Champions League 2016-2017 Tipps und Vorberichte

Der Kampf um die Vorherrschaft in der europäischen Spitzenklasse beginnt am 13. September 2016. Schnappt sich Real Madrid erneut die Krone, oder gelingt es wieder einmal dem Vorjahressieger nicht, seinen Titel zu verteidigen? Ein Blick auf die Gruppenfavoriten und die potenziellen Überraschungsteams gibt Einblick!

Tipps

Benfica Lissabon – SSC Neapel Tipp 06.12.2016

Benfica Lissabon und der SSC Neapel kämpfen hier um das Weiterkommen. Der Gewinner des Spiels ist sicher durch, der Verlierer müsste darauf hoffen, dass Besiktas versagt, den die Türken befinden sich einen Punkt hinter den Teams dieser Begegnung. Uns erwartet als potenziell ein echter Krimi, der keinen so eindeutigen Favoriten vorzuweisen hat.

FC Basel – Arsenal London Tipp 06.12.2016

In der Champions League kommt es in dieser Woche zu den letzten Spielen in der Gruppenphase. Dabei haben diese Partien für einige Clubs noch eine hohe Bedeutung. Das trifft auch auf die Partie am Dienstag, den 6. Dezember im St. Jakob Park zu, wenn der FC Basel und Arsenal London aufeinandertreffen.

Borussia Mönchengladbach – Manchester City Tipp 23.11.2016

In der Champions League kommt es in dieser Woche in den einzelnen Gruppen zu den Partien des 5. Spieltages. Dabei sind zwar einige Entscheidungen schon gefallen, aber für viele Mannschaften sind die kommenden Partien noch entscheidend für ein mögliches Weiterkommen. Am Mittwoch, den 23. November kommt es dabei aus deutscher Sicht zu einem interessanten Vergleich zwischen Borussia Mönchengladbach und Manchester City.

FK Rostov – Bayern München Tipp 23.11.2016

In dem höchsten europäischen Vereinswettbewerb kommt es nun zu den nächsten Gruppenspielen. Dabei wollen grundsätzlich alle Vereine den Sprung in das Achtelfinale der Champions League schaffen. Allerdings steht für einige Mannschaften bereits fest, dass es zumindest für ein Weiterkommen in der Champions League nicht mehr reichen wird, während andere Teams bereits sicher in der nächsten Runde stehen.

ZSKA Moskau – Bayer Leverkusen Tipp 22.11.2016

In dieser Woche dürfen sich die Fußballfans wieder auf besonders viele interessante Partien freuen. Schließlich steht die nächste Runde in der Gruppenphase der Champions League auf dem Programm. Dabei kommt es in der russischen Hauptstadt am Dienstag, den 22. November bereits um 18:00 Uhr zu einem Duell zwischen ZSKA Moskau und Bayer Leverkusen.

Borussia Dortmund – Legia Warschau Tipp 22.11.2016

In der Bundesliga stand in dieser Woche für Borussia Dortmund der Klassiker gegen Bayern München auf dem Programm. Dabei machten die Dortmunder insgesamt ein gutes Spiel und so konnte man gegen den amtierenden Deutschen Meister am Ende einen verdienten 1:0 Sieg holen.

Juventus Turin – Olympique Lyon Champions League Tipp 03.11.2016

Juventus Turin gegen Lyon, einst ein echtes Spitzenspiel, aber inzwischen können die Franzosen nur noch schwer oben mithalten. Man sollte nicht vergessen, dass dies einst der Verein mit einer grandiosen Jugendarbeit war. Doch dann kamen die PSG Milliarden und einige schwere Jahre.

Borussia Dortmund – Sporting Lissabon Tipp 02.11.2016

Weder der BVB noch Sporting Lissabon kommen aktuell wie ein europäisches Spitzenteam daher. Sportlich läuft es alles andere als rund, weshalb der Partie eine hohe Bedeutung zukommt. Der BVB will seine exzellente Ausgangsposition in der Königsklasse halten, Sporting greift nach dem letzten Grashalm.

