Peru – Venezuela, am zweiten Spieltag der Copa America stehen sich in Gruppe C die beiden Außenseiter gegenüber, die sich zum Auftakt aber beide beachtlich geschlagen haben. Während Peru gegen Brasilien erst in der Nachspielzeit den Gegentreffer zum 1:2 hinnehmen musste, sorgte Venezuela mit dem 1:0 über Kolumbien für die bislang größte Überraschung dieser Südamerika-Meisterschaft.

Mit einem erneuten Erfolg könnten die Venezolaner den Einzug ins Viertelfinale nun schon perfekt machen. 30 Duelle gab es bislang zwischen beiden Nationen. Mit 19 Siegen bei drei Unentschieden und acht Niederlagen spricht die Bilanz klar für Peru, das auch vier von sechs Aufeinandertreffen bei der Copa America für sich entscheiden konnte.

Peru

Peru hat ein durchwachsenes Jahr mit fünf Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen hinter sich, zum Auftakt der Copa America aber positiv überrascht, auch wenn am Ende nichts Zählbares übrig geblieben ist. Die gezeigte Leistung macht aber Hoffnung darauf, dass das Team von Trainer Ricardo Gareca den Sprung ins Viertelfinale schaffen kann, in dem Peru bei den letzten sechs Auflagen der Copa immer vertreten war. Abgesehen von 1997 (Platz 3) und 2011 (Platz 4) war für die peruanische Auswahl aber in der Runde der letzten Acht stets Schluss. Der bisher letzte von zwei Titelgewinnen datiert aus dem Jahr 1975. Erfolg Nummer spielt in den Gedankenspielen von Verantwortlichen und Fans indes auch diesmal keine nennenswerte Rolle.

Coach Gareca wird nach dem ordentlichen Auftritt gegen Brasilien voraussichtlich nicht allzu viel verändern. Von einigen Akteuren wie Jefferson Farfan oder Paulo Guerrero, auf denen in der Offensive die Hoffnungen ruhen, muss indes noch etwas mehr kommen.

Aufstellung Peru

Voraussichtliche Aufstellung: Gallese – Advincula, Ascues, Zambrano, Vargas – Lobaton, Ballon – Farfan, Cueva, Sanchez – Guerrero

Venezuela

Mit drei Siegen, einem Unentschieden vier Niederlagen hatte Venezuela vor Beginn der Copa America eine sehr durchwachsene Länderspielsaison absolviert, doch rechtzeitig zum Start war das Team um den mittlerweile 35 Jahre alten Spielmacher Juan Arango voll da und profitierte beim 1:0 gegen das hoch eingeschätzte Kolumbien wieder einmal von der individuellen Klasse von  Mittelstürmer Jose Rondon, der nicht von ungefähr das Tor des Tages erzielte. Rondon stellt sich aber genauso in den Dienst der Mannschaft, die gegen Kolumbien als kompakte Einheit überzeugen konnte und gegen Peru trotz des Auftaktsieges und des gewachsenen Selbstvertrauens sicherlich nicht bedingungslos stürmen wird.

Generell hat Trainer Noel Sanvicente wenig Grund für personelle oder taktische Änderungen an seiner erfolgreichen Startelf.

Aufstellung Venezuela

Voraussichtliche Aufstellung: Baroja – Rosales, Vizcarrondo, Tunez, Amorebieta – Seijas, Rincon – Guerra, Arango, Vargas – Rondon

Tipp

Die Buchmacher sehen die Partie relativ ausgeglichen, wobei die etwa größere individuelle Qualität für Peru spricht, die zum Auftakt gezeigte Leistung und das dadurch gewachsene Selbstvertrauen für Venezuela. Zu erwarten ist eine enge Begegnung, in der keines der beiden Teams von Beginn an ins Risiko gehen dürfte. Es wäre letztlich keine Überraschung, würde sich eine eher chancenarme Partie entwickeln, in der Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Leistet sich kein Team einen gravierenden Fehler, ist ein Unentschieden gut möglich.

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