8 Tage lang mussten sich die Cleveland Cavaliers gedulden, bis nach ihrem Sweep in der 2. Runde klar war, gegen wen sie in den Eastern Conference Finals antreten müssen. Es wurden die Boston Celtics, die damit das vierte und letzte Team waren, welches sich die Chance aufs Finale erspielen konnte. Mit den Warriors und Spurs und den Celtics und Cavs setzten sich so auch vier besten Teams der regulären Saison durch und bestätigten damit auch in den Playoffs, die guten Auftritte der regulären Saison.

Bevor wir uns nochmal genau anschauen, welchen Weg die Celtics und Cavs gehen mussten, gehen wir aber noch ein bisschen weiter zurück und schauen, wie sich die beiden Mannschaften in den direkten Aufeinandertreffen während der regulären Saison schlugen. Der Vorteil liegt dabei bei den Cavs, gewannen sie drei der vier Partien.

Spiel Nummer 1 fand Anfang November statt und die Cavs setzten sich in einem Spiel mit vielen Punkten, mit 128-122 durch. LeBron James und Isaiah Thomas führten ihre Teams mit jeweils 30 Punkten an, LeBron konnte sich zudem auf Kevin Love (26 Punkte) und Kyrie Irving (23 Punkte) verlassen, während bei den Celtics nur Avery Bradley mit 26 Punkten, die 20-Punkte-Hürde meistern konnte. Das Ergebnis war relativ knapp, obwohl die Cavs zu Beginn des letzten Viertels bereits mit 17 Punkten Unterschied führten. Die Celtics kämpften sich nochmal ran, doch enger als 5 Punkte wurde es nicht mehr.

Zum Ende des Jahres 2016 kam es dann zum zweiten Spiel und wieder setzten sich die Cavs durch. Diesmal gewannen sie mit 124-118, hatten jedoch etwas Glück, da Jae Crowder acht Sekunden vor dem Ende, beim Stand von 120-118 für die Cavs, einen Dreier vergab. Die Cavs verwandelten anschließend ihre Freiwürfe und erneut waren es James (23 Punkte, 11 Rebounds, 8 Assists), Love (30 Punkte, 15 Rebounds) und Irving (32 Punkte, 12 Assists), die ihr Team zu Sieg trugen. Bei Boston waren es erneut Thomas und Bradley, die mit 31 bzw. 23 Punkten den größten Kampf aufboten.

Mit dem Wissen, nicht komplett chancenlos zu sein, wollten die Celtics dann im dritten Spiel beweisen, dass sie es besser können. Anfang März bekamen sie ihre Chance und nutzten sie. Mit 103-99 gewannen sie das Spiel, obwohl James erneut mit einem Triple Double ein sehr starkes Spiel ablieferte. Isaiah Thomas, der mit 31 Punkten voranging, hatte diesmal Crowder als zweitbesten Punktelieferanten hinter sich (17 Punkte) und beide entschieden das Spiel am Ende für die Celtics. Die Cavs mussten allerdings auf Kevin Love verzichten.

Mit dem Heimsieg im Rücken und dem Kampf um Platz 1 vor der Brust, trafen die beiden Teams dann Anfang April nochmal aufeinander. Boston war hochmotiviert, doch es gelang wenig und die Cavs machten beim 114-91 kurzen Prozess, obwohl diesmal Tristan Thompson fehlte. LeBron machte was er wollte und beendete das Spiel mit 36 Punkten, 10 Rebounds und 6 Assists. Mit 26 Punkten und wenig Hilfe seines Teams, blieb Isaiah Thomas dabei eher blass.

Insgesamt gewannen die Cavs die Serie also mit 3-1 und es war auffällig, wie dominant LeBron James in diesen Spielen auftrat. Die Celtics schienen kaum ein Mittel gegen LeBron zu haben und da außerdem auch Love, Irving und Co. gut spielten, war fast klar, dass die Cavs insgesamt erfolgreicher waren. Auch der Blick auf den Playoff-Verlauf verrät, dass die Cavs das bessere Team zu sein scheinen und definitiv ausgeruhter sind. Einzig der fehlende Rhythmus der Cavs könnte für die Celtics ein Überraschungsmoment sein, trotzdem sei bereits an dieser Stelle gesagt, dass die Cavs die klaren Favoriten sind.

Situation Boston Celtics (1. Platz: 53 Siege – 29 Niederlagen)

  1. Runde: 4-2 gegen Chicago Bulls
  2. Runde: 4-3 gegen Washington Wizards

Der harte Kampf, den die Boston Celtics in der ersten Runde gegen die Chicago Bulls austragen mussten, hatte in der zweiten Runde keine Nachwirkungen. Ein guter Start in die Serie, aber vor allem die Ausnutzung des Heimvorteils waren enorm wichtig für die Celtics, die sich mit 4-3 in Runde 2 gegen die Washington Wizards durchsetzen konnten.

