kontrahent auf Holland-Niveau, ein Prestige-Gegner. Einerseits tritt man am Mittwoch zu nicht mehr als einem Freundschaftsspiel an – doch zugleich ist klar: Für Bundestrainer Jogi Löw und seine noch immer angeschlagene Truppe ist jedes Erfolgserlebnis hilfreich. Ein souveräner Sieg gegen Argentinien käme da gerade recht – auch in einem Testspiel. 

Mögliche Aufstellung

Besondere Motivation dürfte am Mittwoch Marc-André ter Stegen zeigen. Der Barca-Keeper drängte zuletzt vehement auf eine Chance auf dem Platz und erhielt dafür viel Gegenwind. Jetzt scheint sich seine Hartnäckigkeit aber auszuzahlen. Wie Anfang der Woche durchdrang, soll die Nummer 2 gegen Argentinien zwischen den Pfosten stehen. Im Mittelfeld musste Löw derweil die kurzfristige Absage von Toni Kroos verkraften, für ihn rückt Nadiem Amiri nach. Folgende Startelf kann erwartet werden:

Ter Stegen – Klostermann, Tah, Süle, Halstenberg – Gündogan, Kimmich, Havertz – Reus, Werner, Gnabry

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Argentinien 

Die letzten drei Ergebnisse: 4:0 vs. Mexiko, 0:0 vs. Chile, 2:1 vs. Chile

Wenn die Argentinier am Mittwoch in Dortmund antreten, dann werden die ganz großen Namen fehlen. Kein Sergio Agüero, kein Angel die Maria, und vor allem: Kein Lionel Messi.

Der frisch gebackene Weltfußballer hatte beim Spiel um Platz 3 der Copa America eine rote Karte kassiert und war anschließend bis Anfang November gesperrt worden. Die argentinische Verband legte Einspruch ein, doch die Kammer blieb bei ihrem Entschluss. Damit ist klar, dass Messi das Spiel gegen Deutschland in Dortmund aussetzen wird.

Ohne ihre Topstars strahlen die Argentinier weit weniger Gefahr aus, doch nichtsdestotrotz tummeln sich im Kader der Albiceleste hochklassige Namen: Paolo Dybala (Juventus), Erik Lamela (Tottenham), Lautaro Martinez (Inter), Nicolas Otamendi (ManCity), die Liste ließe sich noch weiterführen. Unter all diese international erfahrenen Recken mischt sich mit Leonardo Balerdi allerdings auch ein Youngster unter die Spieler, der ein Debüt der besonderen Art feiern könnte: Der BVB-Neuzugang wartet noch immer auf seine ersten Minuten für den neuen Verein, nun könnte er erstmals im Dortmunder Signal-Iduna-Park auflaufen; allerdings nicht für die Borussen, sondern für sein Heimatland.

Daneben sind mit Licas Alario von Bayer Leverkusen und Nicolas Gonzales aus Stuttgart zwei weitere Bundesliga-Legionäre an Bord. Sie werden versuchen, dem Team nach dem bitteren Copa-Aus im Halbfinale gegen Brasilien (0:2) wieder auf die Beine zu helfen. Zuletzt gegen Mexiko klappte das schon ganz gut: Die Albiceleste gewann 4:0 – ohne Messi, Agüero und di Maria. 

Mögliche Aufstellung 

Argentiniens Coach Lionel Scaloni hat im Gegensatz zu Jogi Löw kein Kontinentalturnier, für das er sich qualifizieren muss. Die Zeit bis zur nächsten Copa (2021) kann er stattdessen nutzen, um sich in zahlreichen Testspielen durch seinen Kader zu experimentieren. Folgende Formation scheint gegen Deutschland denkbar:

Andrada – Montiel, Martinez Quarta, Rojo, Tagliafico – Paredes – Pereyra, de Paul, Palacios, Dybala – L. Martinez 

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Deutschland – Argentinien im TV oder Livestream 

Um das Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Argentinien live sehen zu können, benötigen Zuschauer aus deutschen Haushalten nicht mehr als ein TV-Gerät. Der Privatsender RTL überträgt die Partie kostenlos im Fernsehen, zudem kann die Begegnung über rtl.de gestreamt werden. Anpfiff ist am Mittwoch, den 9. Oktober, um 20.45 Uhr.

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