• Spiel 1: BOS – CLE 104-117
  • Spiel 2: BOS – CLE 86-130
  • Spiel 3: CLE – BOS 108-111
  • Spiel 4: CLE – BOS 112-99
  • Stand: 3-1 Cleveland Cavaliers

Erneut waren es die Big Three der Cleveland Cavaliers die bei ihrem 112-99 Sieg im vierten Spiel über die Boston Celtics den Unterschied ausmachten. Kevin Love kam zwar nur auf 17 Punkte, wusste aber mit 17 Rebounds und 5 Assists zu überzeugen. Auch LeBron rehabilitierte sich nach dem schwachen Auftritt in Spiel 3 mit einer guten Leistung und erzielte 34 Punkte. Mann des Spiels war aber fraglos Kyrie Irving, der mit 42 Punkten ein Playoff-Career High erzielte und seine Mannschaft zum Sieg tragen konnte.

Auf Seiten der Celtics war die Starting Five rundum solide. Bradley war mit 19 Punkten Topscorer, Crowder steuerte 18 Punkte bei und auch Horford (16) und Olynyk (15) wussten zu überzeugen. Marcus Smart, Matchwinner in Spiel 3, kam heute nur auf acht Punkte und traf nur einen seiner neun Wurfversuche. Auch von der Bank kam relativ wenig, sodass die Celtics am Ende trotz gutem Start ins Spiel das Nachsehen hatten.

Hochmotiviert kamen die Celtics dieses Spiel, nachdem ihre furiose Aufholjagd in Spiel 3 für neuen Mut sorgte, obwohl vorher bekannt wurde, dass Isaiah Thomas den Rest der Playoffs verpassen sollte. Vor diesem Spiel gab es dann eine weitere Verletztenmeldung über Amir Johnson. Schulterprobleme setzten ihn außer Gefecht, sodass auch die Starting Five ein wenig umgebaut wurde. Das Team von Coach Brad Stevens reagierte zunächst nicht so gut und lag schnell mit 0-5 hinten, doch mit der Zeit kamen sie besser ins Spiel. Ein kleiner Lauf brachte die Gäste aus Boston mit 18-11 in Führung und als sie auch das erste Viertel mit 29-19 gewinnen konnten, kam erneut Hoffnung auf.

Die Cavs versuchten sich im zweiten Viertel wieder heran zu kämpfen, doch LeBron hatte mit Foulproblemen zu kämpfen und die Celtics bauten den Vorsprung auf phasenweise 16 Punkte aus. Unbeeindruckt des großen Rückstandes zeigte der amtierende Meister aber die nötige Ruhe und verkürzte bis zum Ende des 2. Viertels wieder auf 10 Punkte. Trotzdem führten die Gäste mit 57-47 und erneut bewiesen die Celtics, dass man sie nicht unterschätzen darf.

Im dritten Viertel sollte sich das Blatt aber wenden, da die Cavs ein absolutes Offensivfeuerwerk abfeuerten und dabei solide verteidigten. James war aber diesmal nicht der Motor, sondern Kyrie Irving. 19 Punkte erzielte er im dritten Viertel und machte dabei was er wollte. Fadeaways, verrückte Dribble-Moves und spektakuläre Korbleger sorgten immer wieder für großes Erstaunen und dafür, dass die Fans ihre Mannschaft immer weiter anfeuerten. Die Cavs entschieden dank Irving das Viertel mit 40-23 für sich und hatten sich vor Beginn des letzten Viertels eine 87-80 Führung herausgespielt.

Boston war nun also gefordert, doch plötzlich merkte man ihnen das Fehlen von Isaiah Thomas an. Viele Würfe waren zu kurz und es fehlte der Go to Guy, der erfolgreich auch mal für sich selbst kreieren konnte. Man merkte zwar, dass sich die Celtics nicht aufgaben, doch schlussendlich setzten sich die Cavs dann doch ab und konnten das Spiel sicher nach Hause bringen. Mit dem 112-99 Sieg feierten sie den ersten Heimsieg in dieser Serie und erspielten sich gleichzeitig den ersten Matchball.

Spiel 5 Boston Celtics – Cleveland Cavaliers

Es geht wieder zurück nach Boston und natürlich hoffen die Celtics-Fans zu Hause auf eine weitere Überraschung ihrer Mannschaft. Doch die Chancen stehen denkbar schlecht, wenn man die ersten vier Spiele nochmal Revue passieren lässt. Cleveland dominierte in den ersten beiden Spielen nach Belieben und sorgte vor allem im zweiten Duell für eine herbe Klatsche. Obwohl Thomas fehlte, sorgten die Celtics in Spiel 3 dann für eine faustdicke Überraschung. LeBron spielte allerdings schwach, doch wie seine Teamkollegen verlauten ließen, war er angeblich krank. Zudem hatten die Cavs das Spiel eigentlich schon in der Tasche, verschenkten den Sieg jedoch in letzter Sekunde.

In Spiel 4 war LeBron dann fast wieder der Alte, erhielt jedoch überragende Unterstützung von Kyrie Irving. Trotz hohen Rückstandes gewannen sie am Ende mit 13 Punkten Vorsprung und bewiesen einmal mehr ihre Klasse. Die Celtics versuchten alles, doch durch die Verletzungen merkte man ihnen an, dass sie nicht das gleiche Team wie noch in den ersten Runden der Playoffs oder in der regulären Saison waren. Da sie noch einmal zu Hause spielen, werden sie natürlich hochmotiviert auftreten und ihren Fans noch einen Sieg schenken wollen. Jae Crowder sagte nach dem letzten Spiel, dass man den Fans nochmal eine bessere Leistung zeigen will, nachdem die ersten beiden Spiele so enttäuschend verliefen.

Die Cavs wissen andererseits jedoch auch um ihre Chance, die Finals-Teilnahme perfekt zu machen. Kyrie Irving, der in Spiel 4 umknickte, könnte die lange Pause gut gebrauchen, wird jedoch zunächst in Spiel 5 gebraucht. Vollgepumpt mit Adrenalin konnte er die Schmerzen ausblenden, doch er war sich bereits nach dem Spiel sicher, dass die Schmerzen am Folge-Tag zu spüren bekommen wird.

Schlussendlich sind aber die meisten Spieler irgendwie angeschlagen und da die Celtics komplett auf Thomas verzichten müssen, bleiben die Cavs im Vorteil. Zudem gewannen sie bereits zwei Spiele in fremder Halle und so gehen sie auch als Favorit in dieses Spiel. Der Tipp sollte letztlich auch auf Cleveland gehen. LeBron war in Spiel 3 krank und hatte in Spiel 4 mit Foulproblemen zu kämpfen, weshalb man in Spiel 5 wieder mit einer noch besseren Leistung rechnen kann. Die Celtics werden den Verlust von Thomas nicht erneut kompensieren können und so werden die Cavs mit einem Sieg den Einzug in die Finals perfekt machen.

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