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Nach der spannenden ersten Partie war der Spielverlauf in Spiel Nummer 2 klarer. Die Warriors gingen von Beginn an in Führung und gaben diese nicht mehr her. Allein Curry, Durant und Thompson trafen insgesamt 14-28 Dreier und McGee und Livingston trafen jeweils all ihre Würfe (insgesamt 11-11). So traf Golden State letztlich 57,3% aus dem Feld, ihre bisher beste Finals-Quote.

Auf Seiten der Cavs war James mal wieder der Mann des Spiels mit 29 Punkten, 8 Rebounds und 13 Assists. Dabei leistete er sich aber fünf Ballverluste und hatte häufig mit Double-Teams zu kämpfen. Love unterstützte ihn mit 22 Punkten und 10 Rebounds erneut gut und selbst Thompson (11 Punkte) und Hill (15 Punkte) scorten zweistellig. Doch Jr Smith, Jeff Green, Jordan Clarkson und Kyle Korver trafen als vermeintlich weitere beste Scorer nur 5 von 23 Würfen.

Das Problem war heute aber vor allem die Defensive der Cavs. Konnte man in Spiel 1 die Bretter noch dominieren, war das Rebound-Verhältnis heute ausgeglichen. Zwar hatten die Warriors sogar 12 Ballverluste, doch die Quoten und die fehlende Aggressivität in der eigenen Spielhälfte machte es dem Team um die vier All-Stars heute zu einfach.

Dementsprechend enttäuscht waren die Cavs nach dem Spiel, auch weil sie zum vierten Mal in Folge in den Finals mit 0-2 zurückliegen. In Anbetracht der Tatsache, dass beide bisherigen Spiele in Golden State stattfanden, ist aber natürlich noch alles möglich. Gewinnen die Cavs ihre beiden Heimspiele, ist wieder alles drin, doch die Zuversicht ist nicht besonders groß.

Als die Cavs in 2017 ein Spiel gewannen überragten James (Triple Double) und Irving (40 Punkte) und selbst Love spielte mit 23 Punkten stark. Zudem ließen die Warriors 137 Punkte zu und es scheint unwahrscheinlich, dass die Cavs erneut eine solche Leistung zeigen können bzw. die Warriors so viele Punkte zulassen. Sicher, vor den eigenen Fans wird die Motivation und Konzentration nochmal etwas größer sein, doch nach dem Verlauf der ersten beiden Spiele scheint ein Cavs-Sieg schwer vorstellbar.

Man erinnere sich zudem an Runde 2 der Cavs, als sie auch im ersten Spiel Probleme gegen die Raptors hatten und erst in der Overtime gewinnen konnten. Die Raptors, die sich eigentlich Chancen ausgerechnet hatten, verkrafteten diese Niederlage nicht und LeBron und Co. sweepten die Serie. Gleiches Schicksal könnte den Cavs auch drohen, nach der bitteren Niederlage in Spiel 1 und dem klaren Ergebnis in Spiel 2.

Allerdings sind die Cavs natürlich erfahrener als Toronto und wie stark James auftreten kann, bewies er in Spiel 1. Da Golden State aber sehr konzentriert scheint und weiß, wie schwer es in Cleveland wird, werden sie sehr konzentriert sein. Daher denke ich, dass die Warriors erneut gewinnen und der Titelverteidigung einen weiteren Schritt näher kommen.

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Golden State Warriors – Cleveland Cavaliers NBA Finals Serie

Spiel 1: GSW – CLE 124-114 (OT)
Spiel 2: GSW – CLE 122-103

Stand: 2-0 Golden State Warriors

Nach einem unfassbar spannenden, ersten Spiel der NBA Finals 2018 gab es nach dem Ende des ersten Spiels eine Menge offener Fragen. So war beispielsweise unklar, ob Klay Thompson nach seinem Zusammenprall mit JR Smith spielen kann, genauso war nicht klar, ob Tristan Thompson suspendiert wird oder ob Kevin Love ein Spiel aussetzen muss.

Doch die NBA traf die richtigen Entscheidungen, verzichtete auf mögliche Sperren von Love und Tristan Thompson und beide durften spielen. Außerdem hatte Klay Thompson Glück und konnte trotz der Schmerzen auflaufen. Einzig Andre Iguodala war weiterhin nicht fit und konnte erneut nicht aktiv am Spielgeschehen teilnehmen. Trotzdem schien klar, dass Golden State vor den eigenen Fans der erneute Favorit war.

Zu Beginn des Spiels sorgte Steve Kerr wieder für eine kleine Überraschung und beorderte JaVale McGee zurück in die Starting Five. Nachdem dieser in der zweiten und dritten Runde in nur vier von zwölf Spielen auf dem Parkett stand, überzeugte er in den sechs Minuten von Spiel 1 so sehr, dass Kerr ihm erneut das Vertrauen schenkte. McGee zahlte dieses Vertrauen mit letztlich 12 Punkten zurück und war gleich zu Beginn ein Katalysator für die Warriors.

So erzielte er die ersten vier Punkte für die Hausherren, sodass Golden State von Beginn an in Führung ging. Für die Cavs eröffnete LeBron James erwartungsgemäß das Scoring, doch nach nur vier Minuten führten die Warriors bereits mit 15-6 und das Spiel begann bereits hier in Richtung McGee und Co. zu kippen. Die Cavs nahmen aber die Herausforderung an, verkürzten zwischenzeitlich auf 24-26 und lagen zum Ende des Viertels nur mit 28-32 zurück.

In Viertel Nummer 2 ergab sich ein ähnliches Bild wie im ersten Spielabschnitt. Golden State erwischte den etwas besseren Start und nach und nach setzten sie sich ab (49-37 in der 20. Spielminute). Diesmal schaffte es die Cavs allerdings nicht entscheidend zu verkürzen und der Halbzeitstand von 59-46 für das Heimteam spiegelte den Spielverlauf gut wieder.

Die Cavs gingen mit dem Wissen in die Halbzeitpause, dass das eigentlich beste Viertel der Warriors noch kommen sollte. Denn immer wieder war es in den letzten Spielen das dritte Viertel, in dem sich Curry und Co. absetzen oder das Spiel drehen konnten. Dementsprechend konzentriert musste sich die Mannschaft von Coach Tyronn Lue präsentieren.

Erfreulicherweise gelang dies und nach nur vier Minuten hatten die Gäste den Rückstand auf 61-69 verkürzt. Die Warriors ließen sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Sie verhinderten ein Aufbäumen der Cavs, verloren das Viertel zwar mit 31-34, gingen aber trotzdem beim Spielstand von 90-80 und einer Führung von zehn Punkten in das letzte Viertel.

Das letzte Viertel musste dann die Entscheidung bringen und James konnte gleich zu Beginn auf 83-90 verkürzen. Doch nun begann die Stunde von Steph Curry, der zunächst mit zwei Dreiern antwortete und seine Mannschaft wieder mit 13 Punkten in Führung brachte. Erneut versuchten die Cavs den Anschluss zu halten, doch spätestens als Curry zwei weitere Dreier traf, einer davon sehr wild über Kevin Love hinweg, ein weiterer als And-One, war das Spiel entschieden. Die Warriors führten mit 109-93 und brachten das Spiel letztlich nach Hause. Curry traf dabei insgesamt neun Dreier (Finals-Rekord) und wurde mit 33 Punkten zum Spieler des Spiels. Die Warriors gewannen mit 122-103.

 

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