Die Chicago Bulls empfangen die Minnesota Timberwolves. Im Mittelpunkt dabei steht für viele sicher die Rückkehr von Ex-Bulls Coach und jetzigem Headcoach der Wolves, Tom Thibodeau. Dieser geht mit seinem Team aber nicht als Favorit ins Spiel, stehen die Bulls deutlich besser dar in der Tabelle und machten sie den klar souveräneren Eindruck.

Chicago Bulls

Obwohl die Bulls sich komplett neuformierten, starteten sie insgesamt recht gut in die Saison. Mit 13 Siegen und 10 Niederlagen überraschten sie sogar viele Experten und stehen besser da als gedacht. Vor allem die fehlende Gefahr von der Dreipunktelinie und die alternden Stars Rondo und Wade, ließen die Kritiker laut werden.

Die Bulls bewiesen aber, dass die Zweifel in Teilen unbegründet waren und ließen zudem erahnen, dass noch längst nicht das volle Leistungspotenzial ausgeschöpft ist. Platz 5 in der Tabelle mit nur einem halben Spiel Rückstand auf Platz 3 ist zudem auch ein Faktor der für Motivation sorgen wird und nach Erfolgen über die Spurs und Heat, kommt man außerdem mit Selbstvertrauen in die Partie.

Die beiden Siege beendeten eine drei Spiele anhaltende Niederlagenserie und waren seit Mitte November die ersten Spiele die man hintereinander gewinnen konnte. Die schwachen Wolves sollen nun das dritte Opfer in Folge werden und da außer Neuzugang Michael Carter-Williams alle Spieler fit sind und man drei Tage in Ruhe trainieren konnte, gehen die Bulls gut vorbereitet in die heutige Partie.

Minnesota Timberwolves

Ganz so positiv und optimistisch gehen die Wolves nicht ins Spiel. Wie schon seit Beginn der Saison, kann das junge Team der Wolves die Erwartungen nicht erfüllen und mit erst sechs Siegen aus 24 Spielen ist man eines der drei schwächsten Teams der Liga. In Anbetracht der Leistungen die Wiggins, Towns und LaVine regelmäßig abliefern sind die Ergebnisse umso enttäuschender und zeigen, dass Thibodeaus Konzept noch nicht ganz in die Spieler übergegangen ist.

Problematisch bleibt dabei vor allem die Defensive, was vor allem in Anbetracht von Thibodeaus Headcoach-Position verwunderlich ist. Mit den Bulls war er defensiv sehr stark und auch in seiner Zeit als Assistant bei den Celtics (um 2008), stand die Defensive unfassbar gut. Schaut man sich die Spiele der Wolves aber etwas genauer an, fällt auf, dass viele Punkte auf individuelle Mängel zurückzuführen sind. Die Hilfe kommt zu spät oder gar nicht und auch im 1-gegen-1 lässt man sich zu oft schlagen.

So ist es auch nicht überraschend, dass die Wolves in den letzten neun Spielen 115,3 Punkte pro Spiel kassieren. Zudem verloren sie acht dieser neun Spiele und kassierten selbst beim Overtime-Sieg über die Hornets 120 Zähler. Das Programm war dabei zugegebenermaßen nicht ganz so einfach, doch Spiele wie gegen die Knicks, Utah oder Detroit müssen gewonnen werden, wenn die Wolves ihren Ansprüchen gerecht werden wollen.

Den Ergebnissen und den aktuellen Verfassungen beider Teams entsprechend, sind die Bulls der klare Favorit und Coach Thibodeau bleibt in seiner alten Heimat nicht viel mehr als eine Außenseiterrolle.

Tipp

Das heutige Spiel ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch Spiele von Teams die bisher keine überragenden Top-Leistungen bringen, Vorfreude mit sich bringen können. So steht das Trio um Wade, Butler und Rondo, dem jungen Trio der Wolves Towns, LaVine und Wiggins gegenüber. Die Athletik der jungen Spieler reichte aber auch in anderen Spielen nicht aus, um gegen die Erfahrung zu bestehen und solange die Wolves sich nicht defensiv schlagartig verbessern wird es schwer für Minnesota. Diese Verbesserung ist aber ein Prozess, der Zeit braucht und so werden die Bulls ihre Favoritenstellung nutzen und einen weiteren Sieg einfahren.

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Player to watch: Dwyane Wade

Beim Sieg im letzten Spiel über Wades Ex-Team Miami, zeigte der 34-jährige, dass er noch lange nicht am Ende ist. Mit krachenden Dunks, spektakulären Moves und am Ende 28 Punkten, trug er seine Mannschaft zum Sieg und belegte einmal mehr, dass er nicht zu unterschätzen ist. Mit 20,2 Punkten pro Spiel steht er derzeit besser dar als in der letzten Saison und von Müdigkeit ist nur selten etwas zu sehen. Im Dezember legt er bisher 25 Punkte pro Spiel aufs Parkett, sodass man bei dieser guten Form auch damit rechnen kann, dass er heute mindestens 20 Zähler markiert und seinen Saisonschnitt erreicht.

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