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1. Bundesliga Tipps, Vorhersagen und Wetten 2017-2018

Die deutsche Bundesliga ist inzwischen Vorbild für fast jede andere Liga der Welt was Zuschauerzahlen und Stimmung angeht. Gleiches gilt auch für alle Fans der Sportwetten. Viele Tore, viel Action und immer wieder große Überraschungen wie in dieser Saison der Fall von Wolfsburg oder eben die starke Form von Leipzig sorgen dafür, dass die Liga ständig interessant bleibt. Unsere Bundesliga Tipps und Prognosen von unseren Experten sowie die besten Wettquoten der verschiedenen Anbieter findet Ihr jederzeit aktuell auf dieser Seite. Wer einen Bonus zu bestimmten Spielen will, der findet immer wieder etwas bei den täglichen Bonusangeboten.

1. FC Köln – FC Schalke 04, Bundesliga Tipp & Live Stream Info

1. FC Köln

FC Schalke 04

22.04.2018
18:00
Sieg FC Schalke 04
1.95

Den 31. Spieltag beschließt das Duell des Tabellenletzten 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04. Während die Domstädter bereits für die zweite Liga planen.. Hier weiter zu unserem Bundesliga Tipp mit Aufstellung, Vorbericht und Live Stream Info!

FC Augsburg – 1. FSV Mainz 05, Bundesliga Tipp & Live Stream Info

FC Augsburg

1. FSV Mainz 05

22.04.2018
15:30
Sieg 1. FSV Mainz 05
3.40

Im ersten Sonntagsduell des 31. Spieltages treffen der FC Augsburg und der 1. FSV Mainz 05 aufeinander. Hier gibt's unseren Bundesliga Tipp mit Aufstellung beider Mannschaften und Live Stream Info!

Borussia Dortmund – Bayer 04 Leverkusen, Bundesliga Tipp & Live Stream Info

Borussia Dortmund

Bayer 04 Leverkusen

21.04.2018
18:30
Unentschiieden
3.60

Im Topspiel des 31. Spieltages empfängt der BVB die Werkself aus Leverkusen. Während sich die Dortmunder von einer ekelhaften Derbyniederlage am vergangenen Spieltag erholen müssen.. Hier weiter zu unserem Bundesliga Tipp mit Aufstellung, Vorbericht und Live Stream Info!

Hamburger SV – SC Freiburg, Bundesliga Tipp & Live Stream Info

Hamburger SV

SC Freiburg

21.04.2018
15:30
Unentschieden
3.10

Am Samstagnachmittag treffen zur 31. Runde der Hamburger SV und der SC Freiburg aufeinander. Während vier Spieltage vor Ende der Saison der Abstieg für die Rothosen besiegelt scheint.. Hier unser Bundesliga Tipp mit ausführlichem Vorbericht, Aufstellung und Live Stream Info!

Hannover 96 – FC Bayern München, Bundesliga Tipp & Live Stream Info

Hannover 96

FC Bayern München

21.04.2018
15:30
HC-2 Sieg FC Bayern München
4.25

Hannover 96 – FC Bayern München: Aufsteiger Hannover 96 trifft am 31. Spieltag auf den frischgebackenen Meister FC Bayern München. Hier gibt's unseren Bundesliga Tipp mit Aufstellung beider Mannschaften und Live Stream Info!

VfB Stuttgart – SV Werder Bremen, Bundesliga Tipp & Live Stream Info

VfB Stuttgart

SV Werder Bremen

21.04.2018
15:30
Unentschieden
3.30

Am 31. Spieltag empfängt der VfB Stuttgart den SV Werder Bremen. Zur Winterpause galten beide Teams als fixe Abstiegskandidaten.. Hier weiter zu unserem Bundesliga Tipp mit Aufstellungen, Vorbericht und Live Sream Info!

RB Leipzig – TSG 1899 Hoffenheim, Bundesliga Tipp & Live Stream Info

RB Leipzig

TSG 1899 Hoffenheim

21.04.2018
15:30
Doppelchance X2
1.72

RB Leipzig – TSG 1899 Hoffenheim: Der Tabellenfünfte empfängt den Tabellensechsten. Oder anders gesagt, der Vizemister duelliert sich mit den wiedererstarkten Hoffenheimern. Hier unser Bundesliga Tipp mit ausführlichem Vorbericht, Aufstellung und Live Stream Info!

Eintracht Frankfurt – Hertha BSC Berlin, Bundesliga Tipp & Live Stream Info

Eintracht Frankfurt

Hertha BSC Berlin

21.04.2018
15:30
Doppelchance X2
1.80

Eintracht Frankfurt - Hertha BSC Berlin: Am Samstagnachmittag zum 31. Spieltag empfängt die Frankfurter Eintracht die alte Dame aus Berlin. Hier gibt's unseren Bundesliga Tipp mit Aufstellung beider Mannschaften und Live Stream Info!

 

2. Bundesliga 2017-2018 Tipps und Quoten

Die 2. Bundesliga birgt immer wieder überraschend starke Mannschaften, die gerade im DFB-Pokal etablierte Bundesligisten vor gehörige Probleme stellen. Hier unsere Tipps, eine Vorschau findet ihr darunter.

 

2. Bundesliga Tipps

Holstein Kiel – 1. FC Nürnberg, 2. Bundesliga Tipp 23.04.2018

Holstein Kiel

1. FC Nürnberg

23.04.2018
20:30
Sieg 1. FC Nürnberg
3.55

Kiel – Nürnberg, im Duell Dritter gegen Zweiter geht es um enorm wichtige drei Punkte. Während der 1. FC Nürnberg seinen Verfolger auf fünf Punkte distanzieren kann und will, würde Holstein Kiel mit einem Sieg am Club vorbeiziehen.. Hier gibt's unseren 2. Bundesliga Tipp mit Aufstellung beider Mannschaften!

1. FC Kaiserslautern – Dynamo Dresden, 2. Bundesliga Tipp 22.04.2018

1. FC Kaiserslautern

Dynamo Dresden

22.04.2018
13:30
Doppelte Chance 1X
1.46

Lautern – Dresden, mehr Brisanz geht kaum. Für den 1. FC Kaiserslautern zählt bei jeweils acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und ans rettende Ufer nur ein Sieg, um die kleine Hoffnung auf die Rettung am Leben zu erhalten. Hier unser 2. Bundesliga Tipp mit Aufstellung beider Mannschaften!

Fortuna Düsseldorf – FC Ingolstadt, 2. Bundesliga Tipp 22.04.2018

Fortuna Düsseldorf

FC Ingolstadt

22.04.2018
13:30
Sieg Fortuna Düsseldorf
2.50

Düsseldorf – Ingolstadt, der schwächelnde Spitzenreiter erwartet den Tabellensiebten. Fortuna Düsseldorf hat mit vier Punkten Vorsprung auf den dritten Platz den direkten Aufstieg weiter in der eigenen Hand, muss nach drei Niederlagen in Serie aber aufpassen. Unser 2. Bundesliga Tipp mit Aufstellung beider Teams!

Erzgebirge Aue – MSV Duisburg, 2. Bundesliga Tipp 22.04.2018

Erzgebirge Aue

MSV Duisburg

22.04.2018
13:30
Sieg Erzgebirge Aue
2.25

Aue – Duisburg, zwei Verlierer vom vergangenen Spieltag stehen sich gegenüber. Erzgebirge Aue hat nach zuvor acht ungeschlagenen Spielen in Folge wieder einmal verloren, mit zwei Punkten Vorsprung auf Rang 16 aber noch immer eine gute Ausgangsposition. Hier unser 2. Bundesliga Tipp mit Aufstellung beider Teams!

1. FC Union Berlin – 1. FC Heidenheim, 2. Bundesliga Tipp 21.04.2018

1. FC Union Berlin

1. FC Heidenheim

21.04.2018
13:00
Sieg 1. FC Union Berlin
1.80

Union – Heidenheim, beide konnten mit Siegen am letzten Wochenende etwas durchatmen. Der 1. FC Union Berlin hat nun immerhin drei Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz, den der 1. FC Heidenheim gerade verlassen konnte.. Hier weiter zu unserem 2. Bundesliga Tipp mit Aufstellungen und Vorbericht!

SV Sandhausen – SV Darmstadt 98, 2. Bundesliga Tipp 21.04.2018

SV Sandhausen

SV Darmstadt 98

21.04.2018
13:00
Unter 2,5 Tore
1.65

Sandhausen – Darmstadt, für beide geht es noch gegen den Abstieg, allerdings mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Während der achtplatzierte SV Sandhausen mit aktuell vier Punkten Vorsprung auf Rang 16 mit einem Sieg wohl durch wäre.. Hier geht's zu unserem 2. Bundesliga Tipp mit Aufstellung beider Mannschaften!

SSV Jahn Regensburg – FC St. Pauli, 2. Bundesliga Tipp 21.04.2018

SSV Jahn Regensburg

FC St. Pauli

21.04.2018
13:00
Sieg SSV Jahn Regensburg
2.10

Jahn – St. Pauli, nur sieben Punkte und doch Welten liegen zwischen der Gefühlslage bei beiden Klubs. Der SSV Jahn Regensburg hat mit 44 Punkten auf Rang vier den Klassenerhalt praktisch sicher.. Hier gibt's unseren 2. Bundesliga Tipp mit Aufstellung beider Mannschaften!