Dabei erlebten die Celtics und vor allem Isaiah Thomas eine Achterbahnfahrt der Gefühle, konnten sie sich aber schlussendlich über ein verdientes Weiterkommen freuen und dabei weitere wichtige Playoff-Erfahrung sammeln. Thomas verlor einen Tag vor dem ersten Spiel seine Schwester bei einem Autounfall. Zusätzlich wurde ihm unabsichtlich ein Zahn in Spiel 1 ausgeschlagen, doch er trotzte den Bedingungen und war seinem Team trotzdem eine Stütze.

In Spiel 1 drehte sich natürlich alles um Thomas, der sich mit Tränen der Trauer vor dem Spiel aufwärmte. Einer starken Leistung stand die Tragöde aber nicht im Wege und Thomas wurde mit 33 Punkten zum Matchwinner. Außerdem trafen die Celtics 19 Dreier und hatten so der stark auftretenden Starting Five der Wizards genug entgegen zu setzen. 123-111 lautete das Endergebnis.

In Spiel Nummer 2 drehte sich dann immer noch alles um Thomas. Seine gerade erst verstorbene Schwester wäre 23 geworden, zudem war unklar, wie Thomas mit dem fehlenden Zahn zu Recht kam, wegen dem er einige Stunden zwischen den Spielen behandelt werden musste. Als wenn nichts gewesen wäre, drehte Thomas richtig auf, erzielte 53 Punkte und führte seine Mannschaft zum 129-119 Sieg nach Verlängerung. Obwohl John Wall ebenfalls mit 40 Punkten überzeugte, war es Thomas, der mit 29 Punkten im vierten Viertel und Overtime der Mann des Spiels war.

Entsprechend gut war die Stimmungslage in Hinblick auf das Ergebnis, doch die Celtics sollten in Spiel Nummer 3 auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. 89-116 unterlagen sie in Spiel 3 in Washington und auch in Partie Nummer 4, gab es bei der 102-112 Niederlage nichts für die Celtics zu holen. In Spiel 4 sorgte ein 26-0 Lauf der Wizards für die Entscheidung und in einer bislang heiß umkämpften Serie, in der es immer höher herzugehen schien, stand es plötzlich 2-2.

Glücklicherweise fand Spiel 5 dann aber wieder in Boston statt und obwohl sich die Wizards eine Menge vorgenommen hatten, waren es nun erneut die Celtics die das Spiel an sich rissen. Bereits ein starkes erstes Viertel legte die Grundlage für ein Spiel, in dem die Celtics nicht ein Viertel verloren. Der 123-101 Sieg war verdient und plötzlich hatten sie sich ein Matchball erspielt.

Ganz in schwarz gekleidet, traten die Celtics dann bei den Wizards zu Spiel 6 auf und wollten damit den Druck auf die Wizards erhöhen, da die Celtics meinten, sie seien zur Beerdigung der Wizards gekommen. Der Schuss ging jedoch nach hinten los, verloren die Celtics das Spiel 91-92. Es wurde allerdings sehr spannend und es war ein Dreier von John Wall, der erst drei Sekunden vor dem Ende die Entscheidung brachte. So war Washington nun natürlich leicht im Vorteil, wollten sie mit dem Sieg im Rücken in Spiel 7 endlich den ersten Auswärtssieg erzielen. Doch die Celtics ließen sich nicht zu sehr unter Druck setzen und setzten sich am Ende mit 115-105 durch. Die Conference Finals waren also erreicht, doch die Tatsache hierfür nur zwei Tage Vorbereitungszeit gehabt zu haben, ist natürlich ein klarer Nachteil.

Zudem wurde auch klar, dass Isaiah Thomas nicht mehr ganz so dominant auftreten kann, wie noch in der regulären Saison. Neben dem 53 Punkte Spiel, kam er nur ein weiteres mal über 30 Punkte und blieb dreimal unter 20 Zählern. Glücklicherweise drängten sich aber beispielsweise Avery Bradley auf und auch Kelly Olynyks Monster-Spiel 7, in dem er 26 Punkte erzielten konnte sind ein Indiz dafür, dass die Celtics noch weitere Optionen haben. Denn auch Al Horford, Jae Crowder oder Marcus Smart spielten in diesem Jahr für Boston bereits groß auf.

Zudem verteidigten sie den Heimvorteil und so werden sie zwar mit Respekt, aber auch mit Mut, Wille und Selbstvertrauen in die Serie gegen die Cavs gehen, gegen die sie vor zwei Jahren in vier Spielen das Nachsehen hatten.

