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Zu erwarten war der klare Erfolg der Celtics in Spiel 5 nicht unbedingt. Zwar überzeugten sie bisher in eigener Halle, doch die schwachen Auftritte in Cleveland und die Tatsache, die Cavs wieder in ihren Rhythmus kommen zu lassen, waren sicher nicht die besten Vorzeichen. Doch die Leistung zu Hause war deutlich besser als auswärts und der Sieg verdient.

Jayson Tatum wusste mit 24 Punkten als Topscorer zu agieren. Dabei wurde er von Horford (15 Punkte, 12 Rebounds), Brown (17 Punkte), Morris (13) und Smart (13) unterstützt. Interessant sicherlich, dass sich Coach Stevens dazu entschied, die Rotation ein wenig anzupassen. Marcus Morris startete nicht mehr, sondern Aron Baynes. Zudem bekam Ojeleye heute keine Minuten, nachdem er beispielsweise in Spiel 3 noch 20 Minuten auf dem Feld stand.

Diese Veränderungen hatten auch einen Effekt auf die Cavs, die Kyle Korver erst später einwechselten und insgesamt nur 19 Minuten spielen ließen, obwohl er in Spiel 4 noch ein Garant für den Sieg war. Coach Lue erklärte anschließend, dass er damit auf Ojeleyes Nicht-Einsatz reagierte, was sich für die Cavs nicht auszahlen sollte.

So kamen weder Korver noch seine Nebenleute auf zweistellige Punkteausbeuten. Nur James und Love wussten mit 26 bzw. 14 Punkte zweistellig zu scoren. Zu schwache Werte für die Cavaliers, die heute einmal mehr keinen guten Eindruck hinterließen. JR Smith traf erneut nur 1-6 Würfe und hat in Boston bisher noch keinen Dreier getroffen. Seine 2 Punkte waren zu wenig, auch wenn er sich defensiv mal wieder aufopferte.

Doch auch George Hill (1-5, 7 Punkte) und Tristan Thompson (1 Punkt) spielten schwach und LeBron James machte einen phasenweise sehr müden Eindruck. Dies bestätigte er auch nach dem Spiel, wollte aber von großer Erschöpfung nichts hören. Allerdings bleiben ihm nur knapp 48 Stunden, um seinen Körper wieder in Form zu bringen, denn auch er blieb heute verhältnismäßig blass.

So bleibt vor dem sechsten Spiel die Frage, ob die Celtics die Angeschlagenheit der Cavs ausnutzen können und sie erneut zu einer so schwachen Leistung wie in Spiel 5 zwingen können. Doch in Anbetracht des dritten und vierten Spiels ist damit nicht zu rechnen. Boston zeigte sich auswärts bisher schwach, während die Cavs zu Hause ebenfalls stärker agierten als auswärts.

Zudem gibt es noch einen weiteren wichtigen Faktor, den man nicht unterschätzen sollte: LeBron James. Viel zu häufig wurde James in den Playoffs (auch in diesem Jahr) bereits angezählt, doch meistens wusste er sich zu Wehr zu setzen. Vor allem nach dem durchwachsenen Auftritt in Spiel 5 darf man ihn heute wieder aggressiver erwarten. Da zudem auch seine Teamkollegen bereits bewiesen, die nötige Toughness und Abgezocktheit zu besitzen, spricht trotz der Niederlage in Spiel 5, vieles auf einen Sieg der Cavs. Daher sollte der Tipp auf Cleveland gehen, auch wenn die Celtics natürlich heiß auf den Einzug in die Finals sind.

Tipp: Cleveland Cavaliers 1,31 bet365

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Cleveland Cavaliers – Boston Celtics NBA Playoff Serie

Spiel 1: BOS – CLE 108-83

Spiel 2: BOS – CLE 107-94

Spiel 3: CLE – BOS 116-86

Spiel 4: CLE – BOS 111-102

Spiel 5: BOS – CLE 96-83

Stand: 3-2 Boston Celtics

Auch im fünften Spiel der Serie zwischen den Boston Celtics und den Cleveland Cavaliers setzte sich das Heimteam durch. 96-83 lautete das Endergebnis in einem Spiel, in dem die Boston Celtics einmal mehr unter Beweis stellten, dass sie trotz des Fehlens ihrer zwei Top-Stars ein absolutes Top-Team sind und sogar gegen ein Team um LeBron James eine Chance haben.

Obwohl Cleveland die ersten Punkte des Spiels erzielte, fanden die Celtics in der Startphase besser in der Partie. Schnell führten sie 7-2 und hatten damit ihre Fans hinter sich gebracht. Die Gäste aus Ohio hatten sich zwar kurze Zeit später die Führung erkämpft, doch Boston ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und erspielte sich bis zum Ende des ersten Spielabschnitts eine 32-19 Führung.

Ein schwacher Start in Viertel Nummer 2 sorgte dafür, dass die Cavs auf acht Punkte verkürzten, doch in den folgenden vier Minuten blieben sie ohne Punkte und die Celtics gestalteten die Führung erneut zweistellig. So gewannen sie auch den zweiten Spielabschnitt knapp und konnten beim Halbzeitstand von 53-42 mit gutem Gefühl in die Pause gehen.

Nach einem von beiden Seiten verhaltenen Start in das dritte Viertel, wusste die Mannschaft von Brad Stevens ihre Führung auszubauen und obwohl sie in den letzten zwei Minuten keinen Punkt mehr erzielten konnten, bauten sie ihre Führung auf 76-60 aus. Auch die Cavs hatten zum Ende des dritten Viertels große Probleme, sodass Boston Glück hatte, dass die eigenen schwachen Quoten nicht bestraft wurden.

Nun war natürlich die große Frage, ob das junge Celtics-Team dem Druck standhalten kann und die 16-Punkte Führung über die Zeit retten wird. Zunächst sah es danach aus und sie bauten den Vorsprung sogar auf 21 Punkte aus. Doch plötzlich meldeten sich die Cavs und hatten innerhalb kürzester Zeit auf 12 Punkte Rückstand verkürzt. Boston, die im vierten Viertel innerhalb von sechs Minuten nur zwei Punkte erzielten, fand anschließend aber die Treffsicherheit wieder und schlussendlich brachten sie das Spiel mit 96-83 nach Hause.

Der Sieg war natürlich sehr wichtig, erspielten sich damit den ersten Matchball in der Serie und reagierten damit hervorragend auf die beiden zuvor verlorenen Spiele. Zudem konnten sie das Spiel gewinnen, obwohl sie nur 36,5% ihrer Würfe aus dem Feld trafen. Doch die gute Defensive (sie zwangen die Cavs zu 15 Ballverluste und 41,9% aus dem Feld) war der Grundstein für den Erfolg und einen verdienten Sieg.

 

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