Zum vierten und letzten mal treffen in dieser Saison die Brooklyn Nets und die Indiana Pacers aufeinander. Natürlich gehen die Pacers dabei als Favorit ins Spiel, doch man sollte nicht vergessen, dass Indiana zu den wenigen Teams gehört, gegen die die Nets bereits einen Sieg einfahren konnten. Am zweiten Spieltag gewannen die Nets noch mit 103-94, doch in den folgenden beiden Spielen revanchierten sich George und Co. mit 118-97 Ende November und einem 121-109 Sieg Anfang Januar.

Brooklyn Nets

Natürlich wollen die Nets die Serie gerne ausgleichen, doch die Chancen sind alles andere als gut. Dies liegt allen voran an der unfassbar schlechten Form von Brooklyn. Seit ihrem 107-97 Sieg Mitte Dezember über die Lakers, lief nämlich so gut wie nichts mehr zusammen. Es folgten fünf Niederlagen in Folge, bevor sie mit einer Menge Glück dank Randy Foyes Dreier gegen die Hornets gewannen. Anschließend gab es aber elf Niederlagen am Stück, bevor ein 143-114 Sieg über die Pelicans, bei dem plötzlich alles klappte, die Serie beendete.

Doch erneut blieb ein Aufbäumen aus und seit jenem Erfolg folgten sieben weitere Niederlagen. Damit gewann Brooklyn nur zwei der letzten 24 Spiele. Da gleichzeitig die Magic, Heat und Sixers einen guten Job machten, setzten diese sich von den Nets ab und Brooklyn steht mit 9 Spielen Rückstand chancenlos am Ende der Eastern Conference.

Immerhin machten sie den Knicks das Leben im letzten Spiel schwer. Zu Beginn des letzten Viertels führten sie sogar noch mit 5 Punkten, doch zu viele Fehler in der Verteidigung ermöglichten den Knicks ein Comeback, nachdem diese zu Beginn des Spiels bereits mit 12 Punkten zurücklagen. Zwar war es für Brooklyn nach dem angesprochenen Lakers-Erfolg das erste Spiel in dem sie ihre Gegner unter 100 Punkte halten konnten, doch das schwache Ergebnis und der Einbruch im letzten Viertel, ließen auch darin wenig Positives erkennen.

Indiana Pacers

Während die Stimmung in Brooklyn also denkbar schlecht ist, sieht es bei den Pacers anders aus. Bereits Anfang Januar überzeugten sie mit sieben Siegen aus neun Spielen, bevor drei Niederlagen gegen die Lakers, Jazz und Knicks für Irritation sorgten. Doch die Pacers fingen sich schnell wieder und nachdem sie die letzten vier Spiele wieder gewinnen konnten, war die Enttäuschung über die Niederlagen schnell verflogen.

Zuletzt besiegten die Pacers die Wolves, die Kings nach Verlängerung, Houston und Orlando. Vor allem Paul George zeigte sich dabei in guter Form und scheint die Frustrationen vom Saisonbeginn zumindest phasenweise überstanden zu haben. Inklusive der letzten Niederlage gegen die Knicks erzielte er vier mal in Serie 31 oder mehr Punkte und konnte dabei vor allem gegen Houston mit toller Defensive gegen Harden überzeugen. Im letzten Spiel, beim Sieg über Orlando kam er allerdings nur auf acht Punkte, konnte sich aber auf seine Mitspieler verlassen.

Durch die vielen erfolgreichen Spiele in den letzten Wochen konnten sich die Pacers mittlerweile auf Rang 6 vorkämpfen, wobei der Rückstand auf die Plätze 3-5 kleiner ist, als der Vorsprung auf die Verfolger. Genau das macht Mut und da Coach Nate McMillan das Team immer besser zusammenführt, finden die Pacers immer besser zusammen und schöpfen ihr Potential besser aus als zu Saisonbeginn.

Tipp

Zwar konnten die Nets sieben ihrer neun Sieg in eigener Halle einfahren, doch die aktuelle Talfahrt und die Tatsache, zehn Heimspiele in Folge verloren zu haben, macht die Aussicht nicht besser. Indiana zeigte sich zwar auswärts erstaunlich schwach (8-16), doch die ansteigende Form und der gute Lauf in den letzten Wochen, wird überwiegen. Erfreulicherweise gibt es außer Lin auf Nets-Seite keine Ausfälle und so kann man davon ausgehen, dass die Pacers einen weiteren Sieg einfahren, da sie derzeit einfach die bessere Mannschaft sind.

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Player to watch: Paul George

Nach und nach kommt der Eastern Conference All-Star besser in Form. Vor allem die letzten vier Spiele im Januar (alle über 30 Punkte) zeigten auf, wie stark George sein kann, offensiv – wie defensiv. Das letzte Spiel, mit nur acht Punkten gegen Orlando, war dann aber irgendwie ein Beleg für Georges Probleme in dieser Saison. Er traf nur 3-14 Würfen und blieb das erste mal in dieser Saison unter 10 Punkten. Doch betrachtet man die Punkteschnitte in den ersten drei Monaten (November 20,2, Dezember 23,4, Januar 24,5) ist ein Aufschwung zu erkennen und gerade nach so einem schwachen Spiel wie gegen die Magic, wird George heute motiviert auftreten und die Leistung vergessen machen wollen. Daher erreicht er seinen Schnitt mit 23 Punkten problemlos.

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