Für Al Jefferson kommt es beim Duell zwischen den Charlotte Hornets und den Indiana Pacers zu einem besonderen Duell. Er verbrachte die letzten Jahre durchaus erfolgreich in Charlotte, wechselte aber im Sommer die Mannschaft und läuft nun für die Pacers auf. Bei nur 14,7 Minuten sind seine Werte natürlich nicht so stark, doch trotzdem wird er den Pacers im Laufe der Saison sicher noch gute Dienste leisten.

Indiana schlechter als erwartet

Ein guter Auftritt gegen sein Ex-Team wäre natürlich von Vorteil und könnte die Underdog-Rolle Indianas vergessen machen. Vor Beginn der Saison hatte man die Pacers sicher etwas stärker eingeschätzt, doch das neu formierte Team braucht noch etwas Zeit und konnte noch nicht durchgehend überzeugen.

Nach einem Overtime-Sieg gegen die Mavs und zwei Niederlagen gegen die Nets und Bulls, fing sich die Mannschaft von Paul George zumindest für ein Spiel. Gegen die Lakers ließen sie nichts anbrennen, nur um im nächsten Spiel gegen die Bucks wieder den Kürzeren zu ziehen. Überraschenderweise besiegten sie dann im bis dato letzten Spiel, die Chicago Bulls relativ deutlich. Sechs Spieler scorten zweistellig, doch leider leistete sich Paul George einen kleinen Aussetzer und schoss den Ball in die Publikumsränge. Ob er dafür ein Spiel gesperrt wird, stand noch nicht fest.

Sein Ausfall wäre besonders bitter, da damit ein guter Verteidiger fehlen würde. Mit 111,5 kassierten Punkten ist die Pacers-Defensive nämlich nicht nur die schlechteste in der Eastern Conference, sondern auch die drittschlechteste im ligaweiten Vergleich. Dementsprechend würde Georges Ausfall besonders wehtun, doch die Pacers werden die Entscheidung abwarten müssen. Immerhin können sich die Pacers aber auf ihre Offensive verlassen und mit 109,7 Punkten gehören sie zu den besten Teams.

Hornets auch mit Problemen

Die Hornets-Offensive ist auf der anderen Seite nur mittelmäßig, doch steht ihre Verteidigung wesentlich besser. Sie kassieren gerade einmal 95,8 Punkte und befinden sich damit unter den besten Defensiv-Teams. So ist es auch wenig überraschend, dass Charlotte mit vier Siegen und erst einer Niederlage zusammen mit den Raptors auf Rang 2 der Eastern Conference steht.

Natürlich sind alle diese Statistiken nicht unbedingt ausschlaggebend für den restlichen Verlauf der Saison, doch die aktuelle Form scheint bei den Hornets besser. Glücklicherweise spielten sie jedoch in den letzten beiden Partien, gegen die Nets und Sixers, die sich am unteren Ende der Tabelle wiederfinden. Die Pacers sind nun ein etwas härterer Prüfstein, doch Form und Heimvorteil sprechen für Charlotte.

Tipp

Beide Mannschaften leben von ihrer Ausgeglichenheit. Mit Walker und George sind die Leader des Teams klar, doch in beiden Teams gibt es insgesamt sieben Spieler die 8 oder mehr Punkte erzielen. Da die Hornets zudem noch etwas besser verteidigen, können sie mehr Profit aus ihrem guten Zusammenspiel schlagen und so denke ich auch, dass sie gegen die Pacers Vorteile haben und das Spiel gewinnen können. Auch Roy Hibberts Ausfall ist nicht von Belang, da er erst zwei Spiele in dieser Saison bestritt. Die Pacers darf man zwar nicht unterschätzen, doch da George eventuell fehlt und auch das Zusammenspiel noch nicht so gut, gehen sie gegen Charlotte leer aus.

Tipp: -3,5 Charlotte Hornets – 1,91 William Hill (Einer der größten Wettanbieter der Welt. Hat auch kostenlose Livestreams)

Anbieter
Bonus
Link
williamhill erfahrungen
€100

Player to watch: Kemba Walker

Einmal mehr erweist sich Kemba Walker in diesem Jahr als Kopf der Mannschaft. Mit 24,4 Punkten präsentiert er sich angriffslustig und bisher stärker als in der letzten Saison. Mit seinen 30 Punkten konnte er im letzten Spiel gegen die Nets besonders überzeugen und das obwohl er gerade mal 32 Minuten auf dem Feld stand. Kemba ist der Motor der Hornets, wird auch heute wieder aggressiv spielen und seinen Schnitt von 24 Punkten erreichen können.

Liveticker und Statistiken