Während sich die Amerikaner über den letzten Spieltag des Jahres 2016 freuen, läuten wir in Europa mit dem Spiel der Chicago Bulls und den Milwaukee Bucks das Jahr 2017 ein. In einer merkwürdigen angesetzten Spielpaarung Mitte Dezember, kam es zu den ersten beiden Duellen dieser beiden Teams. Die Bucks setzten sich dabei zweimal durch, zunächst mit 108-97 in Milwaukee und eine Nacht später mit 95-69 in Chicago.

Chicago Bulls

Für die Bulls war vor allem die zweite Niederlage sehr bitter und viel zu deutlich. Immerhin konnten sie damals aber mit einem Sieg zurückschlagen und drei Tage später klar gegen die Pistons gewinnen. Die Probleme nahmen anschließend aber kein Ende, folgten weitere Niederlagen gegen die Wizards, Hornets und Spurs.

Doch auch hier hatten die Bulls wieder die richtige Antwort parat. 90-85 besiegten sie anschließend die Pacers, bevor sie es im letzten Spiel gegen die Nets lange spannend machten. Jimmy Butler war am Ende der Held, konnte er nicht nur dank seiner 40 Punkte überzeugen, sondern versenkte er auch einen Step-Back Buzzer Beater von der Birne und schenkte den Bulls damit den 101-99 Sieg.

Dwyane Wade konnte ihm nicht helfen, musste er während des Spiels das Feld verlassen und verbrachte den Rest des Spiels in der Kabine, da er mit Migräne zu kämpfen hatte und phasenweise nichts sehen konnte. Wade sollte aber heute wieder mit von der Partie sein, sodass die Bulls wieder komplett sind. Trotzdem ist es derzeit schwer die Bulls einzuschätzen. Mal gewinnen sie zwei, drei Spiele in Folge, dann gehen wieder Spiele verloren. Dabei spielt auch keine Rolle gegen wen sie spielen, verloren die beispielsweise gegen die Wolves oder Wizards, während sie gegen die Spurs oder Cavs gewinnen konnten.

Milwaukee Bucks

Den Bucks werden diese Probleme der Bulls egal sein. Sie wissen was sie können und vor allem, dass sie gegen dieses Team aus Chicago bestehen können. Guckt man sich die letzten Spiele aber genauer an, fällt auch bei den Bucks auf, dass sie schwer einzuschätzen sind und kaum Kontinuität an den Tag legen.

Auch hier gibt es genug Beispiele: So gewannen sie in diesem Jahr bereits gegen die Cavs und musste ein weiteres mal in die Verlängerung. Auch gegen die Spurs verloren sie nur mit einem Punkt und gegen die Warriors machten sie es auch spannend. Gleichzeitig blieben sie beispielsweise beim Sieg über die Bulls souverän und konnten sich auch problemlos gegen Brooklyn durchsetzen. Andererseits patzten sie dann allerdings gegen Teams wie Miami, 2x Washington oder sogar Dallas.

Interessant in diesem Zusammenhang auch die Aussagen von LeBron James und John Wall, die einerseits voll des Lobes über Antetokounmpo und Jabari Parker sind, gleichzeitig jedoch das Gefühl äußerten, dass die zwei sich gegen Top-Teams mehr anstrengen als gegen vermeintlich schwächere Teams. Die Ergebnisse und Spielverläufe belegen dies durchaus, doch immerhin haben sie mit Jason Kidd einen Ex-Top-Spieler als Coach, der seine Spieler auf den richtigen Pfad bringen kann.

Letztlich treffen also zwei inkonstante Teams aufeinander, bei denen auch die aktuelle Form wenig aussagekräftig ist.

Tipp

Interessanterweise haben beide Teams heute das zweite Spiel einer back-to-back Serie vor sich. Die Bulls spielten gestern in Indiana, während die Bucks in Minnesota ranmussten. Beide Teams werden also Reisestress und Spielbelastung in den Knochen haben. Verletzte gibt es nicht und vor allem auf Grund der ersten beiden Spiele vor gut zwei Wochen denke ich, dass die Bucks erneut gewinnen werden. Es scheint als kämen sie mit den Match-Ups besser zu Recht und daher sichern sie sich heute den dritten Sieg in der saisoninternen Serie.

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Player to watch: Jabari Parker

Antetokounmpo kriegt das meiste Lob, da er insgesamt noch etwas bessere Statistiken auflegt. Doch Parker spielte in den letzten Wochen wie entfesselt und legte in den letzten fünf Spiele 24,6 Punkte aufs Parkett. Egal ob Dreier, Zug zum Korb, Freiwürfe oder auf andere Weise, der 21jährige Top-Athlet bleibt stets gefährlich, sodass man heute erneut damit rechnen kann, dass er seinen Schnitt mit 20 Punkten erreichen wird.

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