DEL Playoffs 2013

Dies war der Vorbericht für die PlayOffs. Uns stehen inzwischen die Finals bevor und hier findet ihr unseren Bericht: https://wettbonus.net/wetttipps/del-finale-2013/

Die DEL Playoffs 2013 stehen vor der Tür und die Liga ist absolut spannend. Anders als in den letzten Jahren gibt es drei ziemlich gleichwertige Kandidaten für den Titel mit Mannheim, Köln und Berlin, dicht gefolgt von Krefeld. Hier eine Übersicht der Teams.

Adler Mannheim

In der SAP-Arena sind sie zu Hause und fühlen sich dort sichtlich wohl, werden schwer zu schlagen sein. Das zeigt auch der Platz eins in der Heimtabelle, Aber auch auswärts befinden sie sich unter den besten drei Mannschaften, ein Erreichen der Halbfinals würde dann wohl auch der allgemeinen Erwartungshaltung entsprechen. Sie haben als Tabellenführer alle Heimrechte und bei stabiler Form kann es noch eine lange Saison werden, wahrscheinlich sogar bis ins Finale?

Kölner Haie

Sie gehören sicherlich durch ihren zweiten Tabellenplatz mit zu den Favoriten, denn die Domstädter gehören nicht nur zu Hause zu den besten vier Teams der DEL, sondern treten auch auswärts als bestes Team an. Gerade in den Play-Offs kann dies ein entscheidender Vorteil sein neben einem ausgeglichenen Kader um Mirko Lüdemann und Coach Uwe Krupp. Daher sollte das Halbfinale mindestens erreicht werden und ab hier könnte die Tagesform entscheidend sein, Finale aber durchaus möglich. In den letzten Spielen der Vorrunde ging ihnen allerdings etwas die Luft aus und daher sollten sie sehen, dass zu den Play-Offs wieder mehr Schwung hinein kommt. Wer Meister werden will, sollte eh jeden schlagen können – und auch wollen.

Krefeld Pinguine

Diese Rheinländer war in der Vorrunde eine wirkliche Überraschung mit einigen Sieges-Serien und dem, was sie aus den verfügbaren Mitteln gemacht haben. Wenn sie einigermaßen ohne Verletzungssorgen ins Rennen steigen, können sie gegen viele Gegner bestehen. Wobei die Pinguine auswärts deutlich stärker auftreten als in der heimischen Arena. Aber als Dritter könnten sie zu Hause eben doch schon die Grundlage in einer Best-Of-Seven-Serie legen. Gegner Ingolstadt wird aber schwer zu knacken sein und auch das Viertelfinale ist schon ein großer Erfolg. Mit Trainer Rick Adduono wurde der Vertrag schon verlängert, wie lange die Play-Off-Serie für die Pinguine geht, bleibt wirklich offen und die Heimspiele sind mitentscheidend.

Eisbären Berlin

Die Hauptstädter tun sich schwer diese Saison und spielen nicht so überzeugend wie im letzten Jahr. Trainer Don Jackson wirkt manchmal auch etwas rat- oder mutlos und es wird auch schon über mögliche Nachfolger diskutiert. Selbst das Viertelfinale könnte schon eine zu große Hürde sein, auch wenn sich die Eisbären auf ihr zahlreiches und treues Publikum verlassen kann: Viele Fans sind wütend über die angekündigten Preiserhöhungen zur neuen Saison und drohen mit Boykott – und diese Saison waren sie so heimschwach wie schon lange nicht mehr. Mindestens ein Warnsignal, intern und extern läuft einiges unrund in Berlin. Erstmals seit Jahren ist man nicht mehr unter den ersten Drei am Ende der Vorrunde! Gegner Hamburg ist nicht nur geographisch nahe bei Berlin, sondern als Fünfter ab sofort die nächste Aufgabe.