Gruppe A

Paris oder London? Die Frage stellt sich nicht nur in Hinblick auf einen anstehenden Kurzurlaub, sondern auch, wenn man nach den Favoriten in Gruppe A Ausschau hält. Bei Arsenal London wurde kurz vor Schluss des Transferfensters noch ein wichtiger Wechsel dingfest gemacht: Shkodran Mustafi, deutscher Nationalspieler und zuletzt Abwehrchef beim FC Valencia, kommt endlich sicher nach London! Er wurde vor allem aufgrund der Verletzungsmisere in der Innenverteidigung der Gunners geholt.

Per Mertesacker verletzte sich direkt nach seiner Benennung zum neuen Kapitän am Knie schwer, fällt noch bis Ende des Jahres aus. Auch Gabriel Paulista, 25-jähriger Brasilianer und gesetzte Nummer Zwei hinter dem Ex-Hannoveraner, laboriert an einer Verletzung. Deshalb nahmen die Gunners 41 Millionen Euro in die Hand, um Mustafi zu verpflichten. Gerade auch in Hinblick auf den internationalen Wettbewerb ist ein erfahrener Spieler in der Verteidigungslinie Gold wert – oder eben angesprochene Millionen.

Damit hat Wenger nun eine nahezu komplett neue Defensivachse zur Verfügung. Aus Gladbach kam Xhaka für 50 Millionen, der Franzose Debuchy kehrte von seiner Leihe zurück und Mustafi stopft das Loch im Abwehrzentrum. Nun muss nur noch die Frage geklärt werden, wer die Offensive stützt. Özil ist sowieso gesetzt, neben ihm stehen Oxlade-Chamberlain und Walcott bereit. Und die Sturmspitze? Da hofft Wenger einerseits auf Sánchez, der jedoch ein wenig an Schwung verlor vergangene Saison – die Alternative Olivier Giroud hat nicht den größten Rückhalt innerhalb des Vereins und auch auf Seiten der Fans.

Bei Paris Saint-Germain änderte sich kurz vor Transferschluss auch noch so einiges. Und zwar verließ die Defensivstütze schlechthin den Verein: David Luiz wechselte zurück zum FC Chelsea. Wie man diesen Ausfall kompensieren wird, bleibt abzuwarten. Ein solch erfahrener und offensiv bärenstarker Verteidiger reißt ein riesiges Loch in die komplette Mannschaft. Doch der PSG ist in Bezug auf die Kaderbreite dennoch außergewöhnlich gut besetzt.

Mit ihrem neuen Coach Unai Emery soll der Champions League Sieg endlich gelingen. Dafür haben die, nennen wir sie mal “Investoren”, so einiges Geld zur Verfügung gestellt. Nachdem in der Vorsaison nicht der ganz große Wurf gelang, soll nun so richtig angegriffen werden. Mit Cavani, Di Maria und Lucas in der Offensive ist man bärenstark besetzt. Das Mittelfeld bestehend aus Krychowiak, Verratti und Matuidi ist kompromisslos, kreativ und kantig. Einzig die Defensive muss sich nach Weggang von David Luiz neu finden, was angesichts des vorhandenen Spielermaterials schnell gehen dürfte.

Der FC Basel hat Außenseiterchancen, die Gruppenphase zu überstehen. In den letzten Jahren hat der FCB immer wieder bewiesen, dass man in der Lage ist, die ganz Großen zu ärgern. In der schweizerischen Liga legte man einen Glanzstart hin und will sich auch in einer harten Gruppe nicht einfach so ergeben. Der bulgarische Vertreter PFK Ludogorets ist ein weitesgehend unbeschriebenes Blatt. Einige Brasilianer befinden sich im Kader, die den ersten Schritt nach Europa schon geschafft haben. Die wollen sich natürlich auch auf internationaler Bühne zeigen und gleichzeitig beweisen. Dennoch ist ein Weiterkommen in Gruppe A mehr als unwahrscheinlich.

Gruppe B

Gruppe B ist eine eher schwach besetzte Gruppe. Gleichzeitig birgt so eine Zusammenstellung natürlich auch großes Überraschungspotenzial, da es keine “Übermannschaft” gibt, die alle an die Wand spielen wird. Voraussichtlich stärkster Verein ist der SSC Neapel. Besiktas Istanbul, Dynamo Kiew und Benfica Lissabon werden sich um den zweiten Platz zur Qualifikation für die Endrunde streiten.