SpVgg Greuther Fürth – VfL Bochum, 2. Bundesliga Tipp 20.04.2018

SpVgg Greuther Fürth

VfL Bochum

20.04.2018
18:30
Doppelte Chance 1X
1.57

Fürth – Bochum, die einen müssen noch zittern, während die anderen so gut wie durch sind. Bochum ist zwar in beeindruckender Form, doch mit dem praktisch gesicherten Klassenerhalt ist auch eine Last abgefallen, was etwas Konzentration kosten könnte.Hier unser 2. Bundesliga Tipp mit Aufstellung beider Teams!

1. Bundesliga Saison 2017/18 Teams und Prognosen

Abstieg bzw. Relegation

SC Freiburg

SC Freiburg
Glaubt man dem einen oder anderen Fußballexperten, so könnte für den Sportklub aus Freiburg eine enorm schwere Saison anstehen. Im vergangenen, ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg in Deutschlands höchste Spielklasse konnten die Streich-Mannen die Euphorie erfolgreich mitnehmen und spielten Woche für Woche groß auf. Am Ende wurde es der hervorragende siebte Tabellenplatz, der auf Grund des Pokalsieges von Borussia Dortmund sogar für das internationale Geschäft reichte.

Mit einem der geringsten Etats aller Vereine der Bundesliga und mit Sicherheit einem der schlechtesten Kader was die Breite des Kaders betrifft, schafften es die Freiburger mit sehr laufintensivem, giftigen Fußball so manch einem Top-Club das Leben schwer zu machen und kamen vor allem über den internen Zusammenhalt, auf den Trainer Guru Christian Streich so sehr baut, zu dem doch überraschenden Endergebnis in der Tabelle im vergangenen Jahr.

In der ersten von insgesamt drei Euro League Qualirunden konnten sich die Freiburger knapp im ersten Spiel gegen Domzale mit 1:0 durchsetzen und spielen am Donnerstag das Rückspiel. Zwar ist es den sympathischen Breisgauern zu wünschen, dass sie in die Euro League einziehen, aber erstens ist es bis dahin noch ein langer Weg und zweitens sind dann die Probleme vorprogrammiert.

Die Doppel-, bzw. Dreifachbelastung, mit dem DFB Pokal, bei dem der SC in der ersten Runde am 12.8.17 auf das machbare Los VfB Germania Halberstadt trifft, könnte dem ohnehin dünnen Kader teuer zu stehen kommen.

Denn wenn man bedenkt, dass mit Maximilian Philipp, der zu Borussia Dortmund und Vincenzo Grifo, der zu den Gladbacher Fohlen wechselte, zwei Topscorer und Leistungsträger der vergangenen Saison den Verein verlassen haben und im Gegenzug bisher noch nichts nennenswertes als Ersatz verpflichtet wurde, wird selbst ein Christian Streich einen Zauberer brauchen, um die Klasse halten zu können.

Selbst wenn der SC nicht in die Euro League einzieht, wird es eine Mammutaufgabe für den gesamten Verein in dieser Saison nicht abzusteigen, auch wenn viele dies vom Sportklub aus Freiburg vorher schon gesagt haben und sie danach alle zum Staunen brachten, wie in der letzten Saison.

Fazit: Für das sympathische, kleine Städtchen aus dem wärmsten Ort Deutschlands könnte es nach nur einem Jahr in der Bundesliga gleich wieder eng werden.

Zwar ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft gut, das Trainingslager im beschaulichen Schruns/Österreich war anstrengend und ging ohne weitere Probleme über die Bühne und auch die Testspielergebnisse passten bisher, jedoch blickt man alleine auf das kommende Programm bis zum Saisonstart am Sonntag den 20.8.17 im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt kann einem schwindelig werden.

Am Donnerstag geht es zum Rückspiel in der Euro League nach Slowenien gegen Domzale, am Sonntag gastiert der FC Turin im Schwarzwaldstadion zum letzten Test, am Samstag den 12.8.17 steht die erste Runde im DFB Pokal an. Sollten sie die Euro League Playoffs erreichen, müssen sie am 17.8.17 spielen und am Sonntag darauf der Bundesligastart gegen Eintracht Frankfurt. Macht unterm Strich fünf Spiele in 20 Tagen und die Saison hat noch gar nicht angefangen.

Prognose: Wenn alles gut läuft für den SC Freiburg, könnten sie den Relegationsplatz erreichen.

Zugänge: Bartosz Kapustka (Leicester City), Pascal Stenzel (BVB), Philipp Lienhart (R. M. Castilla), Tim Kleindienst (1. FC Heidenheim), Caleb Stanko (FC Vaduz), Jonas Meffert (KSC), Fabian Schleusener (FSV Frankfurt), Florian Kath (1. FC Magdeburg).

Abgänge: Maximilian Philipp (BVB), Vincenzo Grifo (Borussia Mönchengladbach), Falahen Amir (unbekannt), Marc Torrejon (1. FC Union Berlin), Jonas Föhrenbach (1. FC Magdeburg), Havard Nielsen (Fortuna Düsseldorf).

Mögliche Zugänge: Dario Lezcano (FC Ingolstadt)

Hannover 96

Hannover 96
Die Hannoveraner schafften in der vergangenen Saison den sofortigen Wiederaufstieg in Deutschlands höchste Spielklasse und beendeten die Spielzeit als Tabellenzweiter. Glaubt man diversen Medienberichten, war dies auch die einzige Möglichkeit um das Überleben des Vereins zu sichern.

Auch wenn das Ziel Wiederaufstieg mehr oder weniger souverän erreicht wurde, war es eine sehr holprige Saison in der die Niedersachsen gleich zwei Mal den Trainer tauschten und mit Horst Heldt einen neuen Sportdirektor installierten.

Auf den viel gepriesenen aber erfolglosen Thomas Schaaf folgte No Name Daniel Stendel, der seine Sache gut machte. Völlig aus dem Nichts musste er nach dem 25. Spieltag den Hut nehmen und das obwohl sein Team auf dem vierten Tabellenplatz stand. Mit lediglich drei Punkten Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, der für den direkten Wiederaufstieg gereicht hätte. Sei es wie es sei. Auf Stendel folgte Andre Breitenreiter, der mit Paderborn große Erfolge feiern durfte, aber danach bei Schalke 04 zum Rohrkrepierer mutierte.

Dennoch steht unter dem Aufstieg sein Name, auch wenn er vielleicht wieder nur ein weiteres Hirngespinst von Vereinspräsident Martin Kind bzw. Sportdirektor Horst Heldt gewesen ist.

Der vielumstrittene „Gönner“ der 96er Martin Kind, ist definitiv eher ein Problem als ein Segen für den Verein. Er gibt immer wieder seinen Senf dazu und so kann nie Ruhe in den Verein einkehren. Auch wenn er seit Jahren davon spricht, sich aus dem Verein zurückzuziehen, kann er es einfach nicht lassen und deshalb wird es Hannover in der kommenden Bundesligasaison sehr schwer haben.

Fleiß kann man den Hannoveranern nicht absprechen. Sie starteten mit Eintracht Frankfurt als erste in die Vorbereitung und absolvierten gleich zwei Trainingslager. Von den bisher neun Testspielen ging kein einziges verloren, wobei man sagen muss, dass bis auf Udinese Calcio eigentlich nur Kanonenfutter dabei war.

Was den Kader betrifft, können die Niedersachsen bisher vier Neuzugänge vermelden, die aber alle unter der Rubrik Auslaufmodelle eingeordnet werden müssen. Des Weiteren sind sie auf der Suche nach einem Stürmer und sollte es ihnen nicht gelingen einen Knipser zu verpflichten, wird neben Martin Kind das Tore schiessen ein großes Problem, sollten sie die Klasse halten wollen.

Fazit: Neben einem auf Krawall gebürsteten Präsidenten und einem äußerst dünn besetzten Kader ohne echten Sturmtank, kommen noch viele weitere Fragezeichen auf die Niedersachsen zu, die es am Ende schier unmöglich machen werden, den Klassenerhalt zu schaffen.

Prognose: Maximal Platz 17, gleichbedeutend mit dem direkten Wiederabstieg nach dem direkten Wiederaufstieg.

Zugänge: Julian Korb (Borussia Mönchengladbach), Pirmin Schwegler (TSG 1899 Hoffenheim), Michael Esser (SV Darmstadt 98), Matthias Ostrzolek (Hamburger SV).

Abgänge: Artur Sobiech (SV Darmstadt 98), Elias Huth (Rot-Weiß-Erfurt), Timo Königsmann (unbekannt), Tim Drießen (unbekannt), Stefan Strandberg (FK Krasnodar).

Mögliche Zugänge: Anthony Ujah (Liaoning Whowin), Di Santo (FC Schalke 04).

1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05
Die 05er haben eine äusserst schwere Saison hinter sich mit vielen Auf und Abs. Auf der einen Seite konnten sie in der Euro League für Furore sorgen und verpassten das Ziel K. O. Phase nur knapp und auf der anderen Seite konnten sie in der Bundesliga nie wirklich überzeugen und schafften es am Ende mit einem Herzschlagfinale die Klasse zu halten. Lediglich das knapp bessere Torverhältnis bescherte ihnen den 15. Tabellenplatz, punktgleich mit dem VfL Wolfsburg, die in die Relegation mussten.

