Die Denver Nuggets und die Indiana Pacers treffen heute zum ersten in dieser Saison aufeinander. Dabei könnte die aktuelle Form kaum unterschiedlicher sein, verloren die Nuggets ihre letzten fünf Spiele gegen die Sixers, Warriors, Kings, Spurs und Thunder, während die Pacers zuletzt fünf mal in Folge siegreich waren. Sie konnten sich gegen Chicago, Orlando, Detroit, Brooklyn und New York durchsetzen.

Denver Nuggets

Natürlich hat Denver mit Spielen gegen die Warriors, Spurs und Thunder das schwierigere Programm hinter sich, doch die Niederlagen gegen die Sixers und Kings waren sicher vermeidbar und bestimmt nicht eingeplant. Denver ist allerdings in gewissen Teilen selbst schuld, wie ein Blick auf die Ergebnisse verrät.

In den letzten fünf Spielen kassierte Denver immer mindestens 120 Punkte – im Schnitt sogar 123,8 Zähler. Nach dem letzten Spiel gegen die Thunder, beklagte Coach Malone in Bezug auf Westbrooks super Tag, dass es schwer ist gegen Spieler zu verteidigen, die Würfe von 2m hinter der Dreierlinie treffen. Will Barton sagte zudem, dass noch immer an der Defensive gearbeitet wird und man besser werden muss. Eine treffende Analyse, bedenkt man, dass Denver einen Gegner zuletzt am 8.12. unter 100 Punkte halten konnte.

Die fünf Niederlagen taten zudem auch bilanziell gesehen weh. Mit 14 Siegen und 18 Niederlagen stand die Mannschaft Ende 2016 wieder etwas besser dar und während einer guten Phase gewannen sie sechs von acht Spielen. Unkonzentriertheit, aber auch anspruchsvollere Gegner, warfen die Nuggets nun wieder zurück. Zudem sind mit Gallinari, Harris, Jokic und Faried gleich vier Spieler für das heutige Spiel fraglich, was die Ausgangslage weiter verschlechtert.

Indiana Pacers

Die Krise der Nuggets wird den Pacers natürlich in die Karten spielen. Sie gewannen ihre letzten fünf Spiele und zeigten sich dabei vor allem offensiv sehr stark. Schon während der gesamten Saison sprach man den Pacers immer wieder eine gute Offensive zu und mit 118,6 Punkten pro Spiel, konnten sie dies während der Siegesserie endlich mal belegen.

Hauptgrund für den jüngsten Aufwärtstrend ist, wenn es nach Al Jefferson geht, Point Guard Jeff Teague. Scoringtechnisch veränderte sich sein Spiel kaum, doch mit 11,4 Assists pro Spiel, konnte er seine Teammitglieder in den letzten fünf Spielen besonders gut einsetzen. Die Treffsicherheit seiner Mitspieler sorgte für den Rest und so gewannen die Pacers alle Spiele.

Die Siege waren sogar doppelt wichtig, da sie mit Ausnahme des Spiels gegen die Nets, alle Siege gegen direkte Konkurrenten einfahren konnten. Auf Grund der engen Tabellensituation in der Eastern Conference, schoben sich die Pacers damit auf Rang 5, auch wenn der Vorsprung auf den Tabellenneunten gerade einmal 1,5 Spiele besteht.

Tipp

Der einzige Vorteil der Nuggets ist, dass sie heute zu Hause spielen. Bedenkt man jedoch, dass Denver zuletzt 123,8 Punkte pro Spiel kassierte und die Pacers in der gleichen Zeit 118,6 Punkte pro Spiel erzielten, kann der Tipp heute nur auf die Pacers gehen. Sie sind besser in Form, gesünder und auch wenn die Pacers in dieser Saison schon öfter strauchelten, wäre alles andere als ein Sieg ein große Enttäuschung und Überraschung.

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Player to watch: Paul George

Definitiv bleibt Paul George in dieser Saison hinter den Erwartungen der Fans, aber auch von ihm selbst zurück. Des öfteren machte er seinen Frust auch schon öffentlich und sprach davon, dass es für ihn die bisher schwierigste Saison ist. Trotz allem bleibt er der konstanteste Pacer, verfehlen seine Mitspieler trotz ordentlicher Puntkeschnitte immer wieder die zweistellige Marke. Er selbst war vor allem zuletzt etwas besser drauf, sodass das Erreichen seines Schnitts mit 22 Punkten gegen die schwache Denver-Defensive kein Problem sein sollte.

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