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In der zweite Runde der Eastern Conference kommt es zum Aufeinandertreffen der Cleveland Cavaliers und der Toronto Raptors und damit zum Rematch des Eastern Conference Finals des letzten Jahres, welches die Cavs mit 4-2 für sich entscheiden konnten. Nachdem beiden im letzten Jahr noch die Plätze 1 und 2 belegten, treffen sie in diesem Jahr als Tabellenzweiter und – dritter aufeinander, da sich die Celtics in einem knappen Finish an ihnen vorbeischieben konnten.

Während die Raptors sich in der vergangenen Saison noch in der regulären Saison durchsetzen konnten, dafür aber in den Playoffs das Nachsehen hatten, machten die Cavs in diesem Jahr in der regulären Saison den besseren Job. Von den vier Aufeinandertreffen gewannen sie drei und zeigten damit den Raptors ihre Grenzen auf. Toronto zeigte sich trotzdem stets motiviert, hatte am Ende die gleiche Bilanz wie die Cavs und war nur auf Grund des schlechteren, direkten Vergleichs auf Platz 3.

Spiel 1 fand in der regulären Saison Ende Oktober statt. Die Cavs setzten sich in einem spannenden Spiel mit 94-91 durch und Kyrie Irving entschied das Spiel mit einem Dreier 44 Sekunden vor dem Ende für die Cavs. LeBron und Love überzeugten ebenfalls, während auf Seiten den Raptors nur DeRozan mithalten konnte. Lowry erwischte ein schwaches Spiel und konnte seinem Team nicht wie erhofft helfen.

Bereits Mitte November kam es zum zweiten Aufeinandertreffen und wieder setzten sich die Cavs mit 121-117 durch. Es war erneut spannend, die Cavs gingen erst kurz vor Schluss in Führung und konnten sich dann durch starke Verteidigung ins Ziel retten. Leider fehlte DeMarre Carrol auf Seiten der Raptors.

Spiel Nummer 3 fand dann Anfang Dezember statt und ähnlich wie in Spiel 3 wurde es spannend, doch die Cavs hatten beim 116-112 Erfolg wieder das bessere Ende für sich. Diesmal präsentierten sie sich aber etwas souveräner und führten während der gesamten zweiten Halbzeit. Beide Teams waren komplett und zu diesem Zeitpunkt schien klar, dass es für die Raptors in dieser Saison wenig zu holen gibt.

Der Saisonverlauf und die Probleme der Cavs in der zweiten Saisonhälfte und ein Trade der Raptors, in dem sie sich die Dienste von Serge Ibaka und PJ Tucker sichern konnten, brachten die Raptors dann aber in eine etwas bessere Situation und obwohl Kyle Lowry viele Spiele zum Ende der regulären Saison verpasste, holte Toronto nochmal auf und entriss den Cavs fast den zweiten Platz.

Das vierte und letzte Spiel entschieden sie sogar mit 98-83 für sich, doch die Cavs traten ohne LeBron, Kyrie und Kevin Love an, sodass das Ergebnis nichtssagend ist. Die Cavs scheinen also favorisiert, doch bevor wir unseren Tipp abgeben, werfen wir kurz einen Blick auf das jeweilige Abschneiden in Runde 1.

Situation Cleveland Cavaliers (2. Platz: 51 Siege – 31 Niederlagen)

Die Cavs taten sich zum Ende der regulären Saison schwer und konnten sich vor allem bei LeBron bedanken, dass es nicht noch schlechter lief. Doch entgegen der daraus resultierenden Erwartungen, behielten sie in Runde 1 die Ruhe, ließen sich nicht von Rückständen oder schwierigen Situationen durcheinanderbringen und taten das Nötigste um in Runde 2 einzuziehen. Dabei verrät jedoch der Blick auf die jeweiligen Spiele, dass die Cavs durchaus etwas Glück hatten und sich nicht über Niederlagen hätten beschweren dürfen.

So gewannen die Cavs nicht ein einziges Spiel mit mehr als sechs Punkten Unterschied und konnten sich bei LeBron bedanken, der seine Mannschaft mit überragenden Leistungen in Runde 2 führte. 32,8 Punkte, 7,8 Rebounds, 7,2 Assists, 1,6 Blocks und 2,4 Steals in fast 44 Minuten pro Spiel sprechen für sich.