Der vielgescholtene Schweizer Trainer Martin Schmidt, der eigentlich die ganze Saison kurz vor dem Rausschmiss stand, musste trotz Klassenerhalt aber mangelnder Entwicklung der Mannschaft gleich nach der Saison dann doch seinen Hut nehmen. Auf ihn folgt das unbeschriebene Blatt Sandro Schwarz, der wie auch sein Vorgänger Schmidt bisher Trainer der U23 von den Rheinhessen war.

Eben dieser junge, neue Trainer könnte zu einem Stolperstein für die Mainzer werden, denn das Bundesligageschäft ist kein Honiglecken und es bleibt abzuwarten, wie die Profis im Verein ihn annehmen und ob er in Ruhe arbeiten wird können.

Des Weiteren wird der Abgang von Sturmtank und Leistungsträger Jhon Cordoba kaum zu ersetzen sein. Der Laufstarke Mittelstürmer, der nicht nur durch seine Tore und Vorlagen glänzte, war unter anderem auch noch sehr mannschaftsdienlich und wird den Rheinhessen an allen Ecken und Enden fehlen.

Die Bemühungen eine schlagfertige Truppe für die kommende Saison zusammenzustellen laufen auf Hochtouren. Blickt man jedoch auf die Namen bzw. die Vereine von denen die Spieler kommen, kommt einen gleich wieder der Oberflopp Bojan in den Sinn. Er war von Stoke City ausgeliehen und sollte einen Neuanfang bei den 05ern schaffen. Daraus wurde leider nichts und nach insgesamt 630 Einsatzminuten und lediglich einem Tor war der Spuk auch schon wieder vorbei. Der einzige Neuzugang, der den Mainzern wirklich helfen kann ist Tormann Rene Adler, wobei man bei ihm auch immer im Hinterkopf behalten muss, dass er in den letzten Jahren gefühlt mehr verletzt als fit war.

Die bisherige Testspielphase lief bis auf einen Ausrutscher gut, auch die beiden Trainingslager verliefen ohne Probleme. Dennoch werden es die Mainzer schwer haben in der verbleibenden Zeit die Mannschaft so einzustellen, damit sie am Ende konkurrenzfähig sind und eventuell doch die Klasse halten können.

Fazit: Die 05er befinden sich im absoluten Umbruch. Neuer Trainer, kaum ersetzbare Abgänge, viele Neuzugänge, die erst integriert werden müssen und eine vergangene Saison in der man mit jeder Menge Dusel gerade noch die Klasse halten konnte. Bleibt abzuwarten, ob sie dieses Kunststück in der kommenden Saison auch noch einmal schaffen.

Prognose: Mainz wird in diesem Jahr nicht nochmal so viel Glück haben und absteigen.

Zugänge: Abdou Diallo (AS Monaco), Viktor Fischer (FC Middlesbrough), Kenan Kodro (CA  Osasuna), Alexandru Maxim (VfB Stuttgart), Rene Adler (Hamburger SV), Jose Rodriguez (FC Malaga), Robin Zentner (Holstein Kiel).

Abgänge: Devante Parker (SKN St. Pölten), Jonas Lössl (Huddersfield Town), Niki Zimling (SönderjyskeE), Maximilian Beister (unbekannt), Jhon Cordoba (1. FC Köln), Besar Halimi (Bröndby IF), Andre Ramalho (Bayer 04 Leverkusen), Bojan (Stoke City), Pierre Bengtsson (FC Kopenhagen).

Der Kampf ums Überleben

Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt
Es scheint fast so, als würde sich die Frankfurter Eintracht jedes Jahr erneut in einen Umbruch stürzen. Zumindest wenn man einen genaueren Blick auf die bisher getätigten Transfers wirft, fällt einem sofort auf, dass viele Leistungsträger der vergangenen Saison in wichtigen Positionen den Verein verlassen haben und jede Menge frisches Blut in die Mannschaft geholt wurde.

Auch in der äußerst durchwachsenen vergangenen Saison hatte Trainer Kovac damit zu kämpfen, die vielen neuen Spieler in die Mannschaft zu integrieren und ihnen seinen Spielstil einzuimpfen. Die Herbstsaison beendeten sie überraschenderweise auf einem Europacup Platz, aber alles was nach Weihnachten mit den Hessen geschah, war einfach nur zum Vergessen, stellt man das Erreichen des DFB Pokalfinales aussen vor.

Zu viele verschiedene Charaktere aus vielen verschiedenen Ländern, die teilweise nicht fix verpflichtet wurden, sich in dem vergangenen Jahr jedoch zu Stammspielern entwickelt haben, mussten nun zu ihren Vereinen zurückkehren und hinterließen ein mächtiges Loch auf den verschiedensten Positionen. Für Trainer Nico Kovac heisst es jetzt so rasch als möglich diese Löcher zu stopfen und eine schlagfertige Truppe zusammenzustellen. Dies könnte ein Wettlauf mit der Zeit werden. Wahrscheinlich waren die Frankfurter deshalb die ersten, die den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen haben.

Nach einigen Einheiten auf heimischem Boden reiste die Truppe in Sachen PR nach Amerika und legte ein weiteres Trainingslager in Südtirol ein. Laut den Vereinsverantwortlichen sei die Stimmung gut und man sei mindestens einen Schritt weiter als letzte Saison.

Nun geht es für das Trainerteam um den taktischen Feinschliff. In dieser Woche stehen noch zwei Testspiele an. Unter anderem das Stadtderby gegen FSV Frankfurt zum Anlass der Saisoneröffnung, bevor es nächste Woche im DFB Pokal gegen die TuS Erndtebrück geht. Das erste Bundesligaspiel wird kein leichter Auftritt. Die Mannen um Trainer Kovac müssen nach Freiburg und dort ist es bekannterweise nie leicht etwas mitzunehmen.

Fazit: Integration muss bei der SGE mal wieder ganz groß geschrieben werden. Die erneut vielen neuen Spieler müssen sich erst zurecht finden und das System verinnerlichen.

Aus der vergangenen Saison werden sie gelernt und daraus die notwendigen Schlüsse gezogen haben. Die Stimmung innerhalb des Teams scheint gut zu sein, allerdings geben die bisherigen Testspielergebnisse dafür keinen Anlass.

Ebenfalls besorgnisserregend ist der Gesundheitszustand von Alex Meier, den die SGE in dieser Saison mehr denn je brauchen wird. Er laboriert an Borreliose und wird mit Antibiotika behandelt, soll aber laut Kovac Kapitän bleiben.

Alles in Allem könnte es eine sehr schwere Saison für die SGE werden, denn seien wir uns ehrlich, es müssen schon ganz viele Komponenten bei der Eintracht in nur ganz kurzer verbleibender Zeit zusammengeführt werden, um nicht eine negative Überraschung zu erleben.

Prognose: Gelingt es den Vereinsverantwortlichen die vielen neuen Spieler zu integrieren, werden sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben, aber mehr auch schon nicht.

Zugänge: Jetro Willems (PSV Eindhoven), Jonathan de Guzman (SSC Neapel), Daichi Kamada (Sagan Tosu FC), Luka Jovic (Benfica Lissabon), Jan Zimmermann (1860 München), Carlos Salcedo (Deportivo Guadalajara), Gelson Fernandes (Stade Rennes), Danny da Costa (Bayer 04 Leverkusen), Renat Dadashov (eigener Nachwuchs), Sebastien Haller (FC Utrecht).

Abgänge: Bastian Oczipka (FC Schalke 04), Nelson Mandela Mbouhom (unbekannt), Furkan Zorba (VfL Osnabrück), Heinz Lindner (Grasshopper Club Zürich), Jesus Vallejo (Real Madrid), Guillermo Varela (Manchester United), Michael Hector (FC Chelsea), Shani Tarashaj (FC Everton), Ante Rebic (AC Florenz), Haris Seferovic (Benfica Lissabon).

Hamburger SV

Hamburger SV
Es ist überraschend ruhig um den HSV in der Vorbereitungsperiode. Es scheint so, als könne Trainer Gisdol seine Mannen ohne medialen Stress auf die neue Saison einstellen, auch wenn von den diversen Fußballexperten immer mal wieder versucht wird, etwas Öl ins Feuer zu gießen.

Zuerst wurde die mangelnde Aktivität am Transfermarkt bekrittelt. Das Trainerteam meint immer noch, dass sie vorne zu viele Spieler haben und hinten zu wenig.

Danach, wie könnte es anders sein, kam das Thema Kühne wieder auf. Der Investor ist seit Jahren im Blickpunkt der Kritik, da er zu viel Mitspracherecht fordert im Gegenzug für seine Millionen. Aber auch hier hat Trainer Gisdol eine Lanze für den Gönner gebrochen und gemeint, dass Kühne ein wichtiges Gut für die Hanseaten sei. Und seien wir uns mal ehrlich, ohne den stinkreichen Investor würde nicht einmal noch die Stadionuhr übrig sein.