Was den SSC Neapel so gefährlich macht, ist die neuformierte Offensivreihe. Mertens und Callejón bekamen zur neuen Saison den polnischen Nationalspieler Milik hinzu. Letzte Saison stand noch Higuaín im Sturmzentrum, mit Milik wird das Angriffsspiel beweglicher. Ob der Pole jedoch auch dieselbe Durchschlagskraft besitzen wird wie der argentinische Sturmbomber, scheint eher unwahrscheinlich. Am Ende müssen die Neapolitaner aber auch als Mannschaft die Qualifikation überstehen – ein Einzelspieler hilft ihnen da wenig.

Unter den drei verbleibenden Teams wird wohl Benfica Lissabon den zweiten Platz behaupten können. Der portugiesische Klub wird von Rui Vitória trainiert und beherbergt ein Sammelsurium an Talenten und Tempodribblern. Mit Konstantinos Mitroglou vom FC Fulham organisierte der Verein einen sehr erfahrenen Stürmer, der gerade für den Einsatz in der Champions League vorgesehen sein wird. In der Innenverteidigung des Teams findet sich mit dem Schweden Lindelöf ein international mit allen Wassern gewaschener Spieler. Gemeinsam mit dem noch sehr jungen Grimaldo bildet er das zentrale Abwehrbollwerk.

Besiktas und Dynamo Kiew sind meines Erachtens nach leicht schwächer einzuordnen, auch weil sie international bisher nicht die ganz großen Erfolge vorweisen können. Was den beiden Teams fehlt, ist neben der Kadererfahrung auch ein bisschen das Potenzial, konstant über mehrere internationale Spiele hinweg dieselbe Leistung zu bringen.

Gruppe C

Knallergruppe für Borussia Mönchengladbach! Und direkt drohte Sportdirektor Eberl, dass Fans, die ihre Tickets als Dauerkartenbesitzer über den Schwarzmarkt anbieten, auf Lebenszeit gebannt werden würden. Warum? Weil Eintrittskarten für Spiele gegen die Gruppengegner FC Barcelona und Manchester City bereits bei Online Ticketbörsen für mehr als 1000 € angeboten wurden. Nichtsdestotrotz ist die Teilnahme an der Champions League für die Fohlen selbstverständlich ein Riesending. Und die Spiele gegen Luis Enrique und Pep Guardiola werden gigantische Happenings werden.

Dennoch sind die Gladbacher neben dem vierten im Bunde, Celtic Glasgow, glasklarer Außenseiter. Gegen die Citizens oder Barcelona wird man maximal eine Packung vermeiden können. Ein Sieg scheint mehr als unwahrscheinlich.

Für den FC Barcelona wird es hingegen der nächste Versuch, Ligarivalen Real Madrid vor dem Verteidigen des Königsklassenpokals zu hindern. Und angesichts der Angriffsreihe Neymar, Suárez und Messi ist das auch mehr als nur “möglich”. Zur neuen Saison stärkte sich der FCB mit gleich zwei französischen Verteidigern. Einerseits kam Umtiti für die Innenverteidigung, der in seinen ersten Spielen bereits ausgezeichnet mit Piqué harmonierte. Und für die Außenposition kam Digne, der sich noch nicht festspielen konnte. Mit den gezielten Verstärkungen will Barca mehr erreichen, als zuletzt. Im Gegeneinander mit dem alten Coach Guardiola wird es natürlich zu absolut hitzigen Spielen kommen.

Die Verantwortlichen bei den Citizens waren sich aller Konsequenzen bewusst, als sie Guardiola engagierten. Zumindest behaupten sie das. Und direkt die erste Amtshandlung wurde heiß diskutiert: Joe Hart sollte aussortiert werden. Was Pep ankündigt, zieht Pep auch durch – Hart verlässt den Verein für eine Saison, geht per Leihe zum FC Turin. Eine persönliche Niederlage für Englands Stammtorwart? Vielleicht auch eher nur ein Jahr Pause in einer anderen Liga, denn wie es mit Pep nach der Saison 2016/2017 weitergeht, sollte er keinen Erfolg haben, muss man abwarten.

Der schottische Klub Celtic Glasgow ist natürlich nicht zu beneiden, in so einer starken Gruppe mitspielen zu müssen. Nun hat Celtic mit Brendan Rogers einen sehr erfahrenen Trainer auf der Bank. Vielleicht gelingt Glasgow auch ein Überraschungserfolg gegen die großen Teams. Doch für eine Qualifikation über die Gruppenphase hinaus, wird es mit Sicherheit nicht reichen.

