Kolumbien – Venezuela, eine Partie mit klarer Rollenverteilung eröffnet die Gruppe C der Copa America. Kolumbien zählt gemeinsam mit Brasilien, Argentinien, Chile und mit Abstrichen Uruguay zum Kreis der Titelanwärter, während Venezuela fast schon traditionell als Außenseiter an den Start geht um die südamerikanische Kontinentalmeisterschaft noch nie gewinnen konnte.

Eine gewisse positive Entwicklung ist bei der venezolanischen Auswahl aber festzustellen, war Platz vier bei der letzten Copa anno 2011 doch das bisher beste Ergebnis. Kolumbien scheiterte vor vier Jahren zwar schon im Viertelfinale an Peru, setzte aber bei der WM 2014 ein Ausrufezeichen und wurde erst von Brasilien in der Runde der letzten Acht gestoppt.

Die Bilanz zwischen beiden Nationen ist nach 33 Begegnungen recht eindeutig. 15 Siegen Kolumbiens stehen zwölf Unentschieden und lediglich sechs Erfolge von Venezuela gegenüber. Bei der Copa America gewann Kolumbien vier von fünf Duellen bei einem torlosen Remis.

Kolumbien

14 Jahre sind seit dem bislang einzigen Triumph bei der Copa America vergangenen und trotz der wie immer großen Konkurrenz vor allem durch Brasilien und Argentinien ist man in Kolumbien zuversichtlich, dass die Mannschaft von Trainer Jose Pekerman diesmal etwas reissen kann. Die exzellente Offensive mit James Rodriguez und Juan Cuadrado als Initiatoren aus dem Mittelfeld sowie den Angreifern Radamel Falcao, Jackson Martinez, Carlos Bacca oder auch Luis Muriel, von denen freilich nur zwei beginnen können, ist das Faustpfand der Cafeteros, die ihre letzten sieben Testspiele allesamt gewonnen haben. Richtig gefordert wurde Kolumbien dabei allerdings allenfalls von den USA (2:1), Slowenien (1:0) und in der Copa-Generalprobe von Costa Rica (1:0). Die übrigen Gegner Kanada (1:0), El Salvador (3:0), Bahrain (6:0) und Kuwait (3:1) waren hingegen allesamt international eher zweit- oder gar drittklassig.

Verletzungsbedingt nicht zum Kader gehören aus dem erweiterten Kreis der Stammelf Fredy Guarin, Abel Aguilar und Juan Quintero, deren Fehlen sich aber kompensieren lassen sollte.

Aufstellung Kolumbien

Voraussichtliche Aufstellung: Ospina – Zuniga, Murillo, Zapata, Andrade – Cuadrado, Sanchez, Valencia, James – Falcao, Jackson

Venezuela

Trotz der eingangs erwähnten positiven Entwicklung in den letzten rund 15 Jahren ist Venezuela krasser Außenseiter bei der Copa. Schon das Überstehen der starken Gruppe wäre eine faustdicke Überraschung, wobei die Ergebnisse der letzten Testspiele nur bedingt Hoffnung auf das Viertelfinale machen. In dieser Länderspielsaison stehen drei Siegen und einem Unentschieden vier Niederlagen gegenüber. Gewonnen wurde zweimal gegen Honduras (3:2 und 2:1) und zuletzt im April gegen Peru. Von Japan trennte sich das Team von Trainer Noel Sanvicente 2:2, während gegen Südkorea (1:3), Chile (0:5), Bolivien (2:3) und Jamaika (1:2) verloren wurde. Insbesondere die Partie gegen Chile zeigt die Stellung Venezuelas im kontinentalen Vergleich auf, wobei die nach wie vor vom mittlerweile 35 Jahre alten Juan Arango angeführte Elf natürlich auch für einen vorübergehenden Zeitraum über sich hinaus wachsen kann.

Aus einer geschlossenen Mannschaft ragt neben dem bei Standards immer noch brandgefährlichen Arango vor allem Mittelstürmer Jose Rondon heraus, auf dem nach zwölf Toren in bislang 39 Länderspielen auch in Chile die Hoffnungen ruhen.

Aufstellung Venezuela

Voraussichtliche Aufstellung: Baroja – Rosales, Vizcarrondo, Amorebieta, Tunez – Rincon, Seijas – Guerra, Arango – Martinez, Rondon

Tipp

Venezuela hat in den vergangenen Monaten zwar ordentliche Testergebnisse abgeliefert, doch individuell ist Kolumbien deutlich überlegen. Insbesondere die Offensive der Cafeteros verkörpert Extraklasse und wird über 90 Minuten nicht auszuschalten sein. Gelingt Kolumbien ein frühes Tor, ist auch ein klarer Auftaktsieg im Bereich des Möglichen, zumal Venezuela nicht zu den defensiv stabilsten Teams des Turniers zählt.

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