Hamburg Freezers

Die Kühlschränke haben eine insgesamt positive Saison hinter sich gebracht – jetzt wird es darauf ankommen, die Kräfte zu sammeln und die Schwächen des Gegners auszunutzen. Dabei wird wie immer auch auf die Defensive vor Torwart Dimitrij Kotschnew ankommen, in der sicherlich mehr Potenzial steckt als in der Offensive. Diese gewinnt ja bekanntlich Spiele und die Defensive die Meisterschaft, leider aber wohl nicht in Hamburg, ein Finale scheint bei der aktuellen Konstellation fast unerreichbar! Viertelfinal-Gegner sind die Eisbären, die zuletzt dreimal in Folge verloren haben und die Hansestädter selbst weisen eine Serie von fünf nicht glatt verlorenen Spielen auf. Leichter Favorit sind die Freezers

ERC Ingolstadt

Die Donaustädter hatten eine Saison mit vielen Höhen, aber auch einigen Tiefen. Trotzdem halte ich das Halbfinale für erreichbar, denn viele Spiele gingen knapp aus und wenn dem ERCI die Liste der Verletzten nicht allzu lang wird, ist man mit dem Großteil der oben stehenden Teams mindestens gleichwertig oder besser. Gegen Krefeld kann man auf eine gute Bilanz verweisen und daher werden in dieser Serie nur Nuancen den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Augsburger Panther

An der Fugger kann man stolz sein auf die Panther, die zu den vier besten Heim-Mannschaften aus den letzten zehn Heim-Spielen gehören. Das könnte die Grundlage sein für Andreas Farny, Patrick Seifert, Michael Bakos und Maximilan Schäffler – die nicht nur diese, sondern auch nächste Saison für Augsburg auf das Eis gehen werden. Die Qualifikationsspiele sollten hier keine Hürde darstellen – gegen Straubing steigt das Erste. Die Vorrunde wurde mit dem Platz 7 beendet und so starten sie jetzt gegen den Zehntplatzierten.

Thomas Sabo Ice Tigers

Für Nürnberg ist die Quali eigentlich viel zu wenig, aber selbst hier kann sich keiner zu sicher sein, dass diese – gegen die VW-Stadt – überstanden wird. Zu durchwachsen war die gesamte Saison, so dass es schwierig wird, einen Glanzpunkt am Ende zu setzen. Ein Erreichen der Play-Off ist aber möglich! Wird aber das erste Spiel verloren, ist quasi die ganze Saison gelaufen – nimmt man die aktuelle Heim-Form der Wölfe als Grundlage. Die Ice Tigers haben sechs der letzten zehn Spiele gewinnen können zu Hause, landeten so noch auf einem achten Platz und genießen daher Heimrecht bei maximal zwei Spielen.

Grizzly Adams Wolfsburg

Haben sich mit einem knappen Sieg gegen die DEG durchgesetzt und zeigten zum Ende hin eine positive Tendenz. Sie müssen jetzt in Nürnberg das erste Spiel der Quali-Runde bestreiten, das wird bei bisher mittelmäßigen Leistungen auswärts schwer. Dafür waren sie zu Hause im letzten Saison-Abschnitt sehr gut und belegen hier den ersten Platz bei den letzten zehn Heimspielen – aber leider nur den neunten in der Gesamt-Tabelle. Ist das nächste Spiel zu Hause schon das letzte oder schaffen sie auswärts den Sieg? Spannende Angelegenheit.

Straubing Tigers

Am 52. Spieltag setzte es den höchsten Sieg gegen die Eisbären Berlin mit 6:2 und somit retten sich die Straubinger noch in die Qualifikation. Jetzt bräuchten sie zwei Siege gegen die Augsburger, um auch in den Play-Off für Furore zu sorgen. Aber aus den letzten zehn Auswärtsspielen konnte das Team vom Schweizer Dan Ratushny nur dreizehn Punkte von möglichen dreißig holen. Sollte Augsburg das erste Spiel gewinnen, kann das Qualifikationsspiel zu Hause schon das letzte der Saison sein. Man kann aber erwarten, dass beide Teams ihre Spiele gewinnen und ein drittes, finales Spiel in Augsburg entscheidet.

EHC Red Bull München, Hannover Scorpions, Iserlohn Roosters und die Düsseldorfer EG haben die Qualifikation nicht geschafft und können sich auf die nächste Saison vorbereiten.

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