Gruppe D

“Better foul Saul” titelte die Süddeutsche Zeitung nach der Niederlage im Halbfinal-Hinspiel zwischen dem FC Bayern und Atlético Madrid. Damit gelang der Zeitung die wahrscheinlich beste Überschrift der vergangenen Jahre Sportjournalismus überhaupt. Gemeint war der Alleingang des Spaniers Saúl Ñíguez, welchen er mit einem wunderbaren Treffer veredelte. Am Ende war das Gegentor mitentscheidend dafür, dass der große FCB ausschied. Klar sinnt man in München an der Säbener Straße auf Rache – und bereits in der Gruppenphase hat man die Chance dazu. Gemeinsam mit Atlético bildet Bayern die Riege der Gruppenfavoriten. Der PSV Eindhoven und FK Rostov müssen darauf hoffen, dass sich die beiden Spitzenklubs gegenseitig schwächen und wichtige Punkte liegen lassen.

Bayern München machte auf dem Transfermarkt im Sommer ernst, ohne wirklich viel einzukaufen. Man verpflichtete viel eher gezielt neue Leute. Neben dem portugiesischen Europameister Sanches kam Nationalverteidiger Hummels. Ex-Borusse Mats Hummels bildet mit Boateng bereits unter Löw das Abwehrzentrum, beim FCB wird es für den sympathischen Defensivspezialist daher nicht schwierig, sich einzugewöhnen.

Die Bayern verfügen ohnehin über die wahrscheinlich interessanteste Mannschaft, die an der Champions League teilnimmt. Mit Kimmich und Alaba auf den defensiven Außen, Alonso und Vidal im Mittelfeldzentrum und Lewandowski im Sturm ist man in Hochglanz besetzt. Auf den offensiven Außen dürfte sich Ribéry leistungstechnisch wieder gefunden zu haben, Thomas Müller ist sowieso immer gesetzt. Ancelotti scheint sich auf das vorhandene Spielermaterial ungeachtet der Verletzungen von Coman und Robben zu verlassen – keine Panikkäufe wurden in letzter Sekunde getätigt. Ob das für die Dreifachbelastung Champions League, Bundesliga und DFB-Pokal ausreicht, weiß nur er.

Diego Simeone kann einem Leid tun. Im Finale der Königsklasse zu scheitern, ist eine Sache. Doch zum wiederholten Male gegen Real Madrid keine Chance zu haben, ist besonders bitter. Was wird diese Saison anders werden? Und kann sich Atlético wieder bis zum Finale durchkämpfen?

Alle Augen schauen natürlich auf den Shootingstar der EM in Frankreich, Antoine Griezmann. Der Sturmfloh war bester Torschütze und ist natürlich der Star in Simeones Team. Doch auch darüber hinaus haben die Spanier so einiges zu bieten. Gemeinsam mit Gameiro oder Torres formt Griezmann den Angriff, auf den Außen befindet sich auf der einen Seite der angesprochene Ñíguez, links stürmt Koke. Für die Defensive holte man Vrsaljko von US Sassuolo. So soll der erneute Versuch gestartet werden, mit einer Mixtur aus mannschaftlicher Geschlossenheit, unbändiger Leidenschaft und größtmöglichem Talent den Pokal zu erringen. Zu Wünschen wäre es dem Team allemal.

Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass Philipp Cocu, ehemaliger Nationalspieler der Niederlande und seit bald drei Jahren Trainer vom PSV Eindhoven, vollen Ernstes daran glaubt, die Gruppe D zu überstehen. Angesichts einiger interessanter Spieler im Kader ist das natürlich nicht unmöglich – jedoch ist ein Ausrutscher der großen Klubs unwahrscheinlich. Einzig gegen FK Rostov kann Eindhoven punkten, sollte das nach eigenem Anspruch auch ohne Weiteres schaffen.

