Unser Tipp: Philadelphia 76ers

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Nach dem Überraschungssieg der Brooklyn Nets in Spiel Nummer 1 der Serie zwischen ihnen und den Philadelphia 76ers, rückte das Team aus Philadelphia  die Verhältnisse wieder zurecht und sorgten mit einem dominanten Auftritt in Spiel Nummer 2 für den Ausgleich in dieser Serie. Mit 145-123 gewannen sie das Spiel, bei dem sie den Nets vor allem im dritten Viertel ihre Grenzen aufzeigten.

Brooklyn Nets – Philadelphia 76ers Spiel 3 Tipp

Man darf sich auf eine interessante Partie freuen, in der die Nets versuchen werden, den Erfolg aus Spiel 1 zu wiederholen. Allerdings haben die Sixers noch weitere Möglichkeiten sich zu verbessern und sie werden alles dafür tun, sich den Heimvorteil zurück zu holen. Obwohl Embiid nicht ganz fit ist und weiter mit Knieproblemen zu kämpfen hat, sind die Sixers noch immer deutlich besser besetzt und wenn Simmons und Harris so gut spielen wie zuletzt und dann auch Butler und Co. funktionieren, kann der Tipp nur auf Philly gehen. Sie werden Revanche üben und den Heimvorteil zurück haben wollen, so dass man einen Sieg der Sixers erwarten kann, auch wenn sich die Nets nach Kräften wehren werden.

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Brooklyn Nets – Philadelphia 76ers Playoff-Serie

Spiel 1: PHI – BRO 102-111 

Spiel 2: PHI – BRO 145-123

Stand: 1-1

Die Sixers fanden gut in die Partie und erspielten sich gleich zu Beginn eine Führung von 16-8. Die Nets ließen sich dadurch aber nicht beeindruckten und nahmen den Kampf an. Es war Phillys Riese, Boban Marjanovic, der zu Beginn aufdrehte und die Nets-Akteure immer wieder wie Kinder aussehen ließ. Er sicherte sich Rebound um Rebound und scorte beinahe nach Belieben, so dass die Sixers am Ende des Viertels mit 34-28 in Führung lagen.

In Viertel Nummer 2 behaupteten dann die Sixers zunächst die Führung und hielten die Gäste auf Abstand. Defensiv ließen beide Mannschaften hier allerdings  einige Wünsche offen, so dass auf beiden Seiten viele Punkte erzielt wurden. Trotzdem sah es so aus, als könnte das Heimteam mit einer Führung in die Pause gehen. Doch ein 8-2 Lauf der Nets, in den letzten zwei Minuten brachte sie noch einmal ran an die Sixers und am Ende war es ein Freiwurf von Ben Simmons, der die Sixers mit 65-64 in Führung brachte.

Wie erst später bekannt wurde, muss Sixers-Coach Brett Brown in der Kabine wohl sehr deutliche Worte gefunden haben, als er vor seinem Team bezüglich der Leistung fluchte. Für den Favoriten aus Philly waren es scheinbar die richtigen Worte, starteten sie in Viertel Nummer 3 nicht nur offensiv ein Feuerwerk, sondern verteidigten auch sehr stark. So begannen sie die zweite Halbzeit mit einem 21-2 Lauf und sorgten bereits nach vier Minuten  dafür, dass beim Stand von 86-66 eine Vorentscheidung gefallen war.

Die Sixers gewannen das Viertel mit 51-23, erspielten sich zu Beginn des letzten Spielabschnittes eine 116-87 Führung, so dass die Partie entschieden war. Brooklyn entschied Viertel Nummer 4 zwar für sich, doch in der Garbage-Time kamen alle Spieler kurz zum Einsatz und am Ende stand ein für die Sixers letztlich ungefährdeter 145-123 Erfolg.

Aussicht Spiel 3:

Damit konnten die Sixers ihren Fehler aus Spiel 1 zwar noch nicht ausbügeln, da die Nets natürlich noch den Heimvorteil auf ihrer Seite haben, sie machten allerdings klar, warum sie der klare Favorit sind. Embiid, der nur 21 Minuten spielte, konnte die Zeit als Philly deutlich führte dazu nutzen sein Knie zu schonen, trotzdem war er mit 23 Punkten und 10 Rebounds dominant.

Spieler des Spiels war aber sicherlich Ben Simmons, der nach seinem schwachen Auftritt in Partie Nummer 1 mit 18 Punkten, 10 Rebounds und 12 Assists ein Triple Double ablieferte. Auch Tobias Harris spielte heute mit 19 Punkten deutlich besser, genauso wie JJ Redick (17 Punkte). Boban Marjanovic war mit 16 Punkten und 18 Minuten zudem auch kaum zu stoppen und insgesamt scorten bei den Sixers elf von 13 Akteuren. Jimmy Butler blieb mit nur sieben Punkten im Vergleich zu Spiel Nummer 1 blass, verteidigte dafür aber gut und hatte mit einem +/-Rating von  +27 den zweitbesten Wert nach Harris.

Auf Seiten der Nets enttäuschte vor allem die Starting Five. Russell war mit 16 Punkten der einzige Starting Five-Akteur, der zweistellig scorte, ansonsten konnten nur Napier, Dinwiddie und Hollis-Jefferson von der Bank mehr als zehn Punkte erzielen. Die Defensive erwies sich heute als großes Problem, nachdem die Sixers so reagierten, wie es Nets Coach Kenny Atkinson erwartet hatte.

Er blieb jedoch trotz der fehlenden Erfahrung seines Teams ruhig und sprach davon, dass es nun auf die Reaktion seines Teams ankomme. D’Angelo Russell freute sich bereits auf die Heimfans und sprach davon, dass die Stimmung in der Stadt den Nets helfen sollte, sich in Spiel 3 wieder neu konzentrieren zu können und nicht mehr an die klare Pleite in Spiel 2 zu denken.

 

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