Situation Cleveland Cavaliers (2. Platz: 51 Siege – 31 Niederlagen)

  1. Runde: 4-0 gegen Indiana Pacers
  2. Runde: 4-0 gegen Toronto Raptors

Betrachtet man die zweite Runde der Cavaliers, aber eigentlich auch die gesamten Playoffs der Cavaliers, könnte an dieser Stelle an seitenlanger Bericht über LeBron James folgen. Was er bisher zeigte, gab es selten und gehört sicher zu den besten Playoff-Leistungen eines Spielers. Neben der Dominanz, die James durch sein Auftreten ausstrahlt, sind es vor allem die herausragenden Werte, die James überragende Klasse belegen.

Das schlechteste Spiel machte er in Runde 1 gegen die Pacers, als er mit 25 Punkten, 10 Rebounds, 7 Assists, 4 Steals und 4 Blocks Werte erzielte, die andere Stars niemals in ihrer Playoff-Karriere erreichen werden. In den anderen Spielen erzielte er immer mindestens 32 Punkte und sein Schnitt von 34,4 Punkten, 9,8 Rebounds, 9 Assists,2 Blocks und 3 Steals pro Spiel spricht letztlich für sich. Dass die Cavs zudem zwei Serien sweepten unterstreicht LeBrons Dominanz und fachte zusätzlich die Diskussion an, ob es überhaupt Spieler gab, die besser und dominanter spielten als LeBron.

In Spiel 1 gegen die Raptors legte er mit 35 Punkten und 10 Rebounds den Grundstein für die siebte Eastern Conference Final-Teilnahme in Folge, denn die Cavs gewannen mit 116-105 und machten nicht den Eindruck, als das die Raptors ihnen gefährlich werden können. Irving und Love assistierten James gut, doch vor allem die gute Defensive gegen Lowry und DeRozan ebneten den Weg zum ersten Erfolg.

Mit 39 Punkten war James dann auch in Spiel 2 der wichtigste Mann, auch wenn Shumpert und Frye diesmal von der Bank mit 14 bzw. 18 Punkten gute Arbeit leisteten. 18 Dreier, nicht stattfindende Raptors (DeRozan 2-11 aus dem Feld) und die schlicht und einfach viel bessere Leistung der Cavs, sorgten für den 125-103 Sieg und eine beruhigende 2-0 Führung. Toronto wollte sich aber nicht kampflos geschlagen geben und nahm sich zu Hause für Spiel 3 eine Menge vor. LeBron hatte jedoch andere Pläne und konnte mit 35 Punkten, 8 Rebounds und 7 Assists erneut überragen und sein Team zu einem ungefährdeten 115-94 Auswärtssieg führen. Die Raptors waren ratlos, fanden sie kein Mittel gegen James und war ihnen klar, dass das erhoffte Weiterkommen beim Stand von 0-3 so gut wie unmöglich war.

Das Ergebnis von 109-102 war dann in Spiel 4 nicht ganz so deutlich, doch trotzdem hatten die Raptors nie eine echte Chance. James spielte konstant gut (35 Punkte, 9 Rebounds und 6 Assists), Irving sprang ihm mit 27 Punkten zur Seite und auch Kyle Korver profitierte von der Anziehungskraft die James auf dem Feld hatte. Egal ob man nun James-Fan ist oder nicht, der Leistung von ihm gebührt größter Respekt. Die Gegenspieler sprachen davon, auch eine Chance zu haben, wenn James bei ihnen im Team gewesen wäre und auch sonst, bekam man nie das Gefühl, als wenn James irgendwie zu stoppen ist. So ging sogar unter, dass Love in einigen Spielen sehr schwach war und auch Irving lange nicht an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit musste. LeBron trug sein Team fast im Alleingang, doch gleichzeitig war auch erkennbar, dass sich die Cavs als Team weiterentwickelten, gute Entscheidungen trafen und insgesamt vor allem in der Defensive einen großen Schritt nach vorne machten.

Obwohl sie die Saison nur auf Platz 2 abschlossen, sind sie auf Grund des direkten Vergleichs, aber auch auf Grund der ersten beiden Runden in dieser Serie der klare Favorit und alles andere als ein erneuter Einzug in die Finals, wäre für James und Co. sowohl eine Überraschung, als auch eine Enttäuschung.

X-Faktor: Bostons Rollenspieler

Mit Isaiah Thomas und mit Abstrichen Al Horford und Avery Bradley, kann man aus der Liste der Rollenspieler der Celtics, eigentlich nur diese 3 ausnehmen. Verglichen mit den Big Three der Cavs, James, Love und Irving, haben die Celtics hier aber bereits einen klaren Nachteil, sodass die Spieler aus der zweiten Reihe und von der Bank mehr denn je gefragt sind. Kelly Olynyk bewies beispielsweise in Spiel Nummer 7 gegen die Wizards, dass er Spiele mitentscheiden kann. 26 Punkte steuerte er von der Bank bei und war im letzten Viertel phasenweise sogar Alleinunterhalter. Doch er allein wird es nicht richten können, müssen auch Crowder, Johnson oder Smart unbedingt durchgängig gut spielen.

