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Für die Cavs ist die Niederlage besonders bitter, wenn man in Betracht zieht, wie schwach zwei der drei besten Warriors-Spieler auftraten. Curry erzielte sieben seiner elf Punkte in den letzten drei Minuten und traf insgesamt nur 3-16 Würfen (1-10). Auch Klay Thompson war nicht viel besser drauf und blieb bei 4-11 aus dem Feld und 10 Punkten blass.

Allerdings war die Quote der gesamten Mannschaft relativ gut (42-81) und vor allem McGee und die Bankspieler Iguodala, Bell und Livingston (16-21) trafen heute hochprozentig. Dazu steigerten die Warriors ihre Defensive in Halbzeit 2 und nach 58 kassierten Punkten in Hälfte 1 ließen sie in Halbzeit 2 nur 44 Zähler zu.

Damit führen die Warriors 3-0 und wie die Geschichte belegt, konnte bisher keine Mannschaft einen 0-3 Rückstand in einer Best of Seven Serie aufholen. Dementsprechend sind die Warriors nun der klare Favorit auf den Titel. Auch der bisherige Verlauf der Serie lässt erahnen, dass es die Cavs sehr schwer haben werden.

Obwohl Love und auch einige anderen Cavs-Spieler ihr Spiel steigerten, bedarf es einer überragenden Leistung aller und vermutlich auch eine ähnliche Leistung von James wie in Spiel 1, um überhaupt einen Sieg einzufahren. Doch auch Golden State stellte sich etwas besser auf James ein, der ein wenig müde scheint. Zudem war sicher auch die Rückkehr von Iguodala ein großer Nachteil für die Cavs. Außerdem bleibt die Ernüchterung, dass nach Currys Dreier Finals Rekord in Spiel 2 nun Durant mit 43 Punkten überragte.

Die Aussichten für die Cavaliers sind also denkbar schlecht. Zwar zeigten sie in einigen Momenten, dass sie in Ansätzen mithalten können, doch die Warriors sind einfach zu stark. Vor Beginn der Serie sagten wir voraus, dass die Cavs dank James eventuell ein Spiel gewinnen können, doch es scheint als hätten sie ihre Chance in Spiel 1 vertan.

Dementsprechend sind die Warriors natürlich auch in Spiel 4 der Favorit und es deutet derzeit alles darauf hin, dass sie ihren ersten Matchball nutzen können und damit den Meistertitel in Cleveland klar machen. Die Cavs werden zwar bis zum Umfallen kämpfen und LeBron wird sicher alles geben, doch selbst sein Talent scheint gegen die Warriors nicht genug.

Golden State gewinnt also Spiel 4, sweept die Cavs und sichert sich damit den dritten Titel in den letzten vier Jahren.

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Cleveland Cavaliers – Golden State Warriors NBA Finals Serie

Spiel 1: GSW – CLE 124-114 (OT)
Spiel 2: GSW – CLE 122-103
Spiel 3: CLE – GSW 102-110

Stand: 3-0 Golden State Warriors

Vor dem dritten Spiel war klar, dass sich für die Cleveland Cavaliers etwas ändern musste. Die fehlende Körperlichkeit und vor allem die schwache Defensive mussten besser werden, damit überhaupt eine Chance auf einen Sieg besteht. Dementsprechend motiviert ging das Team von Coach Tyronn Lue in das Spiel, doch letztlich reichte eine starke erste Halbzeit nicht aus und obwohl es zum Ende sogar spannend wurde, waren es die Warriors, die sich letzten Endes mit 110-102 durchsetzen konnten.

Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit und es bedurfte einer überragenden Leistung von Kevin Durant. Der Forward der Warriors erzielte 43 Punkte, 13 Rebounds und 7 Assists und sorgte quasi im Alleingang dafür, dass die Warriors gewinnen konnten. So scorte kein anderer Warrior mehr als 11 Punkte und vor allem Curry und Thompson waren heute mit insgesamt 7-27 Würfen (3-15 Dreier) nicht voll auf der Höhe.