Gruppe E

Eine interessante Gruppe für Bayer Leverkusen. Wären die Handbrüche der Sturmstars Chicharito und Volland nicht, so wäre die Ausgangsposition wahrscheinlich noch etwas besser. So muss sich das Team von Roger Schmidt wieder einmal darauf einstellen, trotz größter Talentdichte früh im Wettbewerb auszuscheiden. Gegen AS Monaco und ZSKA Moskau sind Punkte drin, Topfavorit auf den Gruppensieg ist Tottenham Hotspur – aufgrund der Achse Kane, Alli und Dier.

A propos Tottenham. Die Spours verpflichteten kurz vor Transferschluss noch den französischen Mittelfeldmotor Moussa Sissoko für schlappe 35 Millionen Euro! Damit verdichten sie die Mitte, bestehen aus Dier, Alli und Wanyama noch mehr. Wobei es für den Kenianer Wanyama wohl auf die Bank gehen wird, da Sissoko eine ähnliche Position bekleidet.

Coach Pochettino kann sich angesichts seiner Mannschaft glücklich schätzen. Das belgische Abwehrzentrum bestehend aus Vertonghen und Alderweireld versteht sich blind, die englischen Nationalsspieler Rose und Walker spielen auch für die Three Lions auf den defensiven Außen. Und sobald Lloris wieder fit ist, hat man auch wieder einen ausgezeichneten Keeper zwischen den Pfosten. Was soll also die Spurs in der Gruppe G stoppen? In erster Linie fällt einem nicht viel ein, außer natürlich, Harry Kane leidet wieder einmal an einem Leistungstief. Man erinnert sich mit fragenden Blicken an die erschreckend schwache Performance des jungen Stürmers bei der EM. Sollte Kane einmal ersetzt werden müssen, steht ein Ex-Leverkusener bereit: Heung-Min Son! Für den Südkoreaner könnte auf dem Platz zu einem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub kommen.

Prunkstück des zweiten Gegners der Leverkusener, dem AS Monaco, ist die Defensive. Ein Franzose, ein Brasilianer und ein Pole formen die nur schwer zu überspielende Abwehrreihe. Mendy, Jemerson und Glik sollen die Garanten dafür sein, das Monaco dieses Jahr die Liga gewinnt und am besten in der Königsklasse relativ weit kommt. So mutig tritt der AS Monaco auf, will unbedingt mehr erreichen, als nur Sparringspartner zu sein. Angesichts der relativ offenen Gruppe dürfte das auch kein zu hoch gestecktes Ziel sein.

Wie weit es für das russische Team ZSKA Moskau indes gehen wird, ist nicht wirklich voraussehbar. Dem Team fehlt es an internationalen Topstars, einzig und allein Akinfeev ist über die Ländergrenzen hinaus bekannt. Größte Chance für Moskau ist es natürlich, wenn sie unterschätzt werden. Ihre Heimspiele werden für die anderen Teams der Gruppe entsprechend strapaziös werden, mehr als das haben die Russen meines Erachtens jedoch nicht auf der Habenseite.

Gruppe F

Wenn die Bayern das interessanteste Team stellen in der Champions League, dann hält Borussia Dortmund das wahrscheinlich spektakulärste Ensemble bereit. Die Ansammlung noch sehr junger Stars wie Dembélé und Mor findet in Kombination mit erfahrenen Spielern wie Aubameyang und Rode eine ausgezeichnete Ausgangsposition. Und dann sind da ja noch Spieler wie Schürrle, Götze und der spanische Defensivleader Marc Bartra. Holt die Borussia so richtig Schwung, ist mehr als nur der zweite Platz in Gruppe F drin. Gegen Legia Warschau und Sporting Lissabon wird man keine Probleme haben, Real Madrid ist den Borussen bereits sehr gut bekannt. Die Jahre zuvor spielte man bereits gegen das Weiße Ballett um Ronaldo und Bale, gestaltete die Begegnung immer nahezu gleichwertig.

Für manche eine Schwachstelle bei den Schwarz-Gelben mag der Torhüter sein. Doch Roman Bürki bewies bei der EM, dass er zu absoluten Glanzparaden selbst unter hohem Druck im Stande ist. Und die Abwehrreihe mit dem bedingungslosen Sokratis, Kapitän Schmelzer und dem blutjungen Passlack ist hochambitioniert.

