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Die Vorzeichen vor dem fünften Spiel sind klar, da die Celtics die Vorteile auf ihrer Seite haben. Sie führen 3-1, haben die Heimfans im Rücken und nach der überraschenden Umstellung der Sixers Starting Five wird das Trainerteam sicher einige Antworten auf die Umstellung gefunden haben.

Zudem zeigten sich die Celtics mit Ausnahme von Morris und Tatum nicht in Bestform. So enttäuschten beispielsweise Terry Rozier und Jaylen Brown, doch vor allem Rozier ist dafür bekannt, besser vor den eigenen Fans zu spielen. Dazu trafen sie als Team im letzten Spiel nur 41,3% ihrer Würfe und leisteten sich 15 Ballverluste.

Außerdem verloren sie den Kampf an den Brettern und ließen 16 Offensivrebounds zu. Die Tatsache, dass sie außerdem acht Assists weniger hatten war auf die Wurfquote zurückzuführen. Letzten Endes sind dies aber alles keine Besorgnis erregenden Statistiken und Coach Stevens wird wissen, an welchem Schrauben er drehen muss, damit seine Celtics wieder in die Spur finden.

Gleichzeitig werden sich die Sixers aber auch in den Kopf gesetzt haben, einen weiteren Erfolg einzufahren. Bereits während des Spiels begann Embiid mit Trash-Talk gegenüber Marcus Morris und sagte immer wieder, dass man in die Köpfe der Celtics eindringen würde. Morris blieb ganz cool und signalisierte immer nur den aktuellen Serienstand von 3-1.

Fakt ist, dass die Sixers kämpfen werden und alles dafür geben werden, das Spiel zu gewinnen. Dass sie dazu in der Lage sind, bewiesen sie in den Spielen 3 und 4 und bedenkt man, dass Simmons in Spiel 2 nur 1 Punkt erzielte, hätte auch dieses Spiel bei normaler Leistung anders ablaufen können. Dazu enttäuschte nämlich auch Covington und so bleibt Philly eine Menge Raum zur Verbesserung.

Auch wenn ich die Celtics stark und abgezockt einschätze, denke ich auch, dass die Ausnahmetalente aus Philadelphia im Lernprozess sind und etwas aus den ersten Spielen mitgenommen haben. Dass Embiid in Spiel 4 beispielsweise nur 15 Punkte erzielte und sein Team trotzdem gewann ist sicherlich ein gutes Zeichen. Daher denke ich, dass Embiid, Simmons und Co. alles versuchen werden, einen weiteren Sieg einzufahren und ich denke sie sind stark genug, um dies zu schaffen. Mit ein wenig Risiko kann der Tipp also auf den Underdog aus Philadelphia gehen.

Tipp: Philadelphia 76ers 1,95 Betfair

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1,95
100€

 

Boston Celtics – Philadelphia 76ers NBA Playoff Serie

Spiel 1: BOS – PHI 117-101

Spiel 2: BOS – PHI 108-103

Spiel 3: PHI – BOS 98-101 (OT)

Spiel 4: PHI – BOS 103-92

Stand: 3-1 Boston Celtics

Die Boston Celtics haben ihren ersten Matchball nicht genutzt und das vierte Spiel gegen die Philadelphia 76ers mit 92-103 verloren. Dabei gaben sie ihre Führung kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit aus der Hand und schafften es anschließend nicht mehr, das Spiel noch zu drehen. Für Philly ein wichtiger Sieg und so keimt die Hoffnung auf, dass sie das erste Team werden, dass einen 0-3 Serien Rückstand drehen kann.

Das Spiel startete zunächst wieder recht ausgeglichen und mehr als eine sieben Punkte Führung für Philly, Mitte des 1. Viertels, war nicht möglich (14-7). Die Celtics ließen sich davon aber natürlich nicht aus der Ruhe bringen und gingen zum Ende des Viertels sogar in Führung. Nachdem Celctics-Coach Stevens vor allem in Spiel 4 durch einige starke Spielzugansagen auch seinen Teil zum Sieg beitragen wollte, nahm vor Spiel 4 auch Sixers-Coach Brett Brown eine Veränderung vor. Er ließ TJ McConnell von Beginn an ran und sein Guard enttäuschte nicht.

Seine Sixers enttäuschten heute insgesamt aber auch nicht und so fiel auch der sechs Punkte-Rückstand im zweiten Viertel kaum ins Gewicht. Ähnlich wie die Celtics in Viertel Nummer 1, kämpften sich nun die Sixers zurück ins Spiel und konnten zum Ende der ersten Halbzeit mit 47-43 in Führung. Joel Embiid und Terry Rozier gerieten in Viertel Nummer 2 aneinander und kassierten beide ein technisches Foul. Die Einstellung war aber auf beiden Seiten gut.

In Viertel Nummer 3 spielte Philadelphia solide weiter und konnte den Vorsprung weiter ausbauen. Eine ausgeglichene Teamleistung war ebenso ausschlaggebend wie der gute Auftritt von Dario Saric, der heute mit insgesamt 25 Punkten zum Topscorer wurde. Auch der Wechsel von McConnell für Covington (der in Spiel 1 und 3, 0 von 14 Würfen traf) schien sich auszuzahlen.

So baute Philly den Vorsprung im dritten Viertel weiter aus und ging mit breiter Brust ins letzte Viertel, wo sie die Celtics bei zehn oder mehr Punkten Abstand halten konnten. Embiid (15 Punkte, 13 Rebounds) und Simmons (19 Punkte, 13 Rebounds, 5 Assists) zeigten sich neben Saric als Topspieler, genauso wie McConnell, der in seinem ersten Playoff-Start mit 19 Punkten einen wichtigen Teil zum Sieg beitragen konnte.

Boston freute sich über Jayson Tatums 20 Punkte, der damit einen Rookie-Rekord (meisten Spiele in Folge mit 20 oder mehr Punkten) von Larry Bird brechen konnte. Doch auch Morris 17 Punkte von der Bank und zweistellige Scorings von Horford (10), Smart (14) und Rozier (11) reichten heute nicht aus, um die Sixers zu besiegen, die damit zumindest den Sweep verhindern konnten.

 

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