DEL FinaleWenn am Sonntag (14. April 2013) in der Kölner Lanxess Arena um 14 Uhr 30 der Puck eingeworfen wird, ist es endlich soweit: Eine lange DEL-Saison neigt sich dem Ende entgegen und findet in der Paarung Kölner Haie gegen die Eisbären Berlin ihren finalen Höhepunkt.

Die gastgebende Mannschaft um Trainer Uwe Krupp hat als Zweite die Hauptrunde abgeschlossen, im Viertelfinale Straubing ausgeschaltet und das Halbfinale souverän mit einem Sweep (drei zu null Siege) gegen Wolfsburg bestritten. Die Gäste aus der Hauptstadt setzten sich als Tabellenvierte in teils dramatischen Spielen mit hohem Unterhaltungswert gegen das andere Anschütz-Team, die Hamburg Freezers, in sechs Spielen durch. Der dann folgende Halbfinalgegner Krefeld wurde ebenfalls per Sweep aus der Finalrunde hinauskatapultiert. So darf man sich wirklich auf die zwei besten Teams 2012/13 live in den Arenen oder auf Servus-TV freuen.

In der Best-of-five-Serie gilt es also, nach maximal fünf Spielen den Deutschen Meister zu küren und beide Teams haben die Chance, dies zu werden! Die Kölner Haie haben natürlich ganz klar den ersten Heimvorteil samt den zuletzt überzeugenden Siegen zu Hause im Rücken. Dafür wissen aber die Berliner, wie man die Haie in ihrer eigenen Halle schlägt – denn in dieser Saison setzte es jeweils zwei Auswärtssiege, sowohl in der Domstadt, als auch in Berlin. Es wird also darauf ankommen, wer zuerst den Matchball erhält und welches Team dann zuschnappt.

Apropos schnappen: Torwart Danny Aus den Birken hat mit einer Fangquote von 95 Prozent gezeigt, dass er eine schwer zu überwindende Aufgabe sein kann. Rob Zepp auf der anderen Seite hat einen Saisonwert von 92,1%, aber entscheidend wird sein, ob Eisbären-Coach Don Jackson die richtige Meister-Taktik findet. Ausverkauft werden alle Spiele sein, laut wird es werden und stimmungsvoll, denn bei den jeweiligen Fans steigt Anspannung und Vorfreude zugleich. Spannend wird auch werden, wie sich NHL-Star Marco Sturm präsentiert und wie viel vom ersten Spiel abhängt. Zieht Berlin gleich den “Heimvorteil” zu sich herüber oder durchbrechen die Haie die bisherige Saison-Bilanz? Schaffen die Eisbären zum ersten Mal drei Meisterschaften in Folge oder wird Köln in der 40. Spielzeit das verhindern.

In den letzten zehn Jahren konnten die Berliner deutlich mehr Spiele gewinnen als die Haie (34:13), aber jetzt zählt nur noch die aktuelle Form und die Treffsicherheit in der Offensive oder die Arbeit in der Defensive. Auch hier sind beide Teams hervorragend besetzt, was dieses DEL Finale  2013 auch so interessant macht mit der leichten Tendenz zu den Kölner Haien, wenn man die Play-Off-Form als Grundlage nimmt oder auch die Platzierung in der Tabelle. Für das Anschütz-Team spricht allerdings die größere Erfahrung, die Steigerung gerade in den Play-Offs mit dem Umbiegen der Serie gegen die Hanseaten und die womöglich besseren personellen Möglichkeiten, was die Zusammenstellung der einzelnen Reihen und Special Teams angeht.

Denn mit fünfzehn geschossenen Powerplay-Toren (in neun Play-Off-Spielen) gegenüber sechs der Kölner (in acht) sollte sich das Krupp-Team vor Unterzahl hüten. Saisonübergreifend haben wiederum die Haie eine bessere Statistik mit einer Quote von 19,7% zu den Eisbären mit 16,4%. So gibt es noch viele Dinge, die für das eine oder andere Team sprechen. Alles fängt jedoch bei Null an und ab dem ersten Bully gilt es, sich zu konzentrieren und das große Ziel nicht aus dem Fokus zu verlieren. Und verlieren will eh keiner die Finalserie. Nicht unwahrscheinlich, dass sich alles erst in einem fünften, letzten Spiel entscheidet – das Finale.

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