Auch die psychische Belastung wird noch eine Rolle spielen in den Köpfen so manch eines Profis, denn die vergangene Saison muss erst einmal verarbeitet werden. Wieder konnte sich der Bundesligadino in allerletzter Sekunde retten und die Klasse halten und diesmal sogar ohne Relegation.

Das harte elftägige Trainingslager in Längenfeld/Tirol wurde dazu verwendet, um der Mannschaft eine Woche vor dem DFB Pokal den taktischen Feinschliff zu verpassen. Die bisherigen Testspiele liefen aber alles andere als gut für die Hanseaten. Der letzte Test im Trainingslager gegen Antalyaspor ging mit 2:0 verloren. In den verbleibenden zwei Tests muss Gisdol sein Team so weit haben, um nicht im DFB Pokal ein blaues Wunder zu erleben, denn der VfL Osnabrück ist ein äusserst unangenehmer Gegner, den man erstmal schlagen muss.

In der Woche drauf geht es dann mit dem Heimspiel gegen den FC Augsburg los und auch die haben nicht zu verschenken und wollen auch aus dem Volksparkstadion etwas mitnehmen.

Fazit: Schaffen es die Hamburger noch den einen oder anderen überbezahlten Spieler von der Gehaltsliste zu bekommen und im Gegenzug noch mindestens einen konkurrenzfähigen Verteidiger zu verpflichten, könnte zumindest der Start in die Saison glücken.

Für den Rest der Saison gilt dasselbe wie schon in den vergangenen Jahren. Kämpfen bis zur letzten Sekunde, um nicht eines Tages doch aus der Bundesliga abzusteigen.

Prognose: Die Hanseaten werden es erneut schwer haben in dieser Saison und werden wieder bis zuletzt kämpfen müssen um den Klassenerhalt, aber erneut nicht absteigen.

Zugänge: Andre Hahn (Borussia Mönchengladbach), Bjarne Thoelke (Karlsruher SC), Julian Pollersbeck (1. FC Kaiserslautern), Sven Schipplock (SV Darmstadt 98), Batuhan Altintas (Kasimpasa Istanbul), Mohamed Gouaida (FC St. Gallen).

Abgänge: Nabil Bahoui (Grasshopper Club Zürich), Michael Gregoritsch (FC Augsburg), Dren Feka (FC Luzern),  Rene Adler (1. FSV Mainz 05), Ashton Götz (unbekannt), Johan Djourou (unbekannt), Matthias Ostrzolek (Hannover 96).

Mögliche Zugänge: Alvaro Gonzalez (FC Villerreal), German Pezzella (Real Betis).

SV Werder Bremen

SV Werder Bremen
Nach einer miserablen Herbstsaison der Hanseaten im vergangenen Jahr sorgten sie in der Rückrunde für Furore und belegten am Ende den hervorragenden achten Tabellenplatz. Trainer Nouri hatte bestimmt ein lachendes und ein weinendes Auge, denn mit etwas Glück wäre sogar noch das internationale Geschäft möglich gewesen. Aber wer weiß für was es gut ist, dass dies jetzt nicht der Fall ist. Die Saison für die Bremer wird so oder so schwer genug, da brauchen sie nicht auch noch die Doppelbelastung im Europäischen Bewerb.

In Sachen Transfers hat sich auch einiges bei den Bremern getan, zumindest was die Abgänge betrifft. Gnabry, Pizarro, Fritz, Grillitsch sind nur einige, die den Verein verlassen haben und das obwohl sie absolute Leistungsträger in der letzten Spielzeit waren.

Glaubt man diversen Medienberichten könnte es gut sein, dass Kapitän Junuzovic und Torjäger Kruse ebenfalls noch die Bremer verlassen. Dann könnte es zappenduster werden, denn mit einem Transferbudget von lächerlichen drei Millionen Euro könnten sie sich nichtmal die Schuhe von einem wertvollen Spieler leisten.

Am 2. Juli bat Trainer Nouri sein Team zum Vorbereitungsstart. Die bisherigen Testspiele gegen namhafte Gegner verliefen eher durchwachsen und man ist immer noch auf der Suche nach der perfekten Elf. Es steht noch ein Test gegen niemand geringeren als FC Valencia an, bevor es in der Woche drauf in der ersten Runde des DFB Pokals nach Würzburg geht. Man kann nur hoffen, dass sie aus den Fehlern der vergangenen Saison gelernt haben, denn da sind sie eben in dieser ersten Runde bereits ausgeschieden, da sie den damaligen Gegner Sportfreunde Lotte nicht ernst genommen haben.

Die Hanseaten absolvierten zwei Trainingslager, die laut Medienberichten sehr gut verlaufen sind und die Stimmung intern sei bestens.

Zum Bundesligastart können sich die Bremer gleich warm anziehen, denn da müssen sie zur TSG nach Hoffenheim, wo es gleich zum Wiedersehen mit Serge Gnabry kommt. Der Jungnationalspieler wechselte nach nur einem Jahr an der Weser zum großen FC Bayern und hat sich von den Münchnern nach Hoffenheim ausleihen lassen, um Spielpraxis zu sammeln.

Fazit: Viele namhafte Abgänge und kaum gute neue Spieler weisen auf eine harte Saison für den SV Werder Bremen hin. Sollten auch noch Kruse und Junuzovic den Verein verlassen, könnte es sogar ganz dick kommen. Jedoch scheinen die beiden Leistungsträger nach jetzigem Stand dem Verein erhalten bleiben. Nichts desto trotz wird es ein Kampf bis zum Ende, aber dennoch sollten sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Prognose: Trainer Nouri wird alle Hände voll zu tun haben mit dem ihm zur Verfügung stehendem Material und wird sich am Ende zwischen Platz 11 und 15 wieder finden.

Zugänge: Yuning Zhang (West Bromwich Albion), Jiri Pavlenka (Slavia Prag), Levent Aycicek (1860 München), Thanos Petsos (FC Fulham), Jerome Gondorf (SV Darmstadt 98), Lennart Thy (FC St. Pauli), Ludwig Augustinsson (FC Kopenhagen).

Abgänge: Melvyn Lorenzen (ADO den Haag), Claudio Pizarro (unbekannt), Felix Wiedwald (Leeds United), Santiago Garcia (Deportivo Toluca), Raphael Wolf (Fortuna Düsseldorf), Serge Gnabry (FC Bayern München), Clemens Fritz (Karriereende), Florian Grillitsch (TSG 1899 Hoffenheim).

Niemandsland

Bayer 04 Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen
Nach der total verkorksten vergangenen Saison startet die Werkself einen neuen Angriff auf ganz oben, glaubt man den Aussagen von Sportdirektor Rudi Völler. Zwar nannte Völler mehrere Gründe dafür, wie das ganze zu Stande kommen soll aber wie genau das gehen soll, dass Bayer sein Ziel erreicht und wieder im Europapokal spielen soll, steht anscheinend auf einem anderen Blatt Papier.

Der neue Trainer, Heiko Herrlich, ist nicht zu beneiden. Zwar kommt er total unbelastet von allem zum Verein und hat in Wahrheit nach dem letzten Trainer, Tayfun Korkut, der nun wahrlich absolut keinen Erfolg gehabt hat, nichts zu verlieren, denn schlechter kann man seinen Job nicht machen. Dennoch, betrachtet man die namhaften Abgänge wie Toprak, Chicharito oder Calhanoglu, um nur einige zu nennen, könnte es ziemlich schwer werden für solche Stars gleichwertigen Ersatz zu finden.

Laut Völler soll es anscheinend auch viel unangenehmer werden gegen Leverkusen zu spielen, weil man mit der Verpflichtung von Sven Bender die Zwillinge vereint hat und ein Tah wieder fit ist. Aber seien wir uns ehrlich, nur weil mindestens einer der Benders nach einer Platzwunde mit einem Turban spielt, heisst das noch lange nicht, dass sie die Elf von Neutrainer Herrlich führen können und ein Jonathan Tha wird auch noch seine Zeit brauchen, um wieder 100% fit zu sein.

Der einzige wirkliche Grund warum die Werkself eventuell vorne angreifen könnte ist, dass sie nicht im Europapokal spielen und sich voll auf die Meisterschaft konzentrieren können.

Wirft man einen Blick auf die bisherigen sieben Testspielergebnisse, könnte Heiko Herrlich angst und bange werden. Denn bis auf das erste Spiel gegen das Kanonenfutter VfB Speldorf, als man locker mit 6:0 gewinnen konnte, gingen drei weitere verloren und in den restlichen drei Spielen war nicht mehr als ein Punkt drinnen. Viel Arbeit also bis zum kommenden Wochenende, wenn Bayer im DFB Pokal zum schweren Auswärtsmatch beim Karlsruher SC reisen muss. Und der Saisonauftakt in der Allianz Arena gegen Bayern München eine Woche später, wird bestimmt auch kein Honiglecken.

Das Trainingslager in Zell am See konnte sich sehen lassen und der Trainer war mit der Arbeit der Profis sowie der Stimmung in der Mannschaft sehr zufrieden. Das Mannschaftsgefüge müsse laut ihm wieder besser werden, denn das ging in der letzten Saison etwas verloren.

Fazit: Der Umbruch bei Bayer 04 Leverkusen ist nicht zu übersehen. Der neue Trainer, der bisher noch nie eine Bundesligamannschaft trainiert hat, aber in den letzten beiden Saisonen Jahn Regensburg in die zweite Bundesliga führte, wird es nicht leicht haben.