Bei Real sieht die Welt nach der vergangenen Saison himmelblau aus. Man gewinnt am Ende einer außergewöhnlichen Spielzeit den Henkelpott und krönt damit das, was man seit bald Jahrzehnten aufrecht erhält: Eine Ansammlung glanzvoller Kicker, mit einem alles überstrahlenden Superstar im Team. Was früher Zidane oder Raúl war, ist heute Ronaldo. Der Portugiese ist das Aushängeschild schlechthin, wird auch, sobald er wieder zu 100 % fit ist, sofort in der Startelf stehen. Bis dahin wird er von Bale und Asensio sehr gut vertreten. Auch ein Morata macht seine Sache nach der Rückkehr aus Italien sehr gut, hat mit Spielern wie Kroos und Modric ausgezeichnete Vorlagengeber hinter sich. Real ist auch diese Champions League Saison wieder einmal Anwärter auf den Titel Nummer 1!

Unberechenbar scheint in Gruppe F das Team von Sporting Lissabon. Coach Jorge Jesus formierte eine fast vollkommen neue Offensive, kaufte gleich sechs Stürmer ein. Darunter findet sich neben Ex-Frankfurter Castaignos auch der ehemalige Rechtsaußen der Gunners Campbell. Klar ist, dass Sporting darauf hofft, dass der BVB und Real irgendwie unkonzentriert in die Königsklasse starten. Gegen Legia Warschau ist Lissabon klar im Vorteil und wird mindestens den dritten Platz klar machen. Für Warschau ist, bei allem Respekt, diese Gruppe schlicht und ergreifend ein Stückchen zu groß.

Gruppe G

Gruppe G ist definitiv unfassbar schwer zu beurteilen. Eigentlich müsste Leicester City, als Meister in der Premier League, das beste Team stellen. Doch wer den Start in die Premier League verfolgt hat, der konnte erkennen, dass es bisher alles andere als ein Selbstläufer wird. Das Team von Ranieri hat Probleme, an die vergangenen Leistungen anzuknüpfen, der Schwung vergangener Tage scheint verschwunden. Mit dem FC Porto steht Leicester auch der größte Konkurrent um Platz 1 gegenüber. Die Portugiesen sind nicht nur aufgrund ihrer Vereinshistorie gefährlichster Gegner, sondern auch und vor allem aufgrund ihres international sehr erfahrenen Teams.

Für eine Überraschung nach der Gruppenphase könnten dafür die FC-Teams aus Kopenhagen und Brügge sorgen. Gruppe G hat keinen alles überstrahlenden Topfavoriten, wodurch auch die Chancen der beiden Außenseiter deutlich steigen, sich für die KO-Runde zu qualifizieren.

Coach der Dänen ist Stale Solbakken. Der Coach mag dem ein oder anderen Fußballfan aus seiner Amtszeit beim FC Köln bekannt sein, die jedoch nicht allzu glücklich verlief. Als Coach von Kopenhagen ist der Norweger jedoch äußerst erfolgreich. Wie man sich durch die Gruppenphase mogeln wird, ist noch nicht bekannt – es wird aber vermutlich auf eine massierte Defensive mit schnellen Kontern hinauslaufen. Ein Modell, dass Solbakken in seiner gesamten Amtszeit bisher immer wieder trainieren ließ. Auch wenn Kopenhagen in der dänischen Liga natürlich das Spiel macht, ist man immer darauf vorbereitet, im Duell mit großen Klubs aus Europa auf die eine Chance zu warten und zuzuschlagen.

Für Leicester City ist der Auftritt in der Champions League selbstverständlich der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Nun ist man jedoch nach dem bisher enttäuschenden Start in die Premier League etwas ernüchtert. Man verteuerte den Kader durch Spieler wie Musa und Slimani, die sich nun erst einmal in das bestehende Team einfinden müssen. Und was Leicester ausmachte, war der Rausch, in den sich die Mannschaft gemeinsam manövrierte. Bei einer hohen Belastung durch die Mischung aus Liga, Pokal und Königsklasse wird es natürlich ungleich schwieriger, überall gleichermaßen die Spannung zu halten. Zumindest in Sachen Kaderbreite hat Ranieri sehr gute Vorarbeit für die kommenden Spieltage geleistet, um mögliche Ausfälle nahezu gleichwertig ersetzen zu können.

