Wenn sich diese beiden in der dritten Runde der Australian Open gegenüberstehen können wir uns auf einige lange Ballwechsel gefasst machen. David Ferrer ist dafür bekannt nach jedem Ball zu rennen der übers Netz fliegt egal wie aussichtslos die Lage erscheint. Man muss sich gegen ihn wirklich jeden einzelnen Punkt hart erarbeiten. Ferrer ist bei diesem Turnier an Nummer neun gesetzt, Simon immerhin an Nummer achtzehn. Dies ist von den Namen her wohl das absolute Top Duell der dritten Runde bei den Herren.

Beide standen sich in ihrer Karriere bisher sieben Mal gegenüber. Fünf Partien konnte der Spanier gewinnen. Zuletzt trafen sie bei den US Open 2014 ebenfalls in der dritten Runde aufeinander. Damals behielt Simon mit 6:3, 3:6, 6:1 und 6:3 die Oberhand. Vieles deutet daraufhin, dass wir auch hier ein eher langes Match erwarten dürfen.

David Ferrer

Ich vergleiche Ferrer gerne mit einem Duracell Hasen. Er läuft und läuft und läuft….Man darf nicht vergessen, dass er nun auch schon 32 Jahre alt ist, aber wie bei Federer ist auch bei ihm von Müdigkeit noch nichts zu spüren.

In diesem Jahr konnte der Mann aus Valencia bereits das Turnier in Doha für sich entscheiden. Auf dem Weg zu diesem Titel holte er unter anderem Siege gegen Verdasco, Karlovic oder Berdych. Vor zwei Jahren stand er für kurze Zeit sogar mal auf Rang drei der Weltrangliste. Das kam durch seinen Finaleinzug bei den French Open zustande.

Noch immer fühlt er sich auf Sand am liebsten, doch Ferrer hat sich auch auf dem Hartplatz sehr verbessert. Bei diesem Turnier musste er sowohl in der ersten als auch in der zweiten Runde über vier Sätze gehen. Man hatte dabei den Eindruck, dass er erst eine Weile braucht um warm zu laufen. Bei jedem anderen Spieler würde ich mir Sorgen um die Kondition machen, doch Ferrer könnte wahrscheinlich in jeder Partie über fünf Sätze gehen.

Gille Simon

Gille Simon erinnert sich gern an das letzte Duell zurück. Bei den US Open ließ er Ferrer nicht allzu viele Chancen. Im Gegensatz zu Ferrer spazierte er bisher nur so durch dieses Turnier. Zum Auftakt gab es ein 6:1, 6:3 und 6:4 gegen Robin Haase und in der zweiten Runde hatte er beim 7:6, 6:2 und 6:4 gegen Marcel Granrollers ebenfalls keine Schwierigkeiten.

Simon ist ein Spieler, der bei Grand Slams oftmals bis in die dritte Runde oder auch das Achtelfinale kommen kann, doch wenn es um die ganz großen Titel geht ist sein Name nicht zu finden. Das liegt wohl vor allem daran, dass er über keinen herausragenden Schlag verfügt. Was ihm dann aber wieder zugute kommt ist der Fakt, dass er auch wenig Schwächen hat. Das reicht oftmals gegen die schwächeren Spieler, doch einen Djokovic kann man so wohl nicht besiegen.

Der Franzose spielte in diesem Jahr bisher erst ein Turnier. In Brisbane kam jedoch schon in Runde eins gegen James Duckworth das Aus. Hier machte er bisher allerdings einen viel besseren Eindruck. Reicht das aber aus, um einen Ferrer zu besiegen?

Tipp

Simon weiß durchaus wie man David Ferrer schlagen kann. Das hat er erst beim letzten Aufeinandertreffen der beiden bewiesen. Hier können wir jedoch nicht erkennen, wie er diese Hürde nehmen kann. Ferrer wird vermutlich wieder einen Spätstart hinlegen und den ersten Satz verschlafen, doch er ist momentan in so guter Form, dass es für Simon reichen sollte.Die Quoten von 3.75 solltet ihr euch daher nicht entgehen lassen. Einen kleinen Einsatz ist es auf jeden Fall wert.

Tipp: Ferrer gewinnt mit 3:1 Sätzen – 3.75 bet365

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