Während man die Leistung von James gar nicht hoch genug bewerten kann, lässt dies aber auch Raum für Zweifel, da er relativ wenig Unterstützung von seinen Mitspielern bekam. Irving erzielte zwar 25,3 Punkte, doch seine schwache Defensive ließen Fragen offen. Kevin Love war mit 15,5 Punkten sogar noch etwas schwächer und wird sich in Runde 2 steigern müssen. Zudem warfen beide gerade mal 41% aus dem Feld.

Der Rückblick auf die Spiele verrät, wieviel Glück die Cavs hatten. In Spiel 1, welches sie mit 109-108 gewinnen konnten, hatte CJ Miles in der letzten Sekunde eine wirklich gute Chance das Spiel für die Pacers zu entscheiden, doch er vergab die Chance und die Cavs freuten sich über den Sieg.

Spiel Nummer 2 wurde dann mit 117-111 das deutlichste Spiel der Serie, doch die Cavs hatten auch hier ein wenig Glück, brachen sie im vierten Viertel total ein und hätten fast eine 16 Punkte-Führung aus der Hand gegeben. Es war das einzige Spiel in dem Irving (43 Punkte) und Love (27 Punkte) wirklich überzeugen konnten.

LeBron James entschied dann das dritte Spiel quasi im Alleingang, nachdem sie Pacers bereits eine Führung von 26 Punkten herausgespielt hatten. Doch LeBrons Leistung war mal wieder „eine dieser Playoff-Leistungen“ in dem er machen konnte was er wollte und sein Team quasi im Alleingang zurück ins Spiel brachte. 41 Punkte, 13 Rebounds, 12 Asssists, 1 Steal und 2 Blocks sprachen erneut für sich, sodass der 119-114 Sieg trotz des großen Rückstandes verdient war.

Paul George sprach nach dem Spiel davon, dass man eigentlich 2-1 führen müsste, anstatt 0-3 zurück zu liegen, doch natürlich half diese Erkenntnis kaum weiter.

Denn auch in Spiel 4 hatten die Pacers das Nachsehen und obwohl es beim 106-102 Erfolg wieder knapp wurde, war der Erfolg in Ordnung, war es wieder James, der sein Team mit 33 Punkten und 10 Rebounds in die nächste Runde führte.

Die Cavs behielten also eine weiße Weste, doch man darf nicht vergessen, dass sie die Souveränität vermissen ließen. Die Neuzugänge Williams und Korver zeigten ähnlich wie Love und Irving weiter Schwächen in der Defensive, dazu fielen auch die Würfe bei den Shootern nicht immer gut. Dazu kam, dass die Pacers wirklich nicht gut spielten, viele schlechte Aktionen hatten und nicht den Eindruck eines erfahrenen oder gestandenen Playoff-Teams machten, obwohl auch hier viele Veteranen im Kader sind. Schlussendlich war der Cavs-Sieg auch in der Höhe verdient, doch die Art und Weise war nicht überzeugend und sie werden sich steigern müssen um nicht gegen die Raptors zu stolpern

Situation Toronto Raptors (3. Platz: 51 Siege – 31 Niederlagen)

Die Toronto Raptors machten ihren Job nicht ganz so souverän wie die Cavs und man merkte, dass ihnen ein Spieler wie LeBron fehlt. Nun, mit DeMar DeRozan und Kyle Lowry hat man zwar auch All-Stars, die bereits viele Spiele entschieden für ihre Mannschaft, doch ähnlich wie in der vergangenen Saison, zeigten sich beide nicht ganz auf der Höhe und enttäuschten in einigen Spielen.

Neuzugang Ibaka machte einen guten Job und avancierte erwartungsgemäß zum drittbesten Scorer. Nichtsdestotrotz lief noch nicht alles rund und da Lowry und Ibaka gerade einmal zehn Spiele gemeinsam auf dem Feld standen, bleibt fraglich, ob die Raptors eingespielt und abgezockt genug sind um dem Champion tatsächlich gefährlich zu werden.