Mangelndes Spielermaterial, vor allem was den Angriff betrifft und die vielen namhaften Abgänge machen seine Arbeit auch nicht gerade leichter. Sollten sie nach dem Abgang von Chicharito und Calhanoglu nicht schleunigst Ersatz finden, könnte der Saisonstart gründlich in die Hose gehen.

Auch die rekonvaleszenten Spieler werden noch eine Zeit brauchen bis sie wieder fit sind und selbst dann haben sie nicht das Niveau das Bayer brauchen würde ,um seine Ziele zu verwirklichen.

Prognose: Die Bender Zwillinge alleine werden Bayer nicht dazu verhelfen nächstes Jahr wieder im Europapokal zu spielen. Eine erneut schwere Saison steht ihnen bevor, in der am Ende nicht mehr drinnen sein wird, als das Niemandsland.

Zugänge: Sven Bender (Borussia Dortmund), Marlon Frey (1. FC Kaiserslautern), Andre Ramalho (1. FSV Mainz), Marc Brasnic (Fortuna Köln), Dominik Kohr (FC Augsburg).

Abgänge: Tim Handwerker (1. FC Köln), Chicharito (West Ham United), Hakan Calhanoglu (AC Milan), Kyriakos Papadopulos (Hamburger SV), Patrik Dzalto (Jahn Regensburg), Danny da Costa (Eintracht Frankfurt), Roberto Hilbert (unbekannt), Ömer Toprak (Borussia Dortmund).

VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg
Die Wölfe konnten in der völlig missratenen vergangenen Saison gerade noch den Kopf aus der Schlinge ziehen. Zwei Relegationsspiele wurden jeweils knapp und teilweise durch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen mit 1:0 gewonnen und der Verbleib in Deutschlands höchster Spielklasse gesichert.

Doch was nun. Nach der durchaus erfolgreichen Ära unter Dieter Hecking, der aber nach ausbleibender Entwicklung der Mannschaft im Oktober vergangenen Jahres seinen Hut nehmen musste und dem kurzen aber erfolglosen Intermezzo von Valerien Ismael muss nun Andries Jonker den Karren aus dem Dreck ziehen und Ergebnisse liefern. Diese Aufgabe könnte eine schwere werden, denn unter den namhaften Abgängen wie Luiz Gustavo, Rodriguez oder aber auch Diego Begnalio verlassen nicht nur drei Leistungsträger den Verein, sondern auch Identifikationsfiguren von denen der VfL generell schon sehr wenig hatte.

Und mit einem Paul Verhaeg, der davon lebt gut Elfmeter schiessen zu können, aber längst über seinem Alterszenit spielt oder einem Ignacio Camacho, der wie jeder Spanier Eingewöhnungszeit braucht und bestimmt einen kulturellen Schock erlitten hat, wird nicht sofort helfen können. Dass der Umbruch unumgänglich ist und im Kader viel zu alte Spieler sind ist klar, aber die Wölfe werden noch ein wenig Geld in die Hand nehmen müssen, um eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz zu bekommen. Zumindest braucht sich der Vorstand keine Gedanken zu machen wegen einer möglichen Dreifachbelastung, denn von der waren sie in der letzten Saison meilenweit entfernt.

Wenigstens kann Trainer Jonker mit den bisherigen Leistungen in den Tests halbwegs zufrieden sein. Von den acht bisherigen Testspielen konnten fünf gewonnen werden, auch wenn dabei teilweise Mannschaften geschlagen wurden, wie der FC Rapperswil, die man nicht wirklich kennt. In dieser Woche steht noch ein Test am Programm, ehe es am Wochenende im DFB Pokal zum Regionalligist Eintracht Norderstedt geht. Am Wochenende darauf empfangen die Wölfe zum Bundesligaauftakt niemanden geringeren als Borussia Dortmund und von denen wurden sie in der vergangenen Saison bekanntlich ordentlich verprügelt.

In den beiden Trainingslagern in Bad Ragaz, wo zuerst an der Kondition geschuftet wurde und in Klosterpforte, wo man in Ruhe an der Taktik arbeiten konnte, ging alles gut und auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft war großartig.

Fazit: Ein Kader mit zu vielen zu alten Spielern, der in der Breite zumindest für diese Saison reichen könnte, da das internationale Geschäft wegfällt. Zu viele namhafte Abgänge und zu wenig Qualität, die in den Kader dazugekommen ist, sind nur einige der vielen Gründe, warum es für den Vfl in dieser Saison wieder besonders schwer werden könnte.

Prognose: Zwar sollten die Wölfe in der kommenden Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben, jedoch mehr wie das gesicherte Mittelfeld wird nicht drinnen sein.

Zugänge: Paul Verhaeg (FC Augsburg), Ignacio Camacho (FC Malaga), Kaylen Hinds (FC Arsenal), Felix Uduokhai (1860 München), Landry Dimata (KV Oostende), William (Internacional Porto Alegre), John Anthony Brooks (Hertha BSC Berlin).

Abgänge: Ismail Azzaoui (Willem II Tilburg), Luiz Gustavo (Olympique Marseille), Patrick Drewese (Würzburger Kickers), Francisco Rodriguez (FC Luzern), Hendrik Hansen (Würzburger Kickers), Amara Conde (Holstein Kiel), Philipp Wollscheid (Stoke City), Diego Benaglo (AS Monaco), Ashkan Dejagha (unbekannt), Borja Mayoral (Real Madrid), Jannes Horn (1. FC Köln), Ricardo Rodriguez (AC Mailand), Sebastian Stolze (Jahn Regensburg).

Mögliche Zugänge: Anthony Martial (Manchester United), Vieirinha (PAOK).

VfB Stuttgart

VfB Stuttgart
Die Stuttgarter schafften nach dem sportlichen Absturz in die zweite Liga den sofortigen Wiederaufstieg und krönten sich am Ende nach einer mehr oder weniger guten Saison mit dem Meistertitel. Dennoch hat es den Anschein, als wären die Schwaben einer der grössten Unbekannten in der kommenden Saison.

Sie haben nach der vergangenen Spielzeit mit ihrem Trainer Hannes Wolf zurecht verlängert und gehen somit mit einem der jüngsten Trainer in die Saison. Sein Team ist nicht gerade mit Stars gespickt, sondern es wird auf den Teamgeist und den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft gesetzt.

Auch am Transfermarkt waren sie bisher nur sehr dürftig unterwegs. Zwar konnten sie mit Holger Badstuber ein Sternchen verpflichten, aber jeder der sich ein bisschen für Fußball interessiert weiss, dass eben dieser Badstuber in den letzten Jahren mehr Zeit damit verbracht hat, sich nach einer Verletzung wieder fit zu machen, als auf dem Fussballplatz zu stehen. Auch Trainer Wolf plant nach eigenen Aussagen vorerst nicht mit ihm und es wird einige Zeit dauern bis Badstuber seinem neuen Team helfen kann.

Zumindest konnte der Stamm der Mannschaft gehalten werden und bis auf einige zweitklassige Spieler musste bislang niemand den Verein verlassen.

Die Testspielphase ist bereits abgeschlossen und von den sieben bestrittenen Spielen konnten lediglich zwei gewonnen werden und das nicht unbedingt gegen die besten Teams. Auch das erste Punktspiel im DFB Pokal am kommenden Wochenende bei Energie Cottbus ist kein Selbstläufer, denn die sind bekannter weise alles andere als leicht zu schlagen. Zum Saisonauftakt müssen die Schwaben gleich bei Hertha BSC Berlin antreten. Eine Auswärtsfahrt, die es ebenfalls in sich hat.

Beide Trainingslager in Grassau am Chiemsee und in Neustift im Stubaital verliefen positiv und es wurde an der Kondition und am taktischen Verhalten geschuftet.

Fazit: Ein sehr junger Trainer, kaum Stars und ein unruhiges Umfeld sind nur einige der Probleme der Stuttgarter. Die Euphorie wird ihnen am Beginn der Saison vielleicht noch helfen, aber danach könnten sie mit dem ohnehin sehr kleinen Kader Probleme bekommen.

Prognose: Ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist für die Schwaben drin, nicht mehr und nicht weniger.

Zugänge: Holger Badstuber (FC Schalke 04), Ailton (GD Estoril Praia), Ron-Robert Zieler (Leicester City), Dzenis Burnic (Borussia Dortmund), Chadrac Akolo (FC Sion), Anastasios Donis (Juventus Turin), Orel Mangala (RSC Anderlecht).

Abgänge: Borys Tashchy (MSV Duisburg), Alexandru Maxim (1. FSV Mainz 05), Marvin Wanitzek (Karlsruher SC), Toni Sunjic (Dynamo Moaskau), Benjamin Uphoff (Karlsruher SC), Florian Klein (unbekannt).

Der Kampf um Europa

FC Augsburg

FC Augsburg
Die Fuggerstädter mussten sich in der vergangenen Saison mit Platz 13 zufrieden geben und das obwohl es in der Rückrunde nicht mehr allzu gut stand, um die Mannen von Trainer Baum. Aber sie haben bis zum Schluss die Nerven bewahrt und konnten aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen.

