Chievo – Inter, der Neunte der Vorsaison trifft auf den Vierten. Während Chievo Verona wohl alles andere als unzufrieden damit wäre, wieder in der oberen Tabellenhälfte zu landen, strebt Inter Mailand nach Höheren und will unbedingt wieder in die Champions League.

Die Konkurrenz im Rennen um die drei ersten Plätze ist aber groß, sodass sich Inter keine Schwächephasen wie in den letzten Jahren erlauben darf.

Nach bisher 28 Aufeinandertreffen spricht die Bilanz ziemlich klar für Inter, das bei 17 Siegen und sieben Remis lediglich viermal gegen Chievo verloren hat. Drei dieser vier Niederlagen kassierte Inter allerdings in Verona, wo außerdem drei Unentschieden und acht Siege der Nerazzurri in der Statistik stehen.

Chievo Verona

Nach einem lockeren 6:0 im ersten Test gegen Virtus Verona konnte Chievo Verona in den nächsten vier Vorbereitungsspielen keinen Sieg verzeichnen. Nach zwei Unentschieden gegen Alto Vicentino (3:3) und den AS Cittadella (2:2) wurden die beiden folgenden Testspiele sogar verloren. Gegen Liga-Rivale Sampdoria Genua unterlag die Mannschaft von Trainer Rolanda Maran ebenso mit 0:2 wie bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Erst die erste Pokalrunde gegen Virtus Entella Chiavari konnte mit einem 3:0 wieder siegreich gestaltet werden. Dabei ist die Stammelf der letzten Saison weitgehend zusammen geblieben und gerade im Defensivbereich praktisch unverändert. In der Offensive hofft man derweil darauf, dass Vier-Millionen-Euro-Einkauf Paul-José Mpoku für Belebung sorgt, wobei der von Standard Lüttich gekommene Flügelspieler zunächst wohl auf der Bank bleiben wird.

Verletzungssorgen plagen Trainer Maran vor dem Start keine, sodass Chievo mit seiner derzeit besten Elf beginnen kann.

Aufstellung Chievo Verona

Voraussichtliche Aufstellung: Sorrentino – Cacciatore, Dainelli, Cesar, Gobbi – Castro, Radovanovi? – Hetemaj, Birsa, Inglese – Meggiorini

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Inter Mailand

Gut zwei Wochen vor dem Start in die neue Saison trennte sich Inter Mailand von Roberto Mancini und machte trotz der kurz darauf folgenden Verpflichtung von Frank de Boer einmal mehr dem in den letzten Jahren erworbenen Ruf als Chaos-Verein alle Ehre, zumal der neue Coach bis Transferschluss den Kader noch auf einigen Positionen umbauen will. Bisher sind mit Ever Banega, Antonio Candreva, Caner Erkin, Dodo und Cristian Ansaldi nebst einigen Talenten vor allem fünf Spieler gekommen, die das Zeug für die Stammelf haben.

Die Vorbereitung verlief indes sehr durchwachsen. Beim International Champions Cup folgte auf klare Niederlagen gegen Paris St. Germain (1:3) und den FC Bayern München (1:4) ein 2:0 gegen Celtic Glasgow, bei dem de Boer erstmals auf der Bank saß. Zuvor war ein 1:6-Debakel gegen Tottenham Hotspur letztlich der letzte Mosaikstein für die Trennung von Mancini, nachdem auch schon gegen ZSKA Sofia (1:2) verloren worden war und die übrigen Ergebnisse gegen die SG Wattens (0:0), Real Salt Lake (2:1) und Estudiantes de la Plata (1:1) auch wenig überzeugend ausgefallen sind.

Man darf gespannt sein, welche Elf de Boer zum Auftakt auf den Platz schicken wird. Bis auf den noch nicht fitten Neuzugang Ansaldi und die an Muskelblessuren laborierenden Rodrigo Palacio und Marcelo Brozovic stehen auf jeden Fall alle Mann zur Verfügung.

Aufstellung Inter Mailand

Voraussichtliche Aufstellung: Handanovic – D’Ambrosio, Ranocchia, Miranda, Nagatomo – Medel, Kondogbia – Martins, Banega, Perisic – Icardi

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Tipp

Inters Stärke in der vergangenen Saison war über weite Strecken die Defensive und auch Chievo war defensiv besser als offensiv. Viel dürfte sich daran nicht geändert haben und nach jeweils nicht optimaler Vorbereitung werden beide vermutlich auf Sicherheit bedacht sein. Viele Tore sind daher nicht zu erwarten.

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