Zum dritten von insgesamt vier Duellen treffen sich heute die Dallas Mavericks und die New Orleans Pelicans. Da beide in der Tabelle direkt beieinanderstehen und noch Hoffnungen auf eine eventuelle Playoff-Qualifikation haben, bekommt dieses Duell eine besondere Bedeutung. Dallas gewann das erste Spiel Ende November mit 91-81, Ende Dezember schlugen die Pelicans aber zurück und gewannen 111-104. Da beide zudem auf dem Trademarkt aktiv waren und sich personell verbessern konnten, könnte also letztlich auch der direkte Vergleich entscheidend werden, weshalb ein Sieg heute wichtig wäre.

Dallas Mavericks

Dallas kommt dabei sehr ausgeruht in diese Partie und hatte durch die All-Star-Festivitäten acht Tage frei. Diese nutzten sie und trennten sich vom unzufriedenen Andrew Bogut. Um den angepeilten Trade durchzuführen, mussten sich die Mavs jedoch gleichzeitig von einem First-Round Pick, sowie Justin Anderson trennen. Im Gegenzug fand Nerlens Noel seinen Weg nach Dallas und wird dem Team damit neue Optionen geben.

Für Dallas ein insgesamt guter Trade, wollte Bogut das Team sowieso verlassen und wird der junge Noel in einem guten Team sicher ein wenig aufblühen. Er sollte die entstandenen Lücken füllen können und hat gute Chancen in Dallas zu einem starken Center weiter zu reifen. Dieser Trade war jedoch nicht Dallas einzige Aktivität. Kurz nach Ablauf der Trade-Deadline trennten sie sich zudem von Deron Williams und waivten ihn. Yogi Ferrell soll mit Barea und Harris die Aufgaben des Point Guards nun erfüllen.

Schaut man sich die Namen des Mavs-Kaders an (Nowitzki, Barnes, Noel, Matthews oder auch Curry, Barea, Harris und Powell) haben die Mavs durchaus Potenzial. Abzuwarten bleibt jedoch ob es für die Playoffs reicht und der am Start der Saison entstandene Rückstand noch aufgeholt werden kann. Möglich ist es und auch Noel kann seinen Teil dazu beitragen.

New Orleans Pelicans

Auch die Pelicans haben ein ähnliches Ziel, haben aber mit Cousins natürlich eine klare bessere Verstärkung bekommen. Im ersten Spiel gegen Houston zeigte er sofort seine Klasse und wusste mit 27 Punkten, 14 Rebounds, 5 Assists, 5 Steals und 4 Blocks gleich zu überzeugen. Dazu spielte auch Davis mit 29 Punkten und 9 Rebounds stark und beide bewiesen, dass sie zusammen existieren können.

Dass sie das Spiel mit 99-129 gegen Houston verloren trübte die Stimmung natürlich, darf jedoch nicht überbewertet werden. So kannte Cousins weder alle Systeme, noch war zu erwarten, dass die Pelicans sofort wissen wie ihr neuer Big-Man einzusetzen ist. Dazu kam, dass sich die Pelicans 20 Ballverluste leisteten, von außen ganz schwach trafen und vor allem Jrue Holiday als vermeintlich dritte Option mit sieben Ballverlusten und einer Quote von 3-12 einen schwachen Tag erwischte.

Gegen Dallas haben sie also nun die nächste Chance sich zu beweisen. Vor allem die Spieler neben Cousins und Davis sind nun gefordert, machten sie gegen Houston einen schwachen Eindruck. Ärgerlich sicher, dass sich Omri Casspi, der mit Cousins aus Sacramento kam, den Daumen brauch und er neben Pondexter fehlen wird. Bei den Mavs ist nur Barea fraglich.

Tipp

Mit Noel haben die Mavs eine neue Defensivwaffe, die sie heute gut gebrauchen können. Doch sowohl Noel als auch Nowitzki scheinen in den 1-gegen-1 Match-Ups mit Cousins und Davis unterlegen und so ergibt sich hieraus ein Vorteil für die Pelicans. Sicher sind auch die kleinen Spieler wichtig, doch nach der ersten Pleite wollen die Pelicans sich unbedingt beweisen und die Unkonzentriertheiten ablegen. Dallas wünscht sich natürlich auch einen guten Start mit Noel, doch gegen Davis und Cousins gibt es heute kein Ankommen.

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Player to watch: Anthony Davis

Durch Cousins Dominanz unter dem Korb bleibt fraglich wie Davis mit dem fehlenden Platz unter dem Korb zurechtkommt. Die 29 Punkte im ersten Spiel lassen vermuten, dass er trotzdem genug Optionen bekommt und sich beide finden werden. Auch defensiv könnte Davis durch Cousins Hilfe profitieren und so gilt es für beide die Erwartungen zu erfüllen. Punktetechnisch bleibt Davis aber so oder so gefährlich und so kann man auch heute damit rechnen, dass er seinen Schnitt mit 28 Punkten erreicht.

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