Teilweise spielten die Augsburger groß auf und blickt man auf die Transfers, so hat sich kein anderes Team punktuell so gut verstärkt. Gregoritsch und Heller werden dem FCA bestimmt in Sachen Torerfolg weiterhelfen und das Offensivspiel ankurbeln. Und auch wenn Kapitän Verhaegh den Verein in Richtung Wolfsburg verlassen hat, sollten sie dem ohnehin zu alten Spieler nicht nachtrauern. Der Kader ist laut Sportdirektor Reuter immer noch zu groß  und es kann sein, dass noch der eine oder andere Spieler den Verein verlassen muss.

Immer auf der Suche nach neuen Trainingsmethoden hat Coach Baum auch in der Vorbereitung wieder etwas getan, was es so noch nicht gegeben hat. Er ließ die komplette Mannschaft in Altersgruppen einteilen, weil er der Meinung ist, ein jüngerer Spieler kann nicht so belastet werden wie ein älterer.

Die Vorbereitungsspiele haben die Augsburger mehr oder weniger positiv über die Runden gebracht. Von den acht Tests konnten sie vier gewinnen und müssen am kommenden Wochenende im ersten Punktspiel im DFB Pokal erstmal richtig beweisen, was in ihnen steckt. Zwar sollte der 1. FC Magdeburg kein gröberes Problem darstellen, aber der Pokal hat bekanntlich eigene Gesetze. Zum Ligaauftakt wollen die Mannen um Trainer Baum beim HSV ihr Auftakttrauma überwinden und im Volksparkstadion voll punkten.

Das zehntägige Trainingslager in Südtirol verlief bis auf die Anreise ohne weitere Komplikationen und der gesamte Verein war mit Gegebenheiten vor Ort und der Leistung des Teams mehr als zufrieden.

Fazit: Die Fuggerstädter haben sich punktuell von allen Teams am besten verstärkt und den Großteil des Kaders halten können. Sollten die neuen Spieler ihre PS sofort auf den Rasen bringen können, könnten die Mannen um Trainer Baum in der kommenden Saison eine der Überraschungen werden.

Prognose: Natürlich muss alles für den FCA zusammenpassen, aber wenn alles gut geht, könnten sie eine der Überraschungen werden in der kommenden Saison und am internationalen Geschäft schnuppern.

Zugänge: Sergio Cordova (Caracas FC), Michael Gregoritsch (Hamburger SV), Marcel Heller (SV Darmstadt 98), Fabian Giefer (FC Schalke 04), Rani Khedira (RB Leipzig), Erik Thommy (Jahn Regensburg), Daniel Opare (RC Lens), Shawn Parker (1. FC Nürnberg).

Abgänge: Paul Verhaegh (VfL Wolfsburg), Halil Altintop (Slavia Prag), Markus Feulner (FC Augsburg II), Marco Schuster (Waldhof Mannheim), Dominik Kohr (Bayer 04 Leverkusen), Albian Ajeti (FC St. Gallen).

Mögliche Zugänge: Florian Klein (VfB Stuttgart)

1. FC Köln

1. FC Köln
Man kann durchaus sagen, dass Peter Stöger der Vater des Erfolgs bei den Geißböcken ist. In seiner ersten Saison führte er die Kölner zurück in die Bundesliga, schaffte danach den Klassenerhalt und wurde in der darauffolgenden Saison hervorragender Neunter. Aber was er und sein Team in der vergangenen Saison schaffte, schlägt dem Fass den Boden aus. Sie beendeten die Saison als fünfter und qualifizierten sich erstmals seit 25 Jahren wieder für den europäischen Bewerb, die Euro League. Klar, dass Coach Stöger, der auch von Vereinen wie Borussia Dortmund umworben wurde, den Verein nicht verlassen durfte und im Gegenzug mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet wurde.

Viel wichtiger als der sportliche Erfolg ist die Ruhe, die rund um den Effzeh eingekehrt ist. In einem medial sehr schweren Umfeld hat es Peter Stöger mit seinem österreichischen Schmäh geschafft, dass alle im Verein an einem Strang ziehen und somit sich kontinuierlich verbessern konnten.

Nach dem Ekelabgang von Toptorjäger Anthony Modeste, der mit seinen Toren maßgeblich am Erfolg des vergangenen Jahres beteiligt war, ging zwar ein absoluter Leistungsträger und Publikumsliebling, jedoch ist die Vereinskasse zum bersten voll und mit Jhon Cordoba ist auch bereits ein adäquater Ersatz verpflichtet worden, mit dem die Geißböcke bestimmt viel Spaß haben werden.

Ansonsten haben sich die Mannen um Peter Stöger nur punktuell und in der Breite verstärkt und den Stamm halten können.

Mit sechs Testspielen haben die Kölner mit am wenigsten bestritten und wie es so ihre Art ist, haben sie gleich fünf Mal unentschieden gespielt. Beide Trainingslager bestritten die Kölner in Österreich und konnten sich bei herrlichem Wetter und top Bedingungen auf die schwere Saison mit der Dreifachbelastung vorbereiten.

Am Wochenende müssen sie im ersten Punktspiel im DFB Pokal beim Leher TS ran, welcher nicht wirklich eine Gefahr darstellen sollte, ehe es am Wochenende darauf in der Bundesliga losgeht. Und das gleich mit einem Derby in Gladbach.

Fazit: Es wird keine einfache Aufgabe für die Kölner nach den Erfolgen der vergangenen Jahre noch einen darauf zu setzen. Allerdings ist der Stamm der Mannschaft schon sehr lange zusammen, jeder kennt jeden fast auswendig und auch der Kader sollte groß genug sein, um in allen drei Bewerben bestehen zu können und vielleicht die Sensation zu schaffen, sich erneut für die internationalen Plätze zu qualifizieren.

Prognose: Keine leichte Aufgabe sich erneut für das internationale Geschäft zu qualifizieren, aber die Kölner werden erneut ihre tolle letzte Saison nochmal topen.

Zugänge: Tim Hsandwerker (Bayer 04 Leverkusen), Jorge Mere (Sporting Gijon), Joao Queiros (Sporting Braga II), Jhon Cordoba (1. FSV Mainz 05), Jannes Horn (VfL Wolfsburg),

Abgänge: Anthony Modeste (Tianjin Quanjian), Neven Subotic (Borussia Dortmund), Marcel Hartel (1 FC Union Berlin).

FC Schalke 04

FC Schalke 04
Wieder einmal alles neu bei Schalke. Nach der Ära Markus Weinzierl, der die vergangenen Saison mit fünf Niederlagen in Folge begonnen hat und danach nie wieder mit seinem Team in die Spur fand, verpflichteten die Knappen nun ein völlig unbeschriebenes Blatt als Trainer. Domenico Tedesco heisst der neue starke Mann am Ruder und er hat bis auf ein paar Zweitligaspiele als Trainer des Erzgebirge Aue nicht wirklich etwas vorzuweisen. Dennoch macht es den Anschein, als würden ihm alle im gesamten Verein vertrauen. Man kann ihm nur wünschen, dass es in dem medial sehr schweren Umfeld auf Schalke auch so bleibt, denn bei den Königsblauen braucht es nicht viel und man ist sofort wieder weg vom Fenster.

Des Weiteren konnte Manager Heidel endlich einige von den überbezahlten zweitklassigen Profis wie Auslaufmodell Huntelaar oder Aogo von der Gehaltsliste streichen und den Kader etwas verkleinern und gleichzeitig verjüngen.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten wie das Auftreten von Avdijaj, der zum Abflug ins Trainingslager zu spät kam, hörte man nichts Negatives und es konnte in Ruhe gearbeitet werden. Was Avdijaj angeht, so wird gemunkelt, dass er sich einen neuen Verein suchen kann und für das zu spät Kommen wurde er vom neuen Trainer nicht etwa mit einer Geldstrafe belegt, sondern er musste einige Stunden im Fanshop arbeiten und Autogramme schreiben.

Die Testspielserie von sieben Spielen lief aus Sicht der Knappen sehr gut. Kein einziges Spiel ging verloren und lediglich zwei Mal spielte man unentschieden und das bei Kalibern wie Inter Mailand oder Crystal Palace.

Am Wochenende müssen die Königsblauen im DFB Pokal bei BFC Dynamo ran und sollten locker über die erste Runde kommen, ehe es am Wochenende darauf zum Bundesligastart in der Veltins Arena zum Aufeinandertreffen mit RB Leipzig kommt.

Die Asien Reise sowie das Trainingslager in Mittersill in Österreich hätten besser nicht laufen können.

Fazit: Ein junger hungriger Trainer, der es schaffen könnte die Schalker wieder dahin zu bringen wo sie hingehören, nämlich in die oberen Regionen der Tabelle. Ein Goretzka in Hochform, dazu einen wieder fitten Embolo und ein paar gestandene Spieler wie Weltmeister Höwedes oder Naldo klingen vielversprechend und könnten das Zeug haben, auf Schalke wieder etwas entstehen zu lassen.

Prognose: Die Schalker werden nicht noch so eine grausame Saison erleben und sich vorne festsetzen. Ob es für ganz oben reicht bleibt abzuwarten.