Wenn die Celtics also eine Chance haben wollen, in dieser Serie zu bestehen oder überhaupt ein Spiel zu gewinnen, müssen konstant gute Leistungen der gesamten Mannschaft her, da die Cavs-Defensive natürlich besonderes Augenmerk auf Thomas, Horford und Bradley legen wird. Selbst dann bleibt jedoch mehr als fraglich, ob überhaupt Chancen bestehen und wie groß diese sein werden.

Boston Celtics – Cleveland Cavaliers Serien-Tipp

Versucht man aufzulisten, was vor dieser Serie für die Celtics und was für die Cavs spricht, wird schnell klar, dass die Liste der Celtics-Vorteile nicht besonders lang ist. Der Heimvorteil ist wohl der vermeintliche größte Vorteil und auch der bestehende Rhythmus ist für die Celtics sicherlich kein Nachteil. Vielleicht könnte man noch die individuelle Klasse von Thomas aufführen, doch spätestens jetzt werden die Argumente schon knapp. Die gute Defensive gegen die Dreipunktewürfe gegen die Wizards (27% in den letzten drei Spielen), könnte vielleicht noch genannt werden, war sie jedoch auch nur phasenweise in den Playoffs zu erkennen.

Bei den Cavs ist die Liste deutlich länger, machte ihre Defensive in den Playoffs einen besseren Eindruck als die der Celtics. Gleiches kann zudem über die Offensive gesagt werden, die größtenteils von LeBron James getragen wurde, womit ein weiterer Vorteil für die Cavs erkannt wäre. Dazu scheinen die Cavs (mit Ausnahme der Center-Position) eigentlich überall individuell überlegen und die Erfahrung des amtierenden Meisters spricht ebenfalls für Cleveland. Der bessere direkte Vergleich der regulären Saison, der Sweep vor zwei Jahren, die pure Dominanz von James oder auch die immer besser werdende Form in den Playoffs sind weitere Gründe, die für Cleveland sprechen.

Man kann zwar davon ausgehen, dass die Celtics bis aufs Letzte kämpfen werden und vor allem ihren Heimvorteil nicht hergeben wollen, doch die Cavs sind einfach zu stark. Aus Respekt gegenüber den Celtics, die die reguläre Saison im Osten gewannen, sich gegen die Bulls zurückkämpften und auch gegen Washington die Probleme von Thomas ertragen mussten, sage ich, dass sie den Cavs zumindest ein Spiel stehlen können. Die Cavs traten allerdings so dominant auf, dass es kaum möglich scheint, dass die Celtics mit nur einem richtigen Star, insgesamt eine Chance gegen den amtierenden Meister haben. Die Cavs setzten sich daher in fünf Spielen durch.

Tipp: Cleveland Cavaliers in 5

Spiel 1 – Boston – Cleveland

Ich denke das heutige Spiel ist direkt die größte Chance der Celtics den Cavs ein Spiel zu stehlen. Zehn Tage mussten die Cavs pausieren, die in dieser Zeit zwar Verletzungen auskurieren konnten, aber natürlich keine Spielbelastung simulieren konnten. Sind die Celtics von Beginn an hellwach, konzentriert und mit der nötigen Toughness im Spiel, könnten sie die Cavs überraschen. Die Fans in Boston werden die Halle zu einem Tollhaus machen und nachdem Boston hier bereits in der regulären Saison ein Spiel gegen die Cavs gewinnen konnte, hoffen sie heute auf den zweiten Sieg und gleichzeitig die erste Niederlage der Cavs in diesen Playoffs.

Die Cavs werden natürlich alles dafür geben einen solchen Fehlstart zu verhindern und betrachtet man die letzten Tage und auch die Strapazen, denen die Celtics ausgesetzt waren, könnte man meinen, dass LeBron und Co. ausgeruht und voller Kraft, hier mit einem weiteren riesigen Vorteil in dieses Spiel gehen. Längere Pausen sind aber manchmal auch schlecht und da ich mir nicht vorstellen kann, dass die Celtics die Cavs besiegen können, wenn diese ihre Siegesserie mit einem weiteren Sieg in Spiel 1 fortsetzen, setzte ich heute auf Boston.

Ein Spiel können sie gegen die Cavs auf jeden Fall gewinnen und die besten Chance dazu haben sie heute. Brad Stevens wird seine Mannen heiß machen und auch wenn das Weiterkommen der Cavs damit nicht in Gefahr gerät, sollte man heute an die Überraschung glauben und den Celtics, vielleicht sogar mit Hilfe des Spreads eine Chance geben.

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