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Vor Spiel 5 wird alles wieder auf Null gesetzt und aus einer Best-of-Seven-Serie wird plötzlich eine Best-of-Three-Serie. Der große Vorteil für die Celtics ist natürlich, dass sie bisher alle Heimspiele in den Playoffs gewinnen konnten (9 an der Zahl). Auswärts lief es andererseits weniger gut und in fremder Halle konnten sie bisher nur einen Sieg in Philly einfahren.

Dementsprechend darf man allerdings heute wieder mit einem besseren Team der Celtics rechnen, die von ihren Fans angepeitscht werden. Die schwachen Auswärtsergebnisse sollten dabei keine falschen Schlüsse zulassen, gab es auch in der Geschichte viele verschiedene Teams, die sich durch Heimsiege bis in die Finales kämpfen konnten.

Doch natürlich werden die Celtics wachsam sein müssen, fanden die Cavs zuletzt immer besser zu ihrem Rhythmus. In Spiel 4 konnten neben James auch Thompson, Hill und Korver zweistellig scoren. Dazu erzielten Love und Smith jeweils neun Punkte. Es war jedoch die Defensive der erfahrenen Truppe, die heute den Ausschlag machte. So hielten sie die Celtics bei 41,2% aus dem Feld (32,1% Dreier), dazu reboundeten sie besser (47-37) und wussten insgesamt mit großen Einsatz zu überzeugen.

Bedenkt man zudem, dass die Cavs 19 Ballverluste hatten und Love (3-12) sicher besser spielen kann, haben sie sicher noch weitere Luft nach oben. Auch die Tatsache, dass James nur 3 Assists verteilte, zeigt dass die Cavs sicherlich noch nicht am Limit spielten.

Gleiches gilt aber natürlich auch für Boston, die allerdings in den letzten beiden Spielen ein wenig den Fokus vermissen ließen. Was sie zu Hause noch gut machten, klappte in fremder Halle kaum und es bleibt abzuwarten, wie das junge Team nun mit der Situation umgeht. Allerdings fanden sie sich in Runde 1 in einer ähnlichen Situation wieder (2-2 nach vier Spielen) und sicherlich werden sie ihre Zuversicht nicht verlieren.

Fakt ist allerdings, dass der Raum für Fehler nun immer geringer wird und spätestens jetzt die Erfahrung eine Rolle spielen könnte. Die gute Form der Cavs ist zusammen mit dem Erfahrungs-Faktor ein klarer Vorteil für LeBron und Co., doch Gleiches sagte man schon vor Beginn dieser Serie und Boston belehrte Alle eines Besseren. Daher denke ich auch, dass Boston heute nochmal seinen Mann steht und den Heimvorteil vorerst verteidigt. Stevens wird sich nochmal etwas einfallen lassen und angetrieben von Fans, erspielen sie die Celtics den ersten Matchball.

Tipp: Boston Celtics 1,95 BetVictor

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Boston Celtics – Cleveland Cavaliers NBA Playoff Serie

Spiel 1: BOS – CLE 108-83

Spiel 2: BOS – CLE 107-94

Spiel 3: CLE – BOS 116-86

Spiel 4: CLE – BOS 111-102

Stand: 2-2

Obwohl es nach den ersten beiden Spielen in der Serie zwischen den Cleveland Cavaliers und den Boston Celtics nicht danach aussah, gewannen die Cavs das dritte und vierte Spiel. Nach dem klaren Erfolg in Spiel 3, legte die Mannschaft von Coach Tyronn Lue nach und besiegte die Gäste aus Boston in Spiel 4 mit 111-102. Mann des Spiels natürlich wieder LeBron James, der mit 44 Punkten erneut ein Meisterstück ablieferte.

Der Blick auf die Viertelergebnisse verrät allerdings, dass Boston alles andere als chancenlos war. So gewannen sie nämlich das zweite, dritte und vierte Viertel, verloren den ersten Spielabschnitt allerdings so klar (18-34), dass es am Ende nicht zum Sieg reichen sollte und das Ergebnis mit neun Punkten Unterschied relativ deutlich war.

Zunächst war dieser Verlauf des ersten Viertels aber nicht absehbar und die Partie begann ausgeglichen. Sowohl die Cavs als auch die Celtics scorten, sodass nach knapp fünf Minuten noch alles offen war (11-10 für die Cavs). Anschließend zogen die Cavs das Tempo aber an und innerhalb von nur sieben Minuten entschieden sie das Viertel letztlich mit 34-18 für sich.

Auch im zweiten Viertel brauchte Boston ein wenig Zeit, um wieder ins Spiel zurückzufinden, doch nach und nach fanden sie wieder ins Spiel. Sie verkürzten auf neun Punkte und machten den Hausherren damit klar, dass das Spiel noch nicht entschieden war. Obwohl Tatum und Brown in der ersten Halbzeit überhaupt nicht in Tritt kamen, verhinderten sie einen Einbruch. Trotzdem war der 53-68 Rückstand dann doch relativ hoch.

Die Cavs verschliefen aber den Start in die zweite Halbzeit und schnell war Bostons Rückstand wieder einstellig. Doch immer, wenn man dachte, dass die Gäste vielleicht doch noch einmal entscheidend verkürzen können, schlugen die Cavs zurück. So ging es beim Stand von 89-76 für Clevelands ins letzte Viertel.

Hier ließen die Hausherren das Team um Jaylen Brown dann nochmal auf sieben Punkte herankommen, doch näher kamen sie nicht mehr heran. Die Cavs spielten ihre Erfahrung aus und konnten sich auf den einmal mehr überragenden James verlassen, dessen 44 Punkte am Ende sicherlich spielentscheidend waren, auch wenn man diese Dominanz während des Spiels nicht immer vernahm.

Boston ließ einen Topstar wie James heute vermissen und schaffte es als Mannschaft nicht, die Lücke zu schließen. Die gesamte Starting Five erwischte mit Ausnahme von Marcus Morris, der vier seiner acht Würfe traf, keinen guten Tag. Horford, Tatum, Rozier und Brown trafen nur 40,6% ihrer Würfe und Marcus Smart blieb mit 25% ebenfalls unter seinem Niveau. So freuten sich die Cavs letzten Endes über einen erneut verdienten Sieg.

 

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