Vor allem der Verlauf der ersten Runde wirf da einige Fragen auf, da Toronto zwei Spiele gegen das junge Team der Bucks verlor und erst gegen Ende der Serie etwas souveräner auftrat. So ging Spiel 1 mit 83-97 sogar ziemlich deutlich, zu Hause, verloren. Während sie Antetokounmpo nur schwer in den Griff bekamen, hatten sie selbst viel größere Probleme. Lowry traf nur 2-11 Würfen und fand offensiv gar nicht statt. DeRozan kam zwar auf 27 Punkte, traf jedoch auch nur 7-21 Würfen, sodass die Top-Stars zu schwach spielten, um ihr Team zum Sieg zu führen.

In Spiel 2 lief es dann etwas besser für Lowry und DeRozan. Beide kamen zwar nur auf 22 bzw. 23 Punkte, doch ihre Quoten lagen bei 50% und sie erhielten neben Ibaka auch von Valanciunas und Joseph bessere Unterstützung. Der 106-100 Sieg war zwar immer noch knapp aber verdient.

Besser gelaunt und voller Motivation spielten sie dann Spiel Nummer 3 in Milwaukee, doch wieder enttäuschten Lowry und DeRozan. Lowry kam immerhin noch 13 Punkte, blieb aber viel zu blass. DeRozan kam auf nur acht Punkte, traf zudem keinen Wurf aus dem Feld. Da auch Ibaka blass blieb und auch sonst nie wirklich Spielfluss aufkam, verloren die Raptors das Spiel völlig verdient mit 77-104.

Coach Casey blieb jedoch ruhig und auch wenn er von seinem Team eine klare Leistungssteigerung einforderte, verwies er darauf, dass sein Team oft dann am besten spiele, wenn es mit dem Rücken zur Wand steht. Mit dieser Einschätzung sollte er recht behalten, entscheid Toronto das vierte Spiel mit 87-76 für sich. DeRozan schlug mit 33 Punkten zurück und auch der Rest des Teams sorgte offensiv, wie defensiv für die nötige Unterstützung.

Mit dem Erfolg im Rücken präsentierten sich die Raptors dann in Spiel 5 in ihrer besten Verfassung. Die gesamte Starting Five scorte zweistellig, und nachdem Coach Casey bereits in Spiel 4 einen Wechsel in der Starting Five vornahm (Powell für Valanciunas), war es vor allem Powell, der dem Spiel mit 25 Punkten seinen Stempel aufdrückte und die Raptors zum klaren 118-93 Sieg führte.

Im letzten Spiel der Serie tat sich Toronto dann wieder schwer. Sie verspielten fast einen 25 Punkte-Vorsprung, doch am Ende war es DeMar DeRozan der dann doch den Deckel draufmachte und den Raptors den knappen 92-89 Sieg schenkte.

Das Fazit ist für Toronto also nicht nur positiv. Zwar drehte man einen 0-1 und 1-2 Rückstand und bewies mal wieder wie tough man ist, doch in den Playoffs ist auch mal Dominanz gefragt, was sie eigentlich nur in Spiel 5 zeigen konnten. Zudem bleiben die Fragen nach der aktuellen Form.

DeRozans Punkteschnitt sank im Vergleich zur regulären Saison um vier Punkte, Lowrys sogar um acht. Vor allem diese Beiden sind gefordert, wenn sie gegen die Cavs bestehen wollen.

Der Wille wird da sein und nach der Pleite in den Conference Finals im letzten Jahr und der Verstärkung durch Ibaka, sieht man sich zudem sehr motiviert und in einer besseren Ausgangsposition. Die Leistungen stimmten jedoch nicht wirklich zuversichtlich und so wird ein Weiterkommen ein sehr schweres Stück Arbeit.

X-Faktor: Kyle Lowry

Natürlich sind meisten eher Rollenspieler der X-Faktor, doch in diesem Fall könnte Kyle Lowry der spiel- und serienentscheidende Spieler werden. Lowry hat nämlich das nötige Talent um Spiele alleine zu entscheiden und sich gegen einen Guard wie Kyrie Irving durchzusetzen. Die Frage die sich jedoch stellt ist, ob Lowry seine Post-Season Probleme ablegen kann und auch hier die Leistungen liefern kann, mit denen er die Raptors in den letzten Jahren anführte.