Gruppe H

In der Gruppe H sehe ich den FC Sevilla und natürlich Juventus Turin ganz weit vorne. Juve ist zwar durch den Weggang von Pogba vor allem im Mittelfeld erheblich geschwächt worden, konnte sich dafür mit dem Argentinier Higuaín eine ausgezeichnete Torgranate sichern. Daneben holte Juventus vor allem in Sachen Defensive noch einmal zum Rundumschlag aus und verpflichtete unter anderem den brasilianischen Außenverteidiger Dani Alves. Was das Umschaltpotenzial sowohl in die Offensive als auch in die Defensive angeht, dürfte Juve nun das beste Spielermaterial besitzen. Für die Außen holte man auf Leihbasis Juan Cuadrado, der dem Team vor allem bei Kontern kaum zu verteidigende Impulse liefern wird. Und mit Marco Pjanic vom AS Rom kommt ein begnadeter Mittelfeldakteur, der sowohl bei Standards als auch durch seine schnellen Dribblings ein echter Zugewinn für die italienische Spielweise sein dürfte.

Der FC Sevilla will nun endlich auch mal in der Champions League etwas erreichen, dafür organisierte man den ein oder anderen interessanten Transfer. Jorge Sampaoli bekam von den Citizens aus Manchester Samir Nasir per Leihe für ein Jahr. Außerdem holte man für das Sturmzentrum gleich drei neue potenzielle Spieler: Ben Yedder, Vietto und Vázquez. Diese sollen von Vitolo und Kiyotake mit Bällen gefüttert werden. Ob diese Angriffsreihe für eine erfolgreiche Qualifikation reicht, ist nicht gesichert. Das Potenzial ist jedoch da, vor allem auch, weil mit Dinamo Zagreb und Olympique Lyon zwei eher unscheinbare Mannschaften teil der Gruppe H sind.

Lyon ist für mich übrigens der Geheimfavorit der Champions League! Wichtigster Spieler des von Valbuena im Zentrum gelenkten Teams ist der 25-jährige Mittelstürmer Lacazette. Der Franzose ist Torgarant und heiß umworbener Torejäger. Der Auftritt in der Königsklasse könnte für den ambitionierten Rechtsfuß, der auch auf den Außen spielen kann, eine entscheidende Rolle für den nächsten großen Schritt in seiner Karriere sein.

Champions League Wetten

Fußballwetten stehen bei vielen sehr hoch im Kurs. Ist Fußball doch weitaus mehr als ein Hobby. Da haben es sich die Wettanbieter dazu entschieden, eben mehr als nur das Wetten auf die Fußballbundesliga anzubieten. Sind doch viel mehr Möglichkeiten auch da. So kann auf ausländische Ligen getippt werden, auf die Nationalmannschaften oder auf die verschiedenen Pokalwettbewerbe. Champions League Wetten sind aktuell sehr beliebt, und nicht nur, weil hier viele deutsche Klubs in den letzten Jahren auf sich aufmerksam machen konnten. Doch mag es sicher sein, dass die Vereine, die auch so sehr beliebt und immer für eine Wette gut sind. Diese befürworten es, dass die Champions League Wetten nun immer mehr angeboten und immer häufiger auch angenommen werden.

Möglichkeiten zum Wetten bei der Champions League

Wie bei allen Fußballwetten so sind die Wetten auf Sieg, Niederlage oder einem Unentschieden bei den Spielern sehr beliebt. In der Champions League ist es da auch nicht so einfach, wie in der Bundesliga hier einen eindeutigen Tipp abzugeben. Nicht selten sind die Gegner ebenbürtig. In den Ligen der Länder kommt es da schon zu größeren Abständen und so zu eindeutigeren Ergebnissen. Da in der Champions League aber nur die besten aus den Nationen gegeneinander spielen dürfen, fällt es hier schon ein weniger schwerer, eine Tendenz auszumachen. Sicherlich sind aber auch hier einige Favoriten dabei, die dann aber auch schlechtere Quoten haben. Der Gewinn, wenn auf einen der besten Vereine gesetzt wird, ist dann nicht so hoch, als würde ein Außenseiter gewinnen. Dass dieses in der Champions League aber auch schneller passieren kann, als bei anderen Wettbewerben, zeigen die Ergebnisse der letzten Jahre sehr eindeutig. Oder hätte jemand geahnt, dass Borussia Dortmund so eindeutig gegen den hohen Favoriten Madrid gewinnen würde. Der Pokal hat halt seine eigenen Regeln und jeder wächst hier über sich hinaus. So macht es das Wetten schwerer, was aber den Reiz an Sportwetten ausmacht.

