Unser Tipp: Sieg Boston Celtics

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Spiel 1: BOS – IND  84-74

Stand: 1-0 Boston Celtics

Bereits vor Beginn der Serie zwischen den Boston Celtics und den Indiana Pacers schien klar, dass Freunde des Offensivbasketballs nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen werden. Das Ergebnis der ersten Partie bestätigte dies dann, setzte sich das Heimteam aus Boston in einem nur zu Beginn hart umkämpften Spiel mit 84-74 durch und erspielte sich damit die 1-0 Führung in der Serie.

Dabei erzielten mit Kyrie Irving und Marcus Morris insgesamt nur zwei Spieler 20 Punkte und bei den Pacers Indiana scorten sogar überhaupt nur zwei Akteure zweistellig (Joseph 14, Bogdanovic 12). Vor allem bei den Pacers lief in Halbzeit 2 offensiv kaum etwas zusammen, sodass sich Boston letztlich durch ein starkes drittes Viertel durchsetzen konnte.

Allerdings hatte Indiana den etwas besseren Start ins Spiel und führte nach sechs Minuten mit 12-6. Erst als Marcus Morris für die Celtics das Spielfeld betrat wurde die Leistung etwas besser und mit 12 Punkten erzielte der Forward mehr als die Hälfte aller Celtics-Punkte. Beim Stand von 20-20 ging es in die erste Viertelpause und es sah zunächst danach aus, als könnten die Pacers den Celtics Paroli bieten.

So begannen die Gäste auch in Viertel Nummer 2 etwas besser. Schnell führten sie wieder mit 29-22 und hatten den Vorsprung nach sechs Minuten auf 36-25 ausbauen können. Viele Einzelaktionen und schlechte Korbaktionen lähmten das Offensivspiel der Celtics und die Defensive der Pacers schien ein Mittel gegen die Celtics gefunden zu haben. Daher führten die Pacers zu Halbzeit mit 45-38 und machten sich Hoffnungen auf einen Überraschungssieg in Spiel Nummer 1.

Leider sollte diese Hoffnung aber durch ein unfassbar schwaches drittes Viertel getrübt werden. Es dauerte unglaubliche achteinhalb Minuten bis die Pacers im dritten Viertel ihren ersten Korberfolg verbuchen konnten. Cory Josephs Korblegerversuch fand dank eines Goaltendings von Al Horford sein Ziel und bis hierher hatten die Pacers erst drei Punkte durch Freiwürfe erzielte. Boston spielte andererseits groß auf, so dass sie sich bereits eine 60-48 Führung erspielt hatten. Bis zum Beginn des letzten Viertel passierte dann nicht mehr viel und beim Stand von 64-53 für die Celtics ging es in die letzte Viertelpause.

Mittlerweile hatte auch Kyrie Irving immer besser ins Spiel gefunden und die Celtics nutzten die Probleme der Pacers weiterhin aus. Stück für Stück wurde der Vorsprung ausgebaut und die Celtics führten acht Minuten vor dem Ende des Spiels bereits mit 74-55. Diesen Vorsprung behaupteten sie nicht nur, sondern bauten ihn weiter aus, so dass sie 3:34 Minuten vor dem Ende mit 84-62 führten.

Indiana erzielte nun noch einmal 12 Punkte, während die Celtics ihre Offensivbemühungen einstellten. Am Ausgang des Spiels änderte dies aber nichts mehr und die Heimmannschaft aus Boston setzte sich verdientermaßen durch. Mit der 1-0 Führung im Rücken wollen sie natürlich auch in Spiel 2 wieder souverän auftreten.

Aussicht Spiel 2:

Pacers Coach Nate McNillan war nach dem Spiel nicht mal unzufrieden. So hielt sein Team die Celtics bei nur 84 Punkten und machte defensiv einen wirklich guten Job. Allerdings war es das dritte Viertel, welches den Pacers das Genick brach. Mit 26 Punkten der Celtics war es defensiv das schwächste Viertel von Indiana und gleichzeitig erzielten die Pacers hier selbst nur 8 Punkte.

Die Quote war im dritten Viertel auch absolut unterirdisch, trafen die Pacers nur zwei von 19 Würfen und einer dieser erfolgreich gewerteten Korbversuche war zudem nur ein Goaltending von Boston-Center Al Horford. McNillan analysierte, dass die Pacers hier ihren Weg verloren und das Momentum komplett auf die Seite der Celtics wanderte. Auch Guard Wesley Matthews war insgesamt nicht unzufrieden, bemängelte aber die Offensivpower seines Teams.

Dementsprechend ist klar, dass sich das Offensivspiel der Pacers in Spiel 2 unbedingt verbessern muss. Die Celtics werden dies aber versuchen zu verhindern und Coach Stevens lobte seine Mannschaft für die harte Arbeit in der Verteidigung. Das Endergebnis erinnerte eher an ein Playoff-Spiel in den 80er Jahren und ließ daher natürlich viel Raum zu Verbesserung.

So waren sich auch die Celtics darüber im Klaren, dass Indiana viele Würfe einfach daneben setzte. Zwar lobte Stevens seine Mannschaft für die gute Arbeit und betonte, dass man in der Defensive gute zusammenhielt, allerdings müsse man sich trotzdem weiter verbessern.

Boston hatte neben der starken Defensive den Vorteil, die Bretter zu dominieren (55-42) und konnte sich außerdem darüber freuen, dass die Pacers von der Freiwurflinie patzten (12-21). Daher haben natürlich auch die Pacers einige Punkte, an denen sie ohne groß nachzudenken arbeiten müssen und so darf man sie nach ihrem Aussetzer im dritten Viertel, in Spiel 2 wieder stärker erwarten.

Allerdings sind die Celtics auch gewarnt und da auch Boston noch ordentlich Raum zur Verbesserung hat, kann man davon ausgehen, dass sich das Team von Kyrie Irving, der mit 20 Punkten, 5 Rebounds und 5 Assists einen souveränen Playoff-Start für sein Team hinlegte, auch weiter verbessern wird – auch weil individuell noch viel Luft nach oben ist. Daher sollte der Tipp auch heute auf die Celtics gehen.

Tipp: Boston Celtics

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