Die erste Playoff-Runde war da nicht besonders vielversprechend, machte Lowry nicht den fittesten Eindruck und waren auch seine Leistungen nicht wirklich zufriedenstellend. Vergessen darf man sicher nicht, dass Lowry erst vier Spiele vor dem Ende der Saison wieder zur Mannschaft dazustieß und sich auch erst an die neuen Mitspieler Ibaka und Tucker gewöhnen muss.

Doch all das darf keine Ausrede sein, für die wirklich schwachen Leistungen. So wird vor allem sein Auftreten für die Raptors sehr wichtig. Defensiv wird er sich im Duell mit Irving und Williams gegen Top-Guards beweisen müssen, gleichzeitig muss er seine Mannschaft auch offensiv tragen und neben DeRozan wieder der gefährlichste Mann sein. Schafft er dies, haben die Raptors tatsächlich Chancen, spielt er jedoch so wie in Runde 1, scheint ein Weiterkommen sehr schwer bis unmöglich.

Cleveland Cavaliers – Toronto Raptors Serien-Tipp

Die Zahlen und Fakten sprechen eine klare Sprach für die Cavs. Die 3-1 Bilanz in den direkten Duellen der regulären Saison und die einzige Niederlage ohne die Big Three, zeigen den Cavs, dass die im direkten Duell den Vorteil zu haben scheinen. Auch der 4-0 Sweep in Runde 1 klingt im ersten Moment dominant, sodass man eigentlich nicht in Frage stellen sollte, wer der Favorit ist und weiterkommt.

Doch beim genaueren Blick auf die Spiele fällt auf, dass die Cavs nicht wirklich dominant waren, viele Spiele knapp waren und das Ergebnis mit etwas Pech auch anders hätte ausfallen können. Sicher muss man in diesem Moment den Cavs auch die nötige Abgezocktheit zusprechen, sind auch knappe Siege häufig ein Zeichen für die Abgeklärtheit und Erfahrung, die eine gute Mannschaft, bzw. einen amtierenden Meister ausmacht bzw. ausmachen sollte.

Ein weiterer Punkt, der den Toronto-Fans aber ein wenig Hoffnung machen kann, ist ihre Stärke unter Druck. So scheint Toronto wirklich dann besser zu spielen, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen und alles gegen sie spricht. Da sie sich gegen ein junges Team aus Milwaukee schwertaten, den direkten Vergleich gegen die Cavs verloren und Lowry und mit Abstrichen DeRozan, wieder Probleme in den Playoffs haben, wären die nötigen Voraussetzungen erfüllt.

Letztlich spielen die Raptors aber gegen das wohl stärkste Team der Eastern Conference, weshalb sie von Beginn an stark spielen müssen. Ihre Leistungen lassen aber in der Hinsicht wenig Zuversicht zu und auch wenn die Cavs Probleme hatten, denke ich, dass eine weitere überragende Runde von James den Cavs zum Einzug in die Conference Finals reichen kann. Daher denk ich, dass sich die Cavs, wie im letzten Jahr, in sechs Spielen durchsetzen können.

Tipp: Cleveland Cavaliers in 6

Spiel 1

Immerhin konnte Toronto das letzte Spiel gegen Cleveland, sogar in Cleveland gewinnen, sodass sie zumindest mit einem positiven Gefühl zu Spiel 1 reisen. Trotzdem zeigt der Rückblick, dass sie nur fünf der letzten 14 Spiele gegen die Cavs gewinnen konnten.

Die Cavs werden ihre Probleme der ersten Runde zudem aufgearbeitet haben, LeBron hatte genug Zeit zur Regeneration und so sind die Cavs für mich in eigener Halle der klare Favorit.

Toronto wird zwar alles versuchen, doch auch von Love und Irving darf man eine Leistungssteigerung erwarten, da sie in etwa das gleiche Level wie DeRozan und Lowry haben. Die Cavs haben aber dazu noch James und eine Hand voll gestandener Spieler, die wissen wie man Meister wird und Spiele gewinnt

Den Raptors fehlt diese Erfahrung, weshalb sie nicht nur in der Serie, sondern auch in Spiel 1 das Nachsehen haben. In einem erneut heißen Fight, setzen sich am Ende die Cavs durch und gehen 1-0 in Führung.

Tipp: -6,5 Cleveland Cavaliers – Quote 1,87 William Hill (sehr fairer 100€ Bonus)

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