Daneben kann bei vielen Anbietern auch eine Wette abgegeben werden, was bei dem Spiel passiert. So ist eine Möglichkeit, dass darauf gewettet wird, wann das erste Tor fällt. Es kann auch gewettet werden, wer das erste Tor schießt, nicht nur welche Mannschaft, nein auf den einzelnen Spieler kann auch gewettet werden. Da hier sehr viele Möglichkeiten gegeben sind, sind die Quoten sehr viel höher, als bei den Ergebniswetten der Fall. Derjenige, der hier einen richtigen Tipp abgibt, der wird seinen Einsatz um einiges vermehren können. Die Möglichkeiten für eine Wette sind bei der Champions League unbegrenzt. Auf die Zahl der Gelben Karten oder Roten Karten, wie die Tore geschossen werden, all das sind Alternativen, zu denen in den Wetten tendiert werden kann. Sicherlich sind es auch all diese Möglichkeiten, die die Champions League Wetten so beliebt machen. Auf der anderen Seite aber sicher auch der Punkt, dass hier die einzige Möglichkeit ist, neben den bekannten Vereinen aus der Bundesliga auch auf Mannschaften anderer Länder zu wetten. Da selten auch hier die genauen Informationen zu Mannschaften, Spielern, usw. da sind, ist das tippen auf einzelne Spiele anderer Ligen für viele eher uninteressant. So kann bei einer Wette der Champions League eben auf einen bekannten Verein aus der Bundesliga und auf einen eher unbekannten, wenn auch namhaften Verein gewettet werden.

Gerade in den ersten Runden der Spiele in der Champions League wird es zu Klassenunterschieden kommen. Da auch immer wieder einige Mannschaften es in den Pokal geschafft haben, die keinen großen Namen haben, sollte aber niemand uninformiert in die Wetten gehen. Auch Mannschaften aus Ländern, die sonst nicht die Fußballnationen sind, wollen hier all ihr Können zeigen und können gegen die Großen mithalten. Mit einigen Infos wird es da bei einem sicher gedachten Tipp nicht zu Geldverlusten kommen.

Live-Wetten bei der Champions League

Live-Wetten werden bei Onlinewetten immer beliebter. Sicher ist es der Grund, dass erst dann gewettet wird, wenn das Spiel schon im Gange ist. Jeder, der einen sicheren Tipp abgegeben möchte, der kann dann, wenn eine Tendenz bei dem Spiel zu erkennen ist, seine Wette abgeben. Doch mag es dann der Fall sein, dass die Quoten, da das Ergebnis absehbar ist, nicht mehr so gut sind. Wer vor dem Spiel oder zu Beginn des Spieles, wenn der Ausgang offen ist, tippt, der wird mehr an Gewinn machen können, wenn die eigene Wette korrekt ist.

Doch mag gerade im Fußball auch ein eigentlich sicheres Ergebnis nicht über die 90 Minuten kommen. Gerade in so wichtigen Spielen sind die Spieler auf einen Sieg aus, sodass so manch ein Spiel auch noch in den letzten Sekunden gedreht werden kann. Dieses kann aber auch bei einer Live-Wette nicht immer direkt in eine Wette umgesetzt werden. Die Mannschaft, die schon einen hohen Vorsprung hatte, und ihn am Ende noch verspielt, die wird so für einen Verlust des eingesetzten Geldes sorgen. Auch dann, wenn die Wette eigentlich als sicher nach dem bis dahin gesehenen Spielverlauf galt. Auch bei Live-Wetten ist es eben nicht sicher, dass der Favorit das Spiel für sich entscheiden wird.

Gerade in der letzten Zeit, in der im Fußball viel über Wettskandale zu hören war, sei gesagt, dass die Champions League Wetten eigentlich recht sicher sind. Schließlich ist hier die Erfolgsgeschichte des Vereins im Vordergrund. Da in den Bereichen viel ermittelt wird und immer wieder neue Tatsachen bekannt werden, sollte aber niemand, der auf ein Champions League-Spiel wetten möchte, nur wegen der vielen Affären aus der Vergangenheit darauf verzichten.

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