Zugänge: Michael Langer (IFK Norrköping), Bastian Oczipka (Eintracht Frankfurt), Amine HArit (FC Nantes), Pablo Inusa (Deportivo la Coruna), Fabian Reese (Karlsuher SC), Sidney Sam (SV Darmstadt 98).

Abgänge: Eric Maxim Choupo-Moting (Stoke City), Holger Badstuber (VfB Stuttgart), Fabian Giefer (FC Augsburg), Sead Kolasinac (FC Arsenal), Abdul Rahman Baba (FC Chelsea), Klaas Jan Huntelaar (Ajax Amsterdam), Timon Wellenreuther (Willem II Tilburg), Sascha Riether (unbekannt), Dennis Aogo (unbekannt), Phil Neumann (FC Ingolstadt 04).

Unsere Bundesliga Tipps sind dein Geheimvorteil

Mit den Bundesliga Tipps, die wir euch hier immer topaktuell bereitstellen, habt ihr einen guten Überblick über die Spiele, auf die es sich am jeweiligen Spieltag zu setzen lohnt. Mit den Prognosen unserer Experten bist du anderen stets einen Schritt voraus!

Vor und während der Saison haben wir hier Vorberichte wie mögliche Titel- bzw. Abstiegskandidaten, Teams mit Überraschungspotential und werden natürlich auch im Laufe der Saison auf verschiedene wichtige Trends und Entwicklungen eingehen.

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2. Bundesliga Saison 2017/18 Teams und Prognosen

Folgende Teams haben beste Chancen auf den Aufstieg

1. FC Nürnberg

Für den Club reichte es in der Relegation 2015/2016 gegen Frankfurt am Ende nicht ganz, um sich wirklich für die deutsche Oberklasse zu qualifizieren. Eine Relegationsniederlage schmälert natürlich gefühlt die eigene Leistung über 34 Spieltage. Dabei fehlten den Nürnbergern lediglich zwei mickrige Punkte, um RB Leipzig einzuholen und den Direktaufstieg klar zu machen.

Zur Vorbereitung auf den erneuten Versuch, den Aufstieg klar zu machen, musste Alois Schwartz nun ausgerechnet Sturmtank Füllkrug an Hannover abgeben. Füllkrug harmonierte ausgezeichnet mit dem Österreicher Burgstaller, versucht sich aber nun lieber beim Absteiger. Um diesen Wegfall zu kompensieren verstärkte sich der Club mit gleich zwei sehr talentierten Außenstürmern: Aus Darmstadt kam Tobias Kempe und aus Monaco der erst 23-jährige Kameruner Salli. Beide Akteure sind eigentlich auf dem linken Flügel Zuhause, können aber natürlich auch rechts wie in der Mitte auflaufen. Kempe kennt dazu die Spielweise der in der zweiten Liga aus dem Effeff und wird einen jungen ambitionierten Spieler wie Salli dementsprechend bei der Eingewöhnung unterstützen können.

Ein überraschender Transfer dürfte der ablösefreie Wechsel von Enis Alushi sein. Der Mittelfeldchef kommt vom FC St. Pauli war einer der Leistungsträger der Kiezkicker vergangene Saison. Beim Club wird er natürlich mit seinen Ambitionen unbedingt Stammspieler werden wollen. Die Klasse dafür hat er allemal, ob seine Spielweise zum Konterspiel der Nürnberger passt, muss sich zeigen.

Das Spielsystem der Nürnberger war vergangene Saison vor allem zum Ende der Saison hin äußerst effektiv, die schnellen Gegenangriffe bei eigenem Ballgewinn immer gefährlich. Die Zugänge lassen vermuten, dass man sich sowohl in diesem Bereich noch dominanter aufstellen möchte, als auch auf Spieler setzt, die das Spiel bei eigenem Ballbesitz in Ruhe aufbauen können. Sollte das gelingen, ist der Club selbstverständlich Aufstiegskandidat Nummer 1!

VfB Stuttgart

Der VfB unternahm einiges nach dem Abstieg, um den Kader auszumisten. Und nicht nur dort setzte man den Rotstift an, sondern auch im gesamten Verein wurden Kürzungen vorgenommen. Am Ende der Rückbesinnung auf Qualität stellen die Schwaben immer noch den teuersten Kader der 2. Bundesliga – was aber angesichts des gesetzten Ziels, dem direkten Wiederaufstieg, erwartbar war.

Der erste Wechsel zur neuen Saison brachte das Team gleich mal gefühlt auf die Siegerstraße. Mit Jos Luhukay verpflichtete man nicht nur einen erfahrenen Bundesligatrainer, sondern auch einen, der die zweite Bundesliga sehr gut kennt. In Anbetracht der bisherigen Trainerentscheidungen Zorniger und Kramny dürfte der VfB hier endlich mal eine gute Entscheidung getroffen haben. Und Luhukay legte gleich einmal den Finger in die noch recht frischblutende Abstiegswunde: Der Kader sei zu schlecht besetzt, die finanziellen Mittel zu begrenzt und die Außenwirkung des Vereins zu uninteressant für junge Talente. Was folgte, waren gezielte Veränderungen im Verein, die auch mit einer gehörigen Ladung Transparenz einher gingen.

Viele Spieler aus dem Bundesligakader sind geblieben. Darunter Charaktere, die man für die zweite Liga unbedingt braucht, wie ein unermüdlich ackernder Großkreutz, ein Spielchef wie Gentner oder ein talentierter Rückhalt wie Langerak. Doch auch bei den Neuzugängen wurde intensiv geplant, um nicht irgendwen zu holen – sondern eben genau die Spielertypen, die man für die zweite Klasse braucht.

Vor allem die Defensive machte in der Saison 2015/2016 große Sorgen. Abhilfe soll da der Wechsel von Jean Zimmer schaffen, der vom 1. FCK an den Neckar wechselte. Auch Gentner bekommt mit Hosogai von Hertha tatkräftige Unterstützung im Mittelfeld. Für die Offensive wurde in Simon Terodde ein zweitligaerfahrener Stürmer engagiert, der vergangene Saison für Bochum 25 Treffer landen konnte. Damit sollte gerade im Sturmzentrum endlich wieder die Durchschlagskraft vorhanden sein, die man bei den Roten so lange vermisst hat.

Hannover 96

Wie gut stehen die Chancen für Hannover 96? Das ist schwer zu sagen. Auf dem Papier ist ein direkter Wiederaufstieg natürlich primäre Zielsetzung, jedoch ist die Kaderqualität schon lange das große Manko der Niedersachsen. Zumindest der Umbruch innerhalb des Teams ist in vollem Gange: Hannover stellt nach Bochum die jüngste Mannschaft der zweiten Liga. Hier zeigt sich auch die Ausrichtung – wenn man den direkten Aufstieg nicht schaffen sollte, ist zumindest für die Zukunft alles soweit vorbereitet.

Einen erfahrenen Spieler leistete man sich bei allen Jugendwahn dann aber doch. Von Mitabsteiger Stuttgart kommt der Österreicher Martin Harnik. Er soll den Kitt zwischen jugendlicher Naivität und erfahrener Ruhe gewährleisten. Ganz nebenbei ist natürlich auch das ein oder andere Tor von Harnik zu erwarten – stellt er endlich seine Unkonzentriertheit ab. Ein Neuanfang in einem ambitionierten Kader ist da durchaus von Nutzen.

Weitere Zugänge sind der weiter oben schon erwähnte Füllkrug von Nürnberg sowie Innenverteidiger Hübner, der aus Sandhausen kommt. Aus der zweiten französischen Liga holte man sich weitere Offensivunterstützung mit dem erst 21-jährigen Babacar Gueye. Der 1,90 m große Sturmtank soll vor allem im Zentrum des Angriffsspiels Bälle fest machen.

Der noch recht junge Coach Stendel lebt den Verein mit Leib und Seele. Mehr, als irgendein externer Trainer, den man teuer hätte einkaufen müssen. Er kennt die Jugendabteilung von Hannover wie seine Westentasche, zog auch mit Arkenberg direkt einen Spieler der zweiten Mannschaft in den Profikader. Die Mixtur aus erfahrenen Charakteren und eigenem Spielerpotenzial hebt die 96er auf eine Ebene mit den möglichen Aufstiegskandidaten.

VfL Bochum

Das jüngste Team der ersten und zweiten Bundesliga kommt aus Bochum! So etwas wäre vor einigen Jahren nicht möglich gewesen, versuchte man damals noch unter anderer Führung alles, den Aufstieg in die Oberklasse der Bundesliga über teure Einkäufe zu erreichen. Die Zeiten sind vorbei, Bochum fokussiert sich auf agile und durchweg fitte Spieler, Gertjan Verbeek hat ein klares Spielsystem im Kopf. So eine Geradlinigkeit wünschte man sich lange, endlich ist sie da – und hoffentlich verliert man das Ziel nicht aus den Augen: Der langsame Aufbau eines neuen Spielsystems und einer effektiveren Führungsriege trägt langwierig köstlichere Früchte, als das flinke Auf und Ab! Dariusz Wosz, früher Bochumer Mittelfeldkreativkönig, heute Techniktrainer der Jugendabteilung, kann davon ein Liedchen singen.

