• Spiel 1: CLE – IND 109-108
  • Stand: 1-0 Cleveland Cavaliers

Die Playoffs 2017 starteten mit einem echten Krimi. Beim Spiel zwischen den Cleveland Cavaliers und den Indiana Pacers wurde es nämlich spannend und erst mit der letzten Sekunde wurde der Ausgang des Spiels entschieden. CJ Miles hatte für die Pacers die Chance zum Sieg, doch sein Wurf vom linken Flügel war zu kurz, sodass die Cavs mit ein wenig Glück als Sieger vom Feld gingen.

Dabei hätte man beim Blick auf die Statistiken eigentlich ein klareres Ergebnis für die Cavs erwarten können. In der ersten Halbzeit trafen sie über 60% ihrer Würfe und erzielten 66 Punkte, doch die Pacers ließen sich nicht abschütteln, erzielten selbst 59 Punkte und blieben in Schlagdistanz.

Halbzeit 2 verlief dann ähnlich, auch wenn beide Teams nicht mehr ganz so gut trafen. Doch nach und nach setzten sich die Cavs ab und führten zwischenzeitlich mit zehn Punkten im letzten Viertel. Doch die Pacers gaben sich erneut nicht auf und gingen 3:31 Minuten vor dem Ende sogar durch einen Dreier von Jeff Teague in Führung. LeBron und Kyrie übernahmen dann aber für die Cavs Verantwortung und brachten die Cavs wieder in Führung. Nach weiteren, teils vergebenen Freiwürfen, kamen die Pacers dann noch einmal ran, da George 40 Sekunden vor dem Ende einen Dreier zum 108-109 traf. LeBron verpasste dann die Entscheidung, doch CJ Miles konnte keinen Profit drauf ziehen, sodass die Cavs am Ende etwas glücklich vom Feld gingen.

Auffällig waren sicher die Probleme von Jeff Teague. Er kam zwar auf 15 Punkte, traf aber nur 3-10 Würfen und sah in der Verteidigung immer wieder schlecht aus, nachdem er sich in verschiedenen Switch-Situationen nicht gegen die individuell starken und körperlich überlegenen Cavs behaupten konnte. Dafür zeigte Comebacker Lance Stephenson aber ein starkes Spiel, traf 8-13 Würfen und brachte mit 16 Punkten ordentlich Gefahr von der Bank.

Paul George überzeugte ebenfalls mit 29 Punkten, wurde jedoch vor allem im letzten Viertel nicht oft genug gesucht. Auch CJ Miles verpasste es den Ball in den letzten Sekunden an George zurück zu geben und wurde dafür im Nachgang von George kritisiert.

Bei den Cavs dominierte LeBron nach Belieben und brachte die Fans mit einigen spektakulären Aktionen zum Toben. Auch Irving und Love spielten ordentlich und Channing Frye wusste mit 11 Punkten von der Bank ebenfalls zu überzeugen. Dass James aber bereits im ersten Spiel der 1. Runde 43 Minuten spielte, nachdem er die Liga in der regulären Saison mit den meisten Minuten pro Spiel anführte, ist sicher nicht das allerbeste Zeichen für die Cavs.

Aussicht Spiel 2:

Indiana leistete sich einige ärgerliche Fehler und ließ sich phasenweise hängen. Genau hier verpassten die Cavs jedoch eine frühere Entscheidung und erlaubten den Gästen so nochmal ins Spiel zu kommen. Genau das sollte den Pacers Mut machen, zumal die Trefferquote der Cavs im vor allem in Halbzeit 1 außerordentlich gut war.

Glücklicherweise waren die Pacers aber ebenfalls treffsicher und fanden immer wieder Wege zu scoren. Paul George nahm 19 Würfe im Spiel und hätte sicher noch etwas mehr Verantwortung tragen können, da die Cavaliers-Defensive nicht immer auf der Höhe war und man daher auch erkennen konnte, warum die reguläre Saison so schwach zu Ende ging.

Am Ende waren die Cavs natürlich erleichtert über den Sieg, auch wenn es anders hätte ausgehen können, wenn Miles den Wurf getroffen hätte. Er tat es jedoch nicht und so steht es 1-0. Die Pacers haben aber gemerkt, dass sie eine Chance haben.

Wichtig wird nun sein, die richtigen Lehren aus der Pleite zu ziehen und sich durch die Enttäuschung nicht runterziehen lassen. Einfacher wird es aber sicher nicht, da auch Cavs-Coach Lue Fehler erkannt haben wird, die es für sein Team in Spiel Nummer 2 abzustellen gilt.

Vor allem defensiv werden die Cavs noch etwas aktiver und akribischer arbeiten müssen, damit sie es den Pacers nicht zu einfach machen. Indiana wird sich vor allem etwas gegen das Pick and Roll der Cavs einfallen lassen müssen. Das ständige Geswitche sorgte zu oft dafür, dass die Cavs das Missmatch gegen Teague suchten oder LeBron am Ende gegen Kevin Seraphin attackieren durfte.

Es gibt also genug Hausaufgaben vor dem zweiten Spiel und es wird interessant zu beobachten sein, wer diese besser macht. Die Erfahrung der Cavs und vor allem auch die Souveränität die James ausstrahlt, spricht für die Cavs, sodass ich denke, dass sie in Spiel 2 etwas souveräner auftreten. Indiana fehlte insgesamt die Beständigkeit als das man davon ausgehen kann, dass sie noch eine Schippe drauflegen können. Zudem bleibt immer noch die Auswärtsschwäche der Pacers, weshalb der Tipp auch in Spiel 2 auf die Cavs gehen sollte.

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