• Spiel 1: BOS – CLE 104-117
  • Stand: 1-0 Cleveland Cavaliers

Mit 117-104 haben die Cleveland Cavaliers Spiel 1 in den Eastern Conference Finals gegen die Boston Celtics gewonnen. Es war ein beeindruckender Auftritt der Cavs, die nicht mal sonderlich überragten, sondern einfach insgesamt den deutlich stärkeren Eindruck machten. Die Celtics waren dabei nicht mal schlecht eingestellt, versuchten es in der Defensive aber zu oft im 1-gegen-1, wo LeBron zu überzeugen wusste und die Celtics kein Gegenmittel parat hatten.

Mit 38 Punkten, 9 Rebounds und 7 Assists lieferte James nämlich mal wieder eine überaus starke Leistung ab. Die Celtics, die es mit verschiedensten Verteidigern gegen LeBron , konnten ihn jedoch nicht stoppen. James zog nach Belieben in die Zone und passte, wenn es dann doch mal enger wurde, raus. Kevin Love, der mit 32 Punkten ein Playoff-Career-High erzielte war einer der Nutznießer und sorgte mit James zusammen für 70 Punkte. Bei Boston kamen Crowder und Bradley auf je 21 Punkte, was am Ende jedoch zu wenig war.

Das Spiel kippte gleich zu Beginn in eine klare Richtung. Die Cavs erzielten die ersten vier Punkte und erspielten sich anschließend eine Führung, die die Celtics nicht mehr aufholen konnten. Immer wieder schlug LeBron seine Gegenspieler im 1-gegen-1 und fand den Weg zu Brett. Bei den Celtics lief offensiv kaum etwas zusammen. Schwache Quoten und fehlende Durchsetzungskraft verhinderten, dass sie den Rückstand verkürzen konnten.

Das zweite Viertel startete beim Stand von 30-19 für die Cavs. Nachdem LeBron in Viertel Nummer 1 dominierte, war es in Viertel Nummer 2 nun Kevin Love, der mit neun Punkten in der ersten Hälfte des Viertels überzeugen konnte. Dabei setzte sich Cleveland weiter ab und führte Mitte des zweiten Viertels bereits mit 23 Punkten. Avery Bradley kam zwar durch einige Backdoor-Cuts zu einfachen Punkten, doch vor allem auch eine schwache Quote der Celtics, 2-16 Dreier und ca 35% aus dem Feld, waren in Halbzeit 1 für den schwachen Start verantwortlich. Zur Halbzeit führten die Cavs daher mit 61-39.

Immerhin zeigten sich die Celtics im dritten Viertel etwas stärker und sie konnten dieses mit 36-31 für sich entscheiden. Trotzdem bekam man nicht wirklich das Gefühl, als könnten sie das Spiel mit einer furiosen Aufholjagd drehen, denn immer, wenn man dachte, jetzt könnten sie etwas näher herankommen, hatten James oder seine Mitspieler die richtige Antwort parat und stellten den Abstand wieder her. Trotzdem blieb zum Ende des Viertels beim Stand von 75-92 ein wenig Resthoffnung.

Cleveland ließ sich allerdings nicht von den Bemühungen der Celtics beunruhigen. Konsequent hielten sie den Abstand bei ca. 20 Punkten und als Celtics Coach Brad Stevens seine Starter 3:26 Minuten vor dem Ende des Spiels beim Stand von 94-111 vom Feld nahm, war klar, dass das Spiel gelaufen war. So führen die Cavs 1-0, konnten sich den Heimvorteil erkämpfen und zeigten erneut eine starke Leistung in den Playoffs. LeBron meinte zwar, dass man noch lange nicht am Limit sei und nicht mal sonderlich stark war, doch für die Celtics reichte es, konnten diese das Momentum aus dem Sieg gegen die Wizards nicht in Spiel 1 der Conference Finals übertragen.

Spiel 2 Boston Celtics Cleveland Cavaliers

Die Celtics stehen vor der schwierigen Aufgabe, sich nach der bitteren Pleite vor den eigenen Fans, in Spiel 2 anders präsentieren zu müssen. Vor allem die zu Beginn schwache Quote aus dem Feld war ein Problem, genauso wie die Verteidigung gegen LeBron James. Coach Stevens legte in der Pressekonferenz nach dem Spiel offen, wie schwer es gegen LeBron ist, da er entweder seine Gegner im 1-gegen-1 dominiert oder das Spiel als Ballverteiler gestaltet, wenn gedoppelt wird. Genau hier liegt auch die Schwierigkeit, ist der Rest des Teams der Cavs nämlich so stark, dass es selbst wenn LeBron den Ball abgibt, sehr schwer wird sie zu stoppen.

Ein weiteres nicht zu unterschätzendes Problem der Celtics ist das Rebounding. Auch wenn die Statistik am Ende mit 44-40 zu Gunsten der Cavs, gar nicht so deutlich ausfiel, war es beispielsweise Tristan Thompson der mit 6 Offensiv-Rebounds und 20 Punkten zur offensiv drittbesten Kraft wurde. Die Tatsache, dass die vier größten Spieler der Celtics, Horford, Johnson, Olynyk und Zeller nur 12 Rebounds abgriffen (Kevin Love und Tristan Thompson hatten gemeinsam 21), wird dem Coach der Celtics sicher auch zu denken geben.

Blass blieb zudem Kyrie Irving. Er traf nur 4-11 Würfen und konnte kontrolliert werden, doch es bleibt jederzeit die Gefahr, dass Irving ein Monster-Spiel hinlegt und es im Alleingang entscheidet. Dazu dürfen Korver, Shumpert, Frye und Williams von der Bank nicht außer Acht gelassen werden. Obwohl die Cavs nur 11-31 Dreier trafen, waren alle vier wieder mit einem Dreier dabei. Auf Seiten der Celtics traf man sogar 12-38 Dreier, doch gerade die Durststrecke in Halbzeit 1 war nicht zu überwinden. Offensiv blieb Thomas mit nur 17 Punkten, aber immerhin 10 Assists blass. Er hatte immer wieder mehrere Verteidiger vor sich, sodass er selten zum 1-gegen-1 kam. Al Horford zeigte sich mit 11 Punkten auch nicht besonders stark und Kelly Olynyk, Held des siebten Spiels gegen Washington, zeigte mit nur 2 Punkten in 16 Minuten ein ebenfalls schwaches Spiel.

Boston hat also eine Menge Arbeit vor sich, doch vor allem die Defensivtaktik gegen James, wird die Überlegungen von Headcoach Stevens bestimmen. Wer die Celtics zudem beobachtet hat, der weiß, dass sie kämpfen können und sich zu wehren wissen, doch ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie die Cavs besiegen können. Die Cavs spielen derzeit mit einer unfassbaren Leichtigkeit, sind aber gleichzeitig sehr konzentriert. Dazu scheint es kein Mittel gegen James zu geben, dessen Schnitt in den Playoffs bei unfassbaren 34,8 Punkten, 9 Rebounds und 7,1 Assists, 2,1 Steals und 1,3 Blocks pro Spiel liegt. Er ist zu gut und daher denke ich auch, dass die Cavs sich Richtung Sweep auf den Weg machen und auch das zweite Spiel in Boston gewinnen.

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