Beim Duell zwischen den Detroit Pistons und den Boston Celtics kommt es in der heutigen Nacht zu einem Spiel zwischen zweier Teams, die motiviert und mit großen Erwartungen in diese Saison gingen. Nach den ersten Wochen mussten allerdings Beide feststellen, dass sie noch lange nicht das Leistungsmaximum erreicht haben und mit fünf bzw. sechs Niederlagen mehr Pleiten kassierten, als ihnen recht war.

Detroit mit Pech, aber solide

Die Pistons haben dabei natürlich den Nachteil auf ihren Point Guard und Go-to-Guy Reggie Jackson verzichten zu müssen. Dieser wird noch einige Wochen fehlen, sodass Coach van Gundy weiter auf Ish Smith als Starter vertrauen muss. Doch die Position des Point Guards ist nicht unbedingt das größte Problem der Pistons.

Defensiv kassieren sie zwar nur 96,9 Punkte pro Spiel, doch es ist auffällig, dass sie vor allem auswärts Schwäche zeigen und hier defensiv nicht auf der Höhe sind. So gewannen die Pistons alle fünf Spiele in eigener Halle, während sie auswärts erst eines von sieben Spielen gewinnen konnten. In der Verteidigung hatten sie hier besondere Probleme, kassierten sie bei ihren Niederlagen im Schnitt 106,7 Punkte (in eigener Halle nur 85,6).

Glücklicherweise spielen sie aber heute zu Hause und sollten das gute Gefühl aus den bisherigen Heimspielen in die heutige Partie übertragen. Etwas ärgerlich sicher, dass sie bereits gestern bei den Cleveland Cavaliers ranmussten (Ergebnis fehlt) und daher die Doppelbelastung verkraften müssen. Die Celtics erwartet aber ein ähnlich schweres Programm, spielten sie gestern gegen die Golden State Warriors. Zudem zeigten sich die Celtics auswärts bisher überraschend anfällig und gewannen erst zwei von sechs Spielen.

Boston unter den Erwartungen

So steht Boston derzeit mit 6 Siegen und 5 Niederlagen nur auf Platz 6 (einen Platz vor Detroit) und hängt den eigenen Ansprüchen etwas hinterher. Wirklich leicht hatte es die Mannschaft von Coach Brad Stevens allerdings nicht. Bei den elf gespielten Spielen, fehlten immer wieder verschiedene Spieler. Al Horford verpasste beispielweise 8 Partien, Jae Crowder 7, Marcus Scmart 3 oder auch Kelly Olynyk 6.

Heute könnten allerdings alle wieder dabei sein, nur Horford und Crowder sind fraglich. Vor dem gestrigen Spiel gegen die Warriors, gewann Boston zudem drei der letzten vier Spiele und konnte bei den Siegen defensiv einen Gang zulegen. Detroit gewann zwar auch zwei der letzten drei Spiele, zeigte sich aber beim letzten Spiel gegen die Knicks mit 102-105 nicht auf der Höhe und verlor einmal mehr auswärts.

Ein Blick auf die individuellen Werte verrät auch, dass bei den Pistons Luft nach oben ist. Tobias Harris ist mit 17,2 Punkten Topscorer, Andre Drummond, der bereits letzte Saison dominierte, spielte mit 14,9 Punkten und 13,8 Rebounds noch verhalten. Das Fehlen von Reggie Jackson macht sich dann also doch deutlich.

In Boston ist die Situation etwas anders. Isaiah Thomas überzeugt mit 27,2 Punkten pro Spiel und erinnert dabei phasenweise an einen gewissen Allen Iverson. Horford konnte in seinen drei Spielen allerdings noch nicht überzeugen und so muss man den Celtics einfach noch etwas Zeit geben.

Tipp

Eigentlich sind die Celtics der Favorit, doch der bisherige Saisonverlauf und vor allem die Heimstärke der Pistons lassen einen Tipp auf die Pistons zu. In der vergangenen Saison konnte Detroit auch zwei Spiele gewinnen und kein Spiel wurde mit mehr als sieben Punkten Unterschied gewonnen. Dementsprechend ist ein Tipp auf Detroit gerechtfertigt und man sollte sich auf ein spannendes Spiel einstellen.

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Player to watch: Avery Bradley

Im Schatten der guten Leistungen von Thomas und den Trubel um Al Horford, spielte Avery Bradley eine tolle Saison. Der 25jährige kommt auf 18,5 Punkte pro Spiel, sammelt dazu als Guard 8,7 Rebounds ein und verteil 3,5 Assists. Seine schlechteste Punkteausbeute war 13 Punkte und mit beispielsweise 31 Punkten gegen die Hornets oder 26 Zählern gegen die Cavs, zeigte er was er zu leisten im Stande ist. Die Celtics können sich auf ihn verlassen und so sollte er auch heute seinen Schnitt mit 18 Punkten erreichen können.

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