Um mehr Durchschlagskraft beim Offensivspiel zu erhalten, entschied man sich in Bochum für die Transfers von Marco Stiepermann, Johannes Wurtz und Tom Weilandt. Alle drei kommen von Ligakonkurrent Greuther Fürth und bringen dem Kader ein Plus an technischer Qualität und grundsätzlicher Variabilität. Aus Paderborn holte man außerdem Kevin Stöger und Dominik Wydra, die beide die Breite des Mittelfeldkaders aufstocken.

Gerade Stöger dürfte mit einem Stammplatz rechnen. Der Mittelfeldmotor gilt als großes Talent, bisher ist ihm der ganz große Durchbruch noch nicht gelungen. Der 22-Jährige Linksfuß liebäugelt natürlich auch mit einer Nominierung für die Nationalelf Österreichs. Eine erstklassige Saison, an deren Ende der Aufstieg steht, dürfte ihn ins Rampenlicht rücken.

St. Pauli

Die Weltpokalsiegerbesieger vom Kiez sind nach einer ausgezeichneten Saison 2015/2016 natürlich zum erweiterten Favoritenkreis. Wobei man sagen muss, das Pauli irgendwie in die zweite Liga gehört. Die Kiezkicker sind der Inbegriff von Kampf, Leidenschaft und gleichzeitigem Understatement. Nirgendwo wird mehr auf das große Geld mit einer ansteckenden Gleichgültigkeit verzichtet, wie im Stadion am Millerntor.

Wenn es jedoch für die Jungs von “Zettel-Ewald” Lienen wieder so gut läuft wie vergangene Saison, steht am Ende eventuell sogar der Aufstieg in die erste Klasse. Für den Sturm holte man sich erfahrene Unterstützung aus Belgien. Vom FC Brügge kommt der Pole Sobota, Dortmunds Zweite ließ Mittelstürmer Ducksch ziehen.

Auch die Defensive erhält neues Personal: Von Aufsteiger Freiburg kam Rechtsverteidiger Hedenstad, aus der Jugendabteilung der Königsblauen wurde Jacob Rasmussen engagiert.

Top-Transfer könnte der Türke Cenk Sahin werden. Der 21-jährige Rechtsaußen wurde vom türkischen Erstligisten Basaksehir ausgeliehen und wird das Offensivspiel des FC St. Pauli beleben können.

Die potenziellen Überraschungsteams

SG Dynamo Dresden

Dynamo Dresden kletterte als Drittligameister in die zweite Liga und wird natürlich alles daran setzen, für Furore zu sorgen. Nicht nur aufgrund einer langen Vereinsgeschichte ist Dresden immer für eine außerordentlich gute Saison gut – mit 8 Punkten Vorsprung vor dem Drittliga-Zweiten Erzgebirge Aue gewann man überzeugend die Liga.

Ein echter Haudegen befindet sich im Team von Uwe Neuhaus, nämlich Andreas Lambertz! Lambi wechselte nach 12 Jahren Düsseldorf vergangene Saison nach Dresden und machte direkt 34 Ligaspiele am Stück. Die Kampfkraft und unentwegte Leidenschaft von Lambertz sind nicht zu ersetzen und extrem wichtig für den Aufstieg gewesen.

Zur neuen Saison holten sich die Dresdner gleich drei Spieler, die die Angriffsreihe unterstützen sollen. Hilßner kam von Bremen II, Erich Berko von den Stuttgarter Kickers und Rodríguez von Gladbach II. Damit soll das Dynamo-Angriffsspiel noch variabler werden, um das neue Tempo der zweiten Liga mitgehen zu können. Der Qualitätsgedanke steckt auch hinter den Transfers von Wachs und Konrad, die vor allem die Defensive verstärken sollen.

Schafft Dynamo einen guten Start in der zweiten Liga, kann es dem sehr eingespielten und offensiv starken Team gelingen, einige Gegner mit ihrer Spielweise zu überraschen.

Eintracht Braunschweig

Rang 8 aus der letzten Saison wirkt nicht unbedingt wie eine Platzierung einer Topmannschaft. Und doch ist Braunschweig durchaus als Geheimfavorit zu bewerten, denn wer ein Blick auf den letzten Spieltag der vergangenen Saison wirft, der sieht: Wäre die Niederlage gegen Düsseldorf nicht gewesen, hätte man die Saison auf Platz 6 beendet.

Coach Lieberknecht strebt mit seiner Eintracht natürlich auf Dauer wieder den Aufstieg in die Bundesliga an. Was vergangene Saison fehlte, war in wirkliche Schlagdistanz zur Spitze zu kommen, beziehungsweise auch dort zu bleiben. Für die neue Saison wurde deshalb vor allem für die Offensive ein Hochkaräter geholt: Aus Norwegen kommt der erst 19-jährige Mittelstürmer Abdullahi. Der Nigerianer erzielte in 13 Spielen 5 Treffer und bereitet einen weiteren vor. Bei Braunschweig wird er auf einen Stammplatz hoffen, um natürlich noch größere Klubs auf sich aufmerksam zu machen.

Auch aus Norwegen holte man den Innenverteidiger Valsvik, der mit einer Körpergröße von 1,95 m in seiner Spielweise der von Mertesacker gleicht. Großgewachsen, fair, teilweise gegen agile Stürmer etwas unbeweglich. Letzteres macht er aber durch ein geschicktes Stellungsspiel wieder wett. Durchaus ein interessanter Transfer, der viel Stabilität verspricht.

Die potenziellen Absteiger

1860 München

Der unstetigste Verein der zweiten Bundesliga ist 1860 München. Zumindest gefühlt, wenn man sich das chaotische Hin und Her der vergangenen Jahre in Erinnerung ruft. Nun soll wieder einmal zur neuen Saison alles anders werden, vor allem nachdem man zuletzt die Saison auf Platz 15 beendete. Mit zwei Punkten Vorsprung vor einem Abstiegsplatz, versteht sich.

Ein Tranfsercoup ist 1860 schon gelungen. Stefan Aigner wechselt von Eintracht Frankfurt in die zweite Liga. Die Rückkehr des “verlorenen Sohnes” soll entsprechende Emotionen loslösen, die dem teils wild zusammengewürfelten Team immer wieder zu fehlen schienen. Aigner wird gemeinsam mit dem zweiten Toptransfer, diesmal aus Brasilien, die Offensive stärken. Der 19-jährige Brasilianer Ribamar mit linkem Hammer ist wieder einmal einer dieser Spieler, denen eine große Zukunft vorausgesagt wird. Ob er den Vorschusslorbeeren gerecht wird? Die zweite Liga ist kein Zuckerschlecken, vor allem nicht für Spieler vom Zuckerhut.

Weitere Offensivcharaktere, die endlich die ersehnte Torgefahr mit sich bringen sollen, sind Sascha Mölders, Karim Matmour und Ivica Olic. Allesamt Kicker, die wissen, wo das Tor steht – die aber durch die Bank scheinbar über ihrem Zenit sind. Diese Transfers wirken eher, als sei man darauf aus, den Fans irgendwelche Identifikationsfiguren vor die Nase zu setzen. Wirklich durchdacht scheint die Ansammlung von Stars nicht. Man muss sich nur einmal vorstellen, dass einer der drei auf der Bank schmoren könnte – ein Bild, bei dem Unruhe vorprogrammiert ist.

Würzburger Kickers

Die Würzburger Kickers qualifizierten sich als Tabellendritter für die zweite Liga. Ein Erfolg, der natürlich frenetisch gefeiert wurde und welcher vor allem zum Start der Saison einige Energie freisetzen wird. Es bleibt jedoch zu bezweifeln, ob der Kader von HSV-Legende Bernd Hollerbach genug Qualität hat, um sich in der zweiten Liga zu halten.

Die finanziellen Mittel sind natürlich begrenzt, dennoch konnte man sich mit einem Spieler aus der österreichischen ersten Liga verstärken. Torwart Jörg Siebenhandl wurde verpflichtet, der den Druck auf Wulnikowski und Brunnhübner erhöhen soll. Aus Griechenlands erster Liga holte man außerdem den defensiven Mittelfeldakteur Lagos, der vor allem durch seine Spielübersicht brilliert und dem Team entsprechende Klasse zukommen lassen kann.

Wo kann man auf die 1. & 2. Bundesliga wetten?

Die alte Frage, wo man denn am Besten auf diese Liga wetten kann, ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn es gibt gleich mehrere Anbieter, die ein gutes Angebot haben. Eigentlich alle Wettanbieter, die in Deutschland tätig sind, bieten Wetten auf die 1. und 2. Bundesliga an. Interessant wird es bei den Quoten, um immer die beste Quote zu einem Spiel zu bekommen, reicht ein Konto bei einem Buchmacher nicht aus, hier emppfiehlt sich für den ambitionierteren Wettfreund ein Portfolio mehrerer verschiedener Wettanbieter. In unserer Wettanbieter Liste führen wir fast alle seriösen und in Deutschland tätigen Buchmacher an und auf unserer Startseite findet ihr eine Auswahl der Besten.

Ein weiteres Thema sind die Live Streams bestimmter Sportarten, die mittlerweile mehr und mehr Wettanbieter zur Verfügung stellen, für Informationen zu Wettanbietern mit 1. und 2. Bundesliga Live Stream und weiterer Sportarten werft auch einen Blick auf unsere speziell diesem Thema gewidmeten Seite.

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