KSC – HSV, das Duell um den letzten freien Platz in der Bundesliga 2015/16. Nach dem 1:1 im Relegations-Hinspiel am Donnerstagabend ist vor der zweiten Partie zwischen dem Karlsruher SC und dem Hamburger SV alles offen. Die bessere Ausgangsposition hat aber fraglos der Zweitliga-Dritte aus Karlsruhe, dem ein torloses Remis zum Aufstieg reichen würde.

Der HSV muss dagegen unbedingt ein Tor erzielen, um den erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga, der mehr denn je droht, zu vermeiden. Das Relegations-Hinspiel hat an der Ausgeglichenheit der bisherigen Bilanz nichts geändert. Nun sind es bei jeweils 18 Siegen 20 Unentschieden. In Karlsruhe hat der HSV bei zehn Unentschieden und 14 Niederlagen indes nur viermal gewinnen können.

Karlsruher SC

Der KSC hat insgesamt eine konstante Rückrunde gespielt und ist nicht von ungefähr zwölfmal in Folge ungeschlagen geblieben. Beeindruckend war dann aber vor allem die Reaktion auf die Niederlagen bei Erzgebirge Aue (1:3) und gegen den SV Darmstadt 98 (0:1). Mit 2:0-Siegen bei Eintracht Braunschweig und gegen den TSV 1860 München verdienten sich die Badener die Relegation und traten in Hamburg stark auf. Ein dickes Plus könnte die Defensive sein, sind doch nur sieben Gegentreffer in den 17 Zweitliga-Heimspielen eine bemerkenswerte Bilanz.

Der wegen seiner Kopfballstärke und körperlichen Präsenz wichtige Dominic Peitz hat in Hamburg die zehnte gelbe Karte kassiert und muss ersetzt werden. Weil dafür Hiroki Yamada nach seinen Wadenproblemen wohl wieder auflaufen kann, bieten sich Trainer Markus Kauczinski zwei Möglichkeiten. Entweder Gaetan Krebs ersetzt Peitz auf der Sechser-Position und der im Hinspiel starke Dimitrij Nazarov muss für Yamada weichen. Oder aber Nazarov und Yamada spielen gemeinsam im offensiven Mittelfeld und dafür rückt Reinhold Yabo als Peitz-Ersatz eine Reihe nach hinten.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Gordon, Gulde, Max – Yabo, Meffert – Torres, Nazarov, Yamada – Hennings

Hamburger SV

Unter dem vierten Trainer der Saison, Bruno Labbadia, hat sich der Hamburger SV mit zehn Punkten aus den letzten sechs Spielen noch auf den Relegationsplatz gerettet. Allerdings waren auch unter Labbadia Spiele dabei, in denen sich der HSV schwach präsentierte. So etwa beim schmeichelhaften 1:1 gegen den SC Freiburg oder bei der 1:2-Niederlage im Abstiegsduell beim VfB Stuttgart, wo am vorletzten Spieltag auch eine weitaus höhere Pleite möglich gewesen wäre. Das 2:0 am letzten Spieltag gegen den FC Schalke 04 war dann wohl mehr der Schwäche eines desolaten Gegners denn der eigenen Stärke zuzuschreiben, wobei aber unter Labbadia zweifellos bei ruhenden Bällen deutlich Fortschritte gemacht wurden. Im Hinspiel gegen den KSC enttäuschte der HSV aber einmal mehr und musste am Ende angesichts zweier Karlsruher Lattentreffer beim Stande von 0:1 mit dem Remis überaus zufrieden sein.

Labbadia muss im Vergleich zum Hinspiel auf gleich zwei wichtige Spieler verzichten, die sich eine Gelbsperre eingehandelt haben. Für Heiko Westermann dürfte hinten rechts Dennis Diekmeier beginnen, während auf der Doppelsechs vermutlich der im Hinspiel gar nicht eingesetzte Kapitän Rafael van der Vaart Gojko Kacar ersetzen wird. Petr Jiracek wäre eine defensivere Alternative, ist aber angeschlagen.

Aufstellung Hamburger SV

Voraussichtliche Aufstellung: Adler – Diekmeier, Djourou, Rajkovic, Ostrzolek – van der Vaart, Diaz – Olic, Holtby, Ilicevic – Lasogga

Quoten

Unser Bericht ist schon am Freitag raus um den frühen Vogel zu machen. Die Quoten nach der gestrigen Vorstellung der beiden Teams fallen eindeutig in Richtung KSC. Auf einen Sieg gibt es aber weiterhin eine tolle 2,60 bei Interwetten. Wer jedoch an den HSV glaubt, der MUSS eigentlich die 3,57 steuerfrei bei PinnacleSports.com mitnehmen. Eine Wiederholung des Unentschieden vergütet Mybet mit einer 3,40, ebenfalls nicht zu verachten!

Tipp

Wie im Hinspiel ist eine eher zähe Partie zu erwarten, zumal der ohnehin auf Konter bedachte KSC diesmal nicht muss und den HSV kommen lassen kann. Weil Karlsruhe über eine starke Defensivreihe verfügt und Hamburg im Offensivspiel in dieser Saison nicht gerade durch Kreativität auffällig geworden ist, wird es auch diesmal wohl nicht viele Tore geben.

Tipp: Unter 2,5 – 1.70 Interwetten (Sonderbonus bei uns!)

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