Die Detroit Pistons und die Los Angeles Lakers standen sich bereits Mitte Januar gegenüber. In Los Angeles gingen die Pistons als Sieger vom Feld, als sie sich mit 102-97 in einem spannenden Match durchsetzen konnten. Matchwinner war Tobias Harris, der 30 Sekunden vor dem Ende einen wichtigen Dreier traf und damit die Pistons zum Sieg führte. Sowohl wegen dieses Erfolges, auch aber wegen der Form der letzten Wochen, ist Detroit heute der Favorit.

Detroit Pistons

Derzeit steht die Mannschaft von van Gundy auf Platz 8 in der Eastern Conference und hat durchaus gute Playoff-Chancen. Doch die Situation in der Tabelle ist sehr eng. Platz 7 ist mit nur 2 Spielen Rückstand greifbar, gleichzeitig muss der Blick jedoch auch nach unten gehen, denn auch Platz 12 ist nicht mehr als 2,5 Spiele entfernt. Eine kleine Sieges- oder Niederlagenserie kann also einiges verändern und in Anbetracht des Verlaufs der letzten Wochen, ist eine Entwicklung in beide Richtungen möglich.

Zuletzt ging es aber wieder eher aufwärts, gewannen sie sechs der letzten zehn Spiele. Doch ein genauerer Blick auf die letzten Wochen verrät, dass man sich bei den Pistons selten auf Ergebnisse verlassen kann. Das letzte mal, das sie mehr als drei Spiele in Folge gewinnen konnten bzw. verloren, liegt bereits bis Mitte Dezember zurück. Seitdem schafften sie nie mehr als drei Siege, kassierten allerdings auch nicht mehr.

Die fehlende Beständigkeit ärgert auch den Coach, der nicht davor zurückschreckt, sein Team öffentlich zu kritisieren. Gleichzeitig kann er allerdings auch anders. Nachdem die Pistons ihr letztes Spiel mit 113-96 gegen die Sixers gewinnen konnten und damit den dritten Sieg in den letzten vier Spielen klarmachten, zeigte sich van Gundy zufrieden und lobte seine Starter. Gleichzeitig hob er allerdings auch den Finger und machte darauf aufmerksam, dass man zuletzt den Start der 2. Halbzeit verschlief, heute aber deutlich besser aus der Pause kam. Die Pistons gehen also selbstbewusst in dieses Spiel und sind erfreulicherweise in Bestbesetzung.

Los Angeles Lakers

Der heutige Gegner aus LA, die Lakers, kann ebenfalls in Bestbesetzung antreten, steht aber nicht ganz so gut dar wie die Pistons. Zwar konnten sie das letzte Spiel gegen die Knicks gewinnen und vor Kurzem auch die Nuggets besiegen, sodass sie zwei Siege in den letzten vier Spielen einfahren konnten. Insgesamt täuschen die Siege aber nicht über die Probleme der Lakers hinweg, die sie in den letzten Wochen hatten. Seit Anfang Dezember ist die Form nämlich schlecht und die Lakers verloren 26 ihrer letzten 34 Spiele.

Natürlich musste das Team um Luke Walton einige Verletzungen verkraften und teilweise machte sich auch fehlende Erfahrung bemerkbar. Doch natürlich waren die Erwartungen nach dem tollen Saisonstart größer. Doch das ist Schnee von gestern und obwohl die Lakers auf Platz 14 mittlerweile 6,5 Spiele Rückstand auf Platz 8 haben, bleiben vereinzelte Optimisten, die den Lakers die Playoffs zutrauen.

Doch die Leistungen müssen besser werden. Obwohl Lou Williams weiterhin von der Bank überzeugt und das teaminterne Scoring anführt (18,3 Punkte pro Spiel) und auch in Ingram nach und nach zeigt, was er kann, reichen die Leistungen nicht. Clarkson, Russell und Randle sind zu unbeständig und auch der Rest des Team kann fehlende Leistung der Schlüsselspieler nicht auffangen. Dementsprechend schwer ist die Situation in LA, da man den Spielern vermutlich einfach etwas Zeit geben muss, bis sie regelmäßig ihr volles Potenzial ausschöpfen können.

Tipp

Mit Ausnahme der Nets sind die Lakers das schwächste Auswärtsteam der Liga, konnten sie nur sechs ihrer 29 Spiele in fremder Halle gewinnen. Mit ihrem Erfolg über die Knicks im letzten Spiel stoppten sie sogar eine auswärts 12 Spiele andauernde Pleitenserie. Daher ist klar, dass die Pistons einen kleinen Vorteil haben. Sowieso ist auch die Form der Pistons besser, sie gewannen das erste Spiel und stehen insgesamt besser dar. Daher denke ich, dass die Pistons das Spiel gewinnen und damit ihre Pflichtaufgabe erfüllen.

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Player to watch: Kentavious Caldwell-Pope

Der 23jährige Flügel ist für Detroit durchaus wichtig, da er durch Jodie Meeks Ausfall noch mehr Verantwortung tragen musste. Mit 14,3 Punkten sind seine Leistungen als dritte oder vierte Option hinter Drummond, Harris und Jackson sogar gut, zumal er immer wieder Spiele einstreut in denen er 20 oder sogar 30 oder mehr Punkte erzielte. Doch es fehlt die Beständigkeit, schleichen sie regelmäßig Spiele wie gegen Miami (5 Pkt, 2-11 aus dem Feld), die Wolves (2 Pkt, 1-7) oder die Pacers (4 Pkt, 2-9) unter seine Leistungen. Trotzdem bleibt er ein wichtiger Bestandteil und stets aggressiv. Daher erreicht er gegen die defensiv schwachen Lakers auch seinen Schnitt und erzielt mindestens 14 Punkte.

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