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  • Spiel 1: BOS – CLE 104-117
  • Spiel 2: BOS – CLE 86-130
  • Stand: 2-0 Cleveland Cavaliers

Nachdem bereits das erste Spiel zwischen den Boston Celtics und den Cleveland Cavaliers eine klare Angelegenheit war, wurde es in Spiel 2 noch deutlicher und der amtierende Meister setzte sich mit 130-86 durch. Was für die Cavs der deutlichste Playoff-Sieg der Franchise-Geschichte war, war für die Celtics gleichzeitig die höchste Playoff-Heim-Niederlage in der langen Geschichte ihrer Franchise. Dabei war das Spiel bereits in Halbzeit Nummer 1 entschieden, konnten sich die Cavs hier bereits eine Führung von über 40 Punkten herausspielen. Für die Celtics war die Niederlage ein Tiefschlag, hatten sie sich für Spiel 2 viel vorgenommen; es wurde aber schnell klar, dass sie heute überhaupt keine Chance hatten. Die Cavs machten was sie wollten, erzielten 19 Dreier und waren in allen Belangen überlegen.

Gleich zu Beginn setzten sich die Cavs ab und dominierten die Celtics nach Belieben. LeBron konnte sowohl offensiv als auch defensiv einige Ausrufezeichen setzen und der Vorsprung wurde schnell immer größer. Nach 12 Minuten führten die Cavs bereits mit 32-18 und die Celtics machten bereits hier den Eindruck, als hätten sie heute nicht die richtigen Antworten parat. Im zweiten Viertel sollte sich dieser Eindruck dann fortsetzen, glich das Spiel eher einem zwischen dem Tabellenletzten und dem Tabellenersten, anstatt dem Ersten gegen den Zweiten. Die Cavs entschieden das Viertel mit 40-13 für sich und hatten sich zur Pause einen 72-31 Vorsprung herausgespielt, nachdem JR Smith noch einen unfassbar schwierigen Buzzer-Beater traf.

Isaiah Thomas, der mit Hüftproblemen zu kämpfen hatte, fasste dann den Entschluss in Halbzeit 2 nicht mehr anzutreten, sicher weil den Celtics klar war, dass das Spiel verloren war und es vernünftiger wäre, Thomas im nächsten Spiel nicht ganz so angeschlagen dabei zu haben. Entsprechend wurde es bei den Celtics nicht besser und die Cavs konnten weiterhin machen was sie wollen. Auch dieses Viertel entschieden sie für sich und die Führung wuchs zum Ende des dritten Viertels auf 103-57. Coach Tyronn Lue konnte sich im letzten Viertel dann erlauben seine Starter zu schonen. Doch eine Aufholjagd konnten die Celtics nicht starten und sie schafften es noch nicht mal das Ergebnis großartig zu verändern. Zwar entschieden die Celtics das Viertel für sich, doch das Endergebnis von 86-130 zeigt, dass dieses Spiel das vielleicht einseitigste der gesamten Playoffs war.

So kommen die Cavs mit einer 2-0 Führung im Rücken nach Hause und nach der Dominanz der ersten beiden Spiele, wäre alles andere als ein Sweep eine große Überraschung, auch wenn die Cavs immer wieder betonen, dass man die Celtics ernst nehmen muss. Fakt ist aber, dass die Cavs sowohl als Team, aber auch vor allem individuell eigentlich auf jeder Position überlegen scheinen und die bessere Platzierung der Celtics in der regulären Saison nur darauf zurückzuführen ist, da die Cavs nicht wirklich ernst machten.

Spiel 3 Cleveland Cavaliers – Boston Celtics

Peinlich, enttäuschend und frustrierend war das zweite Spiel für die Celtics. Avery Bradley sagte, dass die Reaktion auf diese Pleite eine Menge über die Celtics als Mannschaft aussagen werde. Eine gewagte Aussage, kann man vor Spiel 3 davon ausgehen, dass die Cavs vor den eigenen Fans nicht nachlassen werden. Sie sind zu erfahren, als sich auf solch einem Sieg auszuruhen. Zudem hatte sich das Team von Bradley bereits vor Spiel 2 eine Menge vorgenommen, nachdem die erste Begegnung schon so etwas wie eine Deklassierung darstellte. Doch die Probleme der Celtics sind schwer zu beheben. Coach Stevens veränderte die Starting Five um mit Gerald Green mehr Optionen als mit Amir Johnson zu haben. Doch auch dieser Wechsel brachte nichts, spricht das Ergebnis eine klare Sprache.

Auch weitere Möglichkeiten für Stevens sind begrenzt. Es fehlt neben dem angeschlagenen Thomas, der zudem stark verteidigt wurde, eine zweite Option. Horford oder Bradley sind zwar durchaus solide Spieler, doch niemand kann sich seinen eigenen Wurf kreieren. Auf der anderen Seite haben die Cavs nicht nur LeBron, sondern auch Spieler wie Irving, Love, JR Smith oder sogar  Deron Williams, die sich selbst Würfe kreieren können und die nötige Erfahrung mitbringen. Die Übermacht der Cavs auf dem Papier, zeigt sich also auch auf dem Feld und bei allem Respekt vor den Celtics, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Cavs Schwäche zeigen und eine Niederlage zulassen. Denn selbst wenn die Celtics auf Platz 1 nach der regulären Saison waren, bewiesen die ersten beiden Spiele, dass nur Fehler der Cavs einen Sieg ermöglichen und die Celtics als Mannschaft nicht stark genug sind.

Tyronn Lue schickte direkt nach dem Spiel eine Warnung raus und meinte, dass ihm egal sei, wie hoch seine Mannschaft gewinnt. Es war nur ein Sieg und die Karten werden vor dem dritten Spiel neu gemischt. Problematisch scheint daher aber vor allem für Boston, dass LeBron darüber entscheiden kann, wer welches Blatt bekommt und so bleiben die Cavs in der Rolle des Favoriten. Daher denke ich auch, dass die Cavs ihre Dominanz vor den eigenen Fans fortsetzen werden, das Spiel gewinnen und somit 3-0 in Führung gehen. Zudem könnten die Cavs mit einem weiteren Sieg einen NBA-Rekord aufstellen mit 14 Playoff-Siegen in Folge, was für weitere Motivation sorgen wird.

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