Auf der anderen Seite präsentierten sich die Cavaliers ausgeglichener. Kevin Love und JR Smith spielten vor allem im ersten Viertel stark und kamen auf insgesamt 20 Punkte und 13 Rebounds (Love) bzw. 13 Punkte (Smith). Dazu zeigte sich auch Rodney Hood stark (15 Punkte) und LeBron James lieferte mit einem Triple Double (33 Punkte, 10 Rebounds, 11 Assists) eine erwartungsgemäß starke Leistung ab.

Doch es war nicht nur die ausgeglichene Mannschaftsleistung, sondern auch die bessere Defensive, die die Cavs heute in eine bessere Position brachte. So trafen die Cavs im ersten Viertel zwar auch ihre Würfe, doch die 12 Punkte Führung nach ca. fünf Minuten war auf die starke Defensive zurückzuführen (16-4). Nach und nach kamen die Warriors aber besser ins Spiel und Kevin Durant führte seine Warriors mit 13 Punkten zum Viertelendstand von 28-29.

Der etwas ernüchternde Verlauf des ersten Viertels, in dem die Cavs eine 12 Punkte Führung verspielten, demotivierte das Heimteam aber glücklicherweise nicht und sie nutzten die Auswechslung von Kevin Durant, um sich in den ersten drei Minuten des zweiten Viertels eine 35-28 Führung zu erspielen. Dabei spielten sie weiterhin sehr körperlich und ließen vor allem Steph Curry überhaupt nicht ins Spiel finden. Eine gute Phase von Kevin Love war dann ausschlaggebend dafür, dass Cleveland sich auf 50-37 absetzen konnte.

Doch wieder war es Kevin Durant, der nun Verantwortung übernahm und in den letzten drei Minuten neun Punkte erzielte. Obwohl Cleveland auch noch scoren konnte, musste die Mannschaft von LeBron James aber ein wenig von der Führung einbüßen und zur Halbzeit führten sie nur noch mit 58-52.

Nichtsdestotrotz war die Ausgangslage für James und Co. gut, führten sie vor den eigenen Fans mit sechs Punkten zur Halbzeit. Von dieser Führung hatten sie allerdings nicht lange was und ähnlich wie zu Beginn des zweiten Spiels war es zu Beginn der zweiten Halbzeit JaVale McGee, der immer wieder von seinem Team eingesetzt wurde. Sechs schnelle Punkte von ihm und ein Dreier von Durant sorgten dafür, dass der Spielstand nach zwei Minuten ausgeglichen war (61-61).

Von nun an übernahmen die Warriors das Kommando. Sie verpassten es zwar, sich auf mehr als fünf Punkte abzusetzen, doch sie gewannen das dritte Viertel mit 31-23 und gingen beim Stand von 83-81 mit einer Zwei-Punkte-Führung in den letzten Spielabschnitt.

Hier entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch, die Führung wechselte einige Male hin und her und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Die Cavs-Fans waren zudem voller Hoffnung, da Curry quasi gar nicht stattfand und bis drei Minuten vor dem Ende nur vier Punkte erzielt hatte. Doch als die Cavs 97-96 führten, verwandelte Curry einen Korbleger, Iguodala stealte den nächsten Ball und Curry verwandelte seinen ersten Dreier, nachdem die ersten neun daneben gingen.

LeBron wusste mit einem Dreier zu antworten, doch die Warriors führten noch immer mit 101-100. Die folgende Szene erinnerte dann an Spiel 3 des letzten Jahres und der beste Spieler des heutigen Abends dribbelte nach vorne und nahm einen Dreier aus gut 9 Metern. Durants Wurf fand sein Ziel, Golden State führte mit 104-100 und brachte das Spiel in der Folge nach Hause.

 

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