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  • Spiel 1: BOS – CHI 102-106
  • Spiel 2: BOS – CHI 97-111
  • Spiel 3: CHI – BOS 87-104
  • Spiel 4: CHI – BOS 95-104
  • Stand: 2-2

Ob der Heimvorteil in der Serie zwischen den Boston Celtics und den Chicago Bulls noch eine Rolle spielt, werden erst die letzten Spiele beweisen, Fakt ist jedoch, dass zumindest nach den ersten vier Spielen keine Mannschaft von den Heimspielen profitieren konnte. Nachdem die Celtics nämlich auch das vierte Spiel in fremder Halle gewinnen konnten, gab es in dieser Serie in allen vier Spielen nur Auswärtssiege.

Dementsprechend steht es nun 2-2 und die Vorteile liegen wieder bei den Celtics, die mit dem 104-95 Auswärtssieg einen wichtigen Erfolg feiern konnten. Isaiah Thomas wurde mit 33 Punkten zum Topscorer und erneut merkte man den Bulls das Fehlen ihres Point Guards und Floor Generals, Rajon Rondo deutlich an.

Zudem erwischten die Bulls auch einen schwachen Start und bereits nach fünf Minuten führte Boston zweistellig mit 14-4. Zum Ende des ersten Spielabschnittes führten die Celtics sogar mit 12 Punkten und in Viertel Nummer 2 bauten sie den Vorsprung auf 20 Punkte aus. Immerhin konnten die Bulls einigermaßen Schadensbegrenzung betreiben und lagen zur Halbzeit nur noch mit 46-57 zurück.

Chicago-Coach Hoiberg, der verzweifelt nach einer Alternativ für Rondo suchte, brachte sogar Isaiah Canaan, der zuletzt am 10.04. für die Bulls auf dem Feld stand. Mit 13 Punkten machten er 34 Minuten einen relativ guten Job, konnte den Ausfall Rondos jedoch nicht kompensieren.

Entmutigen ließen sich Butler, Wade und Co. davon aber nicht und so setzten sie ihre Aufholjagd fort. 4:35 Minuten vor dem Ende des dritten Viertels war es dann Robin Lopez, der Chicago plötzlich mit 65-63 in Führung brachte, obwohl man den Start des Spiel so verschlief. Leider hatten die Bulls jedoch nichts von dieser Führung, folgte ein 12-0 Lauf der Bulls, der wieder für eine Differenz von 10 Punkten sorgte.

Im letzten Viertel versuchte Chicago dann nochmal alles, doch das Team aus Boston blieb ruhig und verwaltete den Vorsprung bis zum Ende des Spiels. Neben Thomas zeigte sich Al Horford heute sehr variabel (15 Punkte, 12 Rebounds, 4 Assists), doch auch Crowder (11 Punkte), Green (18 Punkte) oder Olynyk (10 Punkten) unterstützten den Guard mit guten Leistungen. Auf Seiten der Bulls war Butler mit 33 Punkten der gefährlichste Spieler, doch keiner seiner Mitspieler erzielte mehr als 13 Zähler und die Quote von nur 42,1% belegte auch, dass die Bulls heute nicht den besten Tag erwischten.

Aussicht Spiel 5

Neben einer offensiven Steigerung, müssen die Bulls auch noch etwas besser verteidigen. Coach Hoiberg betonte im Interview nach dem Spiel, dass dies allerdings nicht so einfach sei, da die Schiedsrichter Isaiah Thomas Dribbling zu oft falsch bewerten würden. Er würde beim dribbeln „schaufeln“ (mit der Hand unter dem Ball sein) und so sei es so gut wie unmöglich ihn zu verteidigen. Thomas wehrte sich gegen die Vorwürfe und erwarte nicht, sich wegen Hoibergs Kritik auf kleinlichere Schiedsrichter einstellen zu müssen. Thomas könnte damit Recht haben, wurde ihm in der gesamten Saison dieses Vergehen nur dreimal abgepfiffen.

Ob die Kritik zielführend oder gerechtfertigt war, wird sich in den kommenden Spielen entscheiden, wichtiger wird jedoch sein, dass die Bulls wieder etwas besser spielen und sich in der gesamten Zeit so präsentieren, wie während der Aufholjagd in den Vierteln Nummer 2 und 3 von Spiel 4.

Ein guter Start ist dabei natürlich von großer Bedeutung und auch Wade ärgerte sich nach dem vierten Spiel ein wenig über die vergebene Chance und darüber, dass man viel Kraft für die Aufholjagd aufwenden musste. Doch neben diesen eher allgemeinen Feststellungen, bleibt das Fehlen von Rondo ein großes Problem.

Jerian Grant, der für Rondo in die Starting Five rückte, fehlt die Erfahrung und auch Isaiah Canaan scheint nicht stark genug zu sein um ein Playoff-Team anzuführen, geschweige denn einen Rondo, in der Form der letzten Spiele zu ersetzen. Es steht jedoch fest, dass er in Spiel 5 nicht spielen wird, sodass Wade und Butler noch mehr Verantwortung tragen müssen.

Schlussendlich lässt sich vor dem fünften Spiel feststellen, dass sämtliche Vorteile bei Boston liegen. Die Mannschaft aus Boston gab ihrem Point Guard genug Kraft, trotz des tragischen Unfalls seiner Schwester weiter an sich zu glauben. Zudem schlugen die Celtics nach zwei Niederlagen zurück und konnten das Fehlen von Rondo eiskalt ausnutzen. Nun haben sie zwei Siege im Rücken, den Heimvorteil auf ihrer Seite und die Patzer aus den ersten beiden Spielen beglichen. Daher sind sie im Aufwind und da Chicago die Alternativen fehlen, werden sich die Celtics auch heute durchsetzen und mit 3-